CH121902A - Wechselstrommotor mit umschaltbarer Polzahl. - Google Patents

Wechselstrommotor mit umschaltbarer Polzahl.

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CH121902A
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poles
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winding
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Maatschappij Tot Ver Werktuige
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Berkel Patent Nv
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  Wechselstrommotor mit umschaltbarer Polzahl.    Die Erfindung betrifft     Einphasenwechsel-          strominduktionsmotoren    mit umschaltbarer  Polzahl und mit Anlasshilfswicklung.  



  Bekanntlich wird bei Dreh- oder Wechsel  strommotoren die Drehungsgeschwindigkeit N       durch    die Formel:
EMI0001.0003  
   bestimmt.  



  Es ist aber möglich bei     Einphasenwechsel-          strominduktionsmotoren    die Polzahl zu ändern.  Bei den bekannten     Einphasenwechselstrom-          induktionsmotoren    ist zur Ermöglichung dieser  Umschaltung für jede Polzahl eine besondere  Wicklung angeordnet.  



  Da bei     Einphasenwechselstrominduktions-          motoren    noch eine sogenannte Hilfsphase  erforderlich ist, um beim Anlassen das Dreh  moment zu erhalten, ist es nötig, für jede  Polzahl noch eine Hilfswicklung derselben  Polzahl anzubringen.  



  Bei diesen Konstruktionen ist viel nutz  loses Material vorhanden, wodurch solche  Motoren aussergewöhnlich grosse Abmessungen  erhalten.    Deshalb wird öfter nur eine einzige Hilfs  wicklung zum Beispiel für die niedrigste  Pohlzahl angeordnet, woraus aber folgende  Nachteile entstehen  1. Hat man eine niedrige Tourenzahl  nötig, so muss erst auf die höchste Touren  zahl angelassen werden, ohne Rücksicht da  rauf, ob diese höhere Tourenzahl für die an  zutreibende Vorrichtung zulässig ist oder nicht.  



  2. Nachdem der Motor auf die höchste  Tourenzahl angelassen worden ist, muss die  Wicklung für die niedrigste Tourenzahl ein  geschaltet werden, was einen heftigen Stoss  verursacht, weil der Rotor im Augenblick  des Umschaltens übersynchron läuft und also  bremsend wirkt, wodurch die niedrigere Tou  renzahl plötzlich angenommen wird. Dieser  jähe Wechsel übt eine schädliche Wirkung  auf den Motor und die Übertragungsorgane  aus.  



       Mittelst    der Erfindung wird diese Schwie  rigkeit behoben, und zwar dadurch, dass die       Anlassbilfswicklung    auf jede der Polzahlen      der Hauptwicklung geschaltet werden kann,  und dass beide Wicklungen so ausgebildet  sind, dass für die verschiedenen Polzahlen  dieselben Wicklungen benutzt werden können.  



  Es können hierbei sowohl für Anlauf, als  auch für Betrieb Haupt- und Hilfswicklung  voneinander getrennt sein.  



  Es kann aber auch die Wicklung des  Motors derartig ausgebildet sein, dass für  jede der Polzahlen ein Teil der Hauptphase  als Hilfsphase gebraucht wird, welcher Teil  nach dem Anlaufen zur Hauptphase umzu  schalten- ist.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Fig. 1 zeigt die Abwicklung eines Stators  mit 24 Nuten, wobei die     Stromrichtung    in  einem beliebigen Augenblick des Betriebs  zustandes durch Pfeile angegeben ist;  Fig. 2 zeigt denselben Stator im Anlass  zustand, wobei die als Hilfsphase benutzte  Wicklung durch punktierte Linien angedeutet  ist;  Fig. 3 zeigt den Stator wie in Fig. 1 und  2, aber auf acht Pole umgeschaltet;  In Fig. 4 ist die als Hilfsphase benutzte  Wicklung in punktierten Linien     angegeben    ;  Fig.5 zeigt schematisch die Schaltung  der Anordnung nach Fig. 1 und 2, unter  Anwendung eines Zentrifugalkontaktes, wäh  rend in der Fig. 6 die analoge Schaltung der  Anordnung nach Fig. 3 und 4 gegeben wird;

    Fig. 7 zeigt _ die vierpolige Anordnung  eines Stators, der auf drei Geschwindigkeiten  umgeschaltet werden kann;  Fig. 8 zeigt denselben Stator wie Fig. 7,  jedoch umgeschaltet auf sechs Pole;  Fig. 9 zeigt wieder denselben Stator wie  Fig. 7 und 8, aber umgeschaltet auf acht  Pole;  Fig. 10 zeigt eine Schaltung wobei die  Spulenserien in Reihenschaltung kombiniert  sind.  



  In den Fig. 1, 2, 3 und 4 stellt A die  Abwicklung eines Stators mit 24 Nuten dar,  die mit C1 bis C24 bezeichnet sind und in  denen Spulen     Bi    bis     B12    eingebettet sind.    In den Fig. 5 und 5 ist ein Zentrifugal  schalter angegeben, der bei genügender Tou  renzahl einen Kondensator oder eine Drossel  spule H, in welcher eine     Phasenverschiebung     beim Anlassen verursacht wird, kurzschliesst.  D stellt darin die     Motorachse    vor, auf wel  cher der Zentrifugalkontakt B befestigt ist.  Dieser Kontakt     L'    verbindet bei genügender  Tourenzahl die halben Ringe     b'    und G, wo  durch der Kondensator oder die Drosselspule  H kurzgeschlossen ist.  



  In Fig. 7 sind die Nuten mit Cl bis C24  bezeichnet,     während        Ei    bis     Kir    die Spulen  darstellen, welche in Reihe oder parallel  geschaltet werden können. Damit beim an  schalten von einer Polzahl auf eine andere  nicht zu viel Schaltdrähte nötig werden, sind  die Spulenserien in Reihen- oder Parallel  schaltung zu kombinieren. Die Spulen, welche  zu gleicher Zeit umgeschaltet werden können,  sind in Fig.10 in Reihenschaltung gezeichnet,  nämlich K1, K: und K3; K-" K6 und I",;  he, K9 und K1o ; h4, I7 und K11 ; sie können  natürlich auch in parallel geschalteten Serien  vereinigt werden.  



  Von der Polumschaltvorrichtung in     Kon-          trollerform    sind angegeben Stand 1 für vier  Pole, Stand 2 für sechs Pole und Stand 3  für acht Pole, alles für die sogenannte  Hauptphase. .  



  Für den umschaltbaren     Einphasenwechsel-          strominduktionsmotor    nach Fig. 1-4 ist die  Wicklung     folgenderweise    ausgeführt:  Die ganze Wicklung besteht aus zwölf  Spulen, wovon acht (B1, B.2, B4, B;,, B;, B8,  B1o, B11) einen Schritt haben vonund vier  (Ba, B6, B9, B12) einen solchen von '/des  Statorumfanges.  



  Die Wicklung wird nun folgenderweise  angeordnet:  Vier Spulen     (B::,    B;,,     Bs,        Bi,)    von     '/z-1    des  Umfanges werden regelmässig über die     Stator-          oberfläche    verteilt, also von Nute 1 auf 6,  7 auf 12, 13 auf 18, 19 auf 24.  



  Konzentrisch in diesen Spulen liegen vier  Stück Spulen     (B:,,        Bo,        B:),   <I>Bit)</I> von     Liedes          Statorunlfanges,    also von     0-    auf 5, 8     auf    11,  14 auf 17, 20 auf 23.      Ferner werden vier Spulen     (B4,        B7,        BI   <B><I>0,</I></B>     Bi)     derartig zu den obgenannten Spulen ange  ordnet, dass die eine Spulenseite in eine der  1/s Spulen und die andere Spulenseite in eine  nächste     '/s    Spule zu liegen kommt.  



  Diese Spulen kommen also von 22 auf  3, 4 auf 9, 10 auf 15, 16 auf 21.  



  Die Schaltung dieser Spulen wird für  das Anlassen bei vier Polen wie folgt gewählt  Die letztgenannten vier Spulen B4, B7, B10  und     Bi    werden derartig in Reihe oder auch  wohl parallel geschaltet, dass die Wickel  richtung jeder zweiten Spule jener der vor  hergehenden entgegengesetzt ist.  



  Zur Erhaltung des Anlassdrehmomentes  wird in diesen vier Spulen mittelst eines       Kondensators,    einer Drosselspule oder der  gleichen eine Phasenverschiebung hervorge  rufen.  



  Die beiden erstgenannten Serien von vier  Spulen werden in Parallel- oder Reihen  schaltung auf das Netz angeschlossen und  derartig miteinander verbunden, dass jedesmal  eine Spule von     5/24    mit einer darin liegenden  Spule von '/s des Umfanges dieselbe Wickel  richtung und die aufeinanderfolgenden Spulen  jeder Serie wechselseitig eine entgegengesetzte  Wickelrichtung haben.  



  Nachdem das Anlassen erfolgt ist, wird  die als Hilfsphase benutzte Serie von vier  Spulen ebenfalls direkt auf das Netz ange  schlossen, derartig, dass immer in     '/4    'des  Umfanges nur Spulenseiten einer und der  selben Wickelrichtung in den Nuten liegen  und die die Spulenseiten jedes Viertels ab  wechselnd ein verschiedenes Vorzeichen haben  und somit vier Pole darstellen.  



  Bei achtpoliger Schaltung (Fig. 3 und 4)  wird die Spulenserie von vier Spulen (B3, B6,  B9, B12) von 1/s des Umfanges als Hilfsphase  benutzt, welche zu diesem Zwecke derartig  geschaltet werden, dass in den vier Stück  Spulen die Wickelrichtung dieselbe ist.  



  Die übrigen acht Spulen, welche teilweise  übereinander liegen, werden nun derartig  geschaltet, dass abwechselnd entgegengesetzte  Wickelrichtungen entstehen, also acht Pole.  



  Nachdem das Anlassen erfolgt ist, wird    die als Hilfsphase benutzte Serie von vier  Spulen ebenfalls auf das Netz angeschlossen,  derartig, dass jedesmal die in '/s des Stator  umfanges liegenden Spulenseiten dieselbe  Wickelrichtung haben, und aufeinanderfolgend  ein anderes Polzeichen besitzen.  



  Aus dieser Auseinandersetzung geht deut  lich hervor, dass die Reihenfolge der Pole an  der Statoroberfläche bei jeder der eingeschal  teten Polzahlen vollkommen regelmässig ist.  



  Es ist ferner noch möglich, die als Hilfs  phase benutzten Spulen unter Vorschaltung  eines geeigneten     Kondensators    oder Drossel  spule oder dergleichen während des Betriebes  bleibend an das Netz geschaltet zu lassen;  wodurch der Motor dann zweiphasig bleibt.  



  Der grosse Vorteil der beschriebenen  Wicklungs- und Schaltungsweise fällt sofort  ins Auge, nämlich dass das Anlassen bei jeder  der eingeschalteten Tourenzahlen geschehen  kann, während kein untätiges Wicklungs  material vorhanden ist, und der entsprechend  konstruierte Motor also     kleiner    hergestellt  werden kann als andere Motoren.  



  Die Umschaltung vom Anlauf- auf den  Betriebszustand kann sowohl mittelst eines  Handschalters, als auch mittelst eines Zentri  fugalschalters oder dergleichen bewirkt werden  (Fig. 5, 6 und 10).  



  Wenn mehr als zwei Tourenzahlen nötig  sind, kann die     Wicklung    und Schaltung  folgenderweise eingerichtet werden (Fig. 7-9):  Die Spulenzahl ist wiederum gleich der  Hälfte der     Statornutenzahl,    z. B. zwölf     Spulen     auf 24 Nuten.  



  Die Spulen sind wie folgt     angeordnet(Fig.7):     
EMI0003.0015     
  
       Die Spule, welche eine Länge hat von     13/2.1     kann auch auf 11/24 des Umfanges liegen.  



       'Im    Ganzen kommen also vor -  
EMI0004.0002     
  
    <B>8</B> <SEP> Spulen <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Länge <SEP> von <SEP> 1/s <SEP> des <SEP> Umfanges
<tb>  2 <SEP>   <SEP>   <SEP> r <SEP> .. <SEP> 1/c <SEP> n
<tb>  1 <SEP> n <SEP> n <SEP> n <SEP> "13/24 <SEP> n
<tb>  o <SEP> " <SEP> n <SEP> n <SEP> n <SEP> 3/24 <SEP> n <SEP> n       oder ein Vielfaches von diesen Spulenzahlen.  Die Schaltung dieser Spulen wird bei  verschiedenen Tourenzahlen derartig, dass nur  vier Serien von drei Spulen mit acht Enden  entstehen, so dass die Polumschaltung in fol  gender Weise möglich ist:  Eine Serie mit den Spulen 1, 2 und 3,  wovon ein Ende fortwährend mit dem Netz  verbunden bleiben kann.

    
EMI0004.0003     
  
     Wenn diese Serien derartig geschaltet  sind, dass vier Pole entstehen (Fig. 7), dann       müssen    für die Umschaltung auf sechs Pole  (Fig. 8) die Stromrichtungen in den Spulen  serien, in denen die Spulen 5, 6, 12, 8, 9  und 10 sich befinden, umgekehrt werden.  



  Wird von sechs auf acht Pole (Fig. 9)  umgeschaltet, dann müssen die Serien, in  welchen sich die Spulen 8, 9, 10, 4, 7, 11  befinden, die     Stromrichtung    wechseln.  



  Die Verteilung der Nuten, in denen , die  Stromrichtung dieselbe ist über die Stator  oberfläche, bleibt für jede Tourenzahl regel  mässig.  



  Das Anlassen bei dieser Konstruktion  kann dadurch geschehen, dass eine Hilfsphase  von genau derselben Wicklungsweise in dein    Stator angeordnet wird, welche Hilfsphase  aber     gegen    die Hauptwicklung um eine oder  mehrere Nuten verschoben ist.  



  Hierdurch wird der Vorteil erzielt,     dass     sowohl die Haupt-, als die Hilfsphase für  verschiedene Tourenzahlen benutzt werden  können, und dass man mit der geringsten  Materialquantität     auskommen        kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einphaseninduktionsmotor mit umschalt barer Polzahl und mit Anlasshilfswicklung, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlasshilfs wicklung auf jede der Polzahlen der Haupt wicklung geschaltet werden kann, und dass beide Wicklungen derart ausgebildet sind, dass für die verschiedenen Polzahlen dieselben Wicklungen benutzt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einphaseninduktionsmotor nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Haupt- und Hilfswicklung voneinander getrennt sind.
    2.. Einphaseninduktionsmotor nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung des Motors derartig ausgebildet ist, dass für jede der Polzahlen ein Teil der Hauptphase als Hilfsphase gebraucht wird, welcher Teil nach dem Anlaufen zur Hauptphase umzuschalten ist.
CH121902D 1925-05-22 1926-05-17 Wechselstrommotor mit umschaltbarer Polzahl. CH121902A (de)

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NL121902X 1925-05-22

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ID=19775482

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CH121902D CH121902A (de) 1925-05-22 1926-05-17 Wechselstrommotor mit umschaltbarer Polzahl.

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