CH124171A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Biegen von Blechstreifen in Walzenpaaren aufeinanderfolgender Profile. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Biegen von Blechstreifen in Walzenpaaren aufeinanderfolgender Profile.

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CH124171A
CH124171A CH124171DA CH124171A CH 124171 A CH124171 A CH 124171A CH 124171D A CH124171D A CH 124171DA CH 124171 A CH124171 A CH 124171A
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Johann Kozicz
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Johann Kozicz
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  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description


  Verfahren     und        Vorrichtung    zur     Iierstellung    von     ]Rohren        durch    Biegen von       Blechstreifen    in     Walzenpaaren        aufeinanderfolgender        Profile.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und  .eine     Vorrichtung    zur Herstellung von Rüh  ren durch Biegen von     Blechstreifen    in Wal  zenpaaren     aufeinanderfolgender    Profile.  



       Einrichtungen,    welche dieses Verfahren  ermöglichen, sind mehrfach bekannt, bei wel  chen die Walzenprofile so gewählt     wurden,     .dass der Blechstreifen     während    .des     Biegens     entlang seines ganzen Querschnittes     zwischen     den beiden Walzen gepresst     wird,    so dass       einerseits    ein erhöhter     Anpressdruck    der  Walze     und    anderseits     eine        Schmierung    des       Streifens    erforderlich wird,

   während gleich  zeitig eine     unerwünschte        Härtung    des Mate  rials, welche einer gleichmässigen Formge  bung     sowie    der späteren     Verwendung    des  Rohres hinderlich ist, erfolgt.  



  Erfindungsgemäss findet eine beidersei  tige     Pressung    des Streifens während der Vor  formung nur an Aden Rändern     statt,    wobei in  der Maschine zur     Ausübung    :des     Verfährens     der Abstand der Ober- und Unterwalze der       Vorformwalzenpaare    an den     Profilaussen-          rändern    kleiner ist als in der     Profilmitte.            Dadurch,        @dass    der     Blechstreifen    während  der     Vorformung    nur auf der     Oberwalze    auf  liegt,

   auf der Unterwalze jedoch nur an den  Rändern.     festgepresst    wird und in der Mitte  hohl liegt, wird zunächst     eine    übermässige       Wärmeentwicklung        vermieden,    wodurch auch  das für das     Fertigprodukt    .sowie für den Be  trieb lästige Schmieren als überflüssig entfal  len kann.     Überdies    kann bei     zundrigem          Eisenblech    der beim Biegen     abfallende    Zun  der in den Hohlraum und bei der Walzen  umdrehung ohne     weiteres    abfallen, wodurch  ein Einpressen des     Zunders    in die Walze aus  geschlossen ist.

   Bei den     bekannten        Walzver-          fahren        wird    dieser Zünder jedoch in die  Walzenoberfläche     eingedrückt,    wodurch diese  sich rasch abnützen und     unrund    werden,

   wel  che Walzen sodann den     Blechstreifen    beim  Durchgang verletzen     und        deformieren.    Bei       geschmierten    Walzen tritt     dieser    Übelstand  durch das bessere Haften des     Zunders        noch     deutlicher     in        Erscheinung.    Durch die     Walz-          anordnung    nach der Erfindung kann jedoch  nicht.

   nur rohes Eisenblech, sondern auch      blankes, vernickeltes oder     plattiertes    Blech  material zur Verwendung gelangen, das voll  kommen rein ohne jede Nascharbeit trocken  aus dem     Schlusswa.lzenpaar    heraustritt, wo  bei die     Querschnittsform    des herzustellenden  Rohres gleichgültig ist und insbesondere       Vierkantrohre    nach diesem Verfahren über  die Kante gewalzt     werden    können.

   Überdies  wird der ganz besondere Vorteil erzielt,     da-±,     in den vordern Walzen ohne     Auswechslung     derselben mehrere (vier bis fünf) verschie  dene Profile gebogen werden können, für de  ren Vollendung     lediglich        fallweise    die be  treffenden     Schlusswalzen    ausgetauscht wer  den müssen, die übrige Walzenstrasse jedoch  gleich bleibt.  



  Auf der Zeichnung sind     in    den     Fig.    1 bis  d vier     aufeinanderfolgende    Walzenpaare  einer beispielsweisen Vorrichtung zur Aus  übung des Verfahrens in Ansicht dargestellt,  während die     Fig.    ja bis     5a    die     zugehörigen          Blechstreifenprofile        versinnbildlichen.     



  Die     Vorrichtung    - besteht in bekannter  Weise aus den nicht gezeichneten Einzugs  walzen und den Profilwalzen<I>A---1)</I> sowie  den     Führungsrollen    für das Bandeisen oder  den Blechstreifen. Die Profile der Walzen  jedes Paares     A-D    sind so gewählt, dass der  Abstand derselben am Aussenrand p kleiner  ist als in der Mitte m, so dass unter der Vor  aussetzung eines     gleichstarken    Bandeisens  oder Blechstreifens derselbe nur an den Au  ssenrändern zwischen beiden Walzen gepresst  wird, an seiner übrigen Fläche jedoch nur an  der     Oberwalze        anliegt,

      -die Unterwalze jedoch  nicht     berührt.    Zur Verhinderung einer seit  lichen Verschiebung der beiden Walzen ge  geneinander     bezw.    zur genauen Profileinstel  lung     tragen    die Oberwalzen zu beiden Seiten  je einen     Bund    b, welcher in einen     Nutenring     der     Unterwalze    eingreift.

   Zur Verhinde  rung einer schraubenförmigen Verdrehung  der Rohrnaht, wie eine solche bei den     ver-          schiedenen        Walzdrücken    und Dehnungen des       Materials    bislang unvermeidbar war,     trägt     die Oberwalze D, an deren Stelle das Rohr  unmittelbar vor dem Fertigprofil hindurch  gezogen     wird,    eine Scheibe D', welche in die    Rohrnaht     eindringst.,    und diese entlang einer  Erzeugenden des     Rohrzylinders    feststellt.

         Zweckmässigerweise        trägt    auch die dahinter  liegende Führungsrolle (,nicht gezeichnet)  eine ähnliche Scheibe, um auch     llint:,r    der       Presswa,lze    D eine     Torsion    des Rohrstranges  zu verhindern.

   Die     M'irl@ullgaweise    der Vor  richtung ist folgende  Der von einer     Haspel    kommende Blech  streifen     wird.    durch die     beiden    Einzugswal  zen hindurch zur     ersten    Profilwalze A ge  bracht, von dieser durch den Antrieb sowohl  der Ober- als auch.

   der Unterwalze erfasst  und zur nächsten Walze automatisch weiter  geschoben, bis unterhalb einer der Walze D  folgenden Walze (nicht gezeichnet) das Pro  fil fertiggewalzt und durch eine nachfol  gende Walze geglättet und genau     profiliert     wird, worauf hinter letzterer das Rohr in  weichem Zustand mit einer, entlang einer Er  zeugenden     verlaufenden    Naht in trockenem  (nicht geschmiertem) Zustand die Maschine  verlässt. Erforderlichenfalls können hinter  der letzten Walze Schweisseinrichtungen vor  gesehen sein, welche die durchgehende Rohr  naht in einem Arbeitsgang mit der     Rohrbie-          gung    verschliessen.  



  Durch die bis zur Formung nach     Fig.        3a     stattfindende Pressung des Streifens nur an  den Rändern wird zunächst     die    Formgebung  durch einfaches Biegen um die Oberwalze     rr-          zielt    und -daher eine übermässige Wärmeent  wicklung sowie das Auftreten von Neben  spannungen vermieden.  



  An Stelle des kreisrunden Profils     kann     naturgemäss auch ein ovales sowie insbeson  dere auch     rechteckiges    oder     quadratisches     Profil gewalzt werden. An Stelle einer ein  zigen Walzenstrasse können in einem einzi  gen     Rahmengestell    naturgemäss auch deren  mehrere nebeneinander angeordnet sein, so  dass in einem Arbeitsgang     gleichzeitig        Rollre     verschiedenen Durchmessers gebogen werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Rohren durch Biegen von Blechstreifen in Wal- zenpaaren aufeinanderfolgender Profile, dadurch gekennzeichnet, dass während der Verformung eine beiderseitige Pres sung des Streifens nur an den Rändern stattfindet. Il.
    Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Abstand der Ober- und Unterwalze der Vorformwalzenpaare an den Profilaussenrändern kleiner als in,der Profilmitte ist.
CH124171D 1926-01-16 1926-12-29 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Biegen von Blechstreifen in Walzenpaaren aufeinanderfolgender Profile. CH124171A (de)

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CH124171D CH124171A (de) 1926-01-16 1926-12-29 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohren durch Biegen von Blechstreifen in Walzenpaaren aufeinanderfolgender Profile.

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