CH121318A - Arbeiterhemd. - Google Patents

Arbeiterhemd.

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CH121318A
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CH
Switzerland
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shirt
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Inventor
Bechtle Karl
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Bechtle Karl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B1/00Shirts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)

Description


      Arbeiterhemd.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Arbeiterhemd, bei welchem das Tragen  eines losen Kragens, der an das Hemd zu  befestigen wäre, und das Tragen einer Kra  watte oder dergleichen     unnötig    ist.  



  Oberhemden haben den Nachteil, dass sie,  ohne Kragen getragen, den Eindruck     ma-.          chen,    dass die betreffende Person nicht fertig  angezogen ist. Das Anziehen eines Kragens  bedingt die Verwendung von Hemden  knöpfchen, was im allgemeinen für den Ar  beiter lästig ist. Wohl gibt es Oberhemden,  die nicht gestärkt zu werden brauchen und  einen sogenannten Schillerkragen aufweisen;  welche Kragen einen Ausschnitt bis auf die  Brust frei lassen und welche weichen Um  legekragen eine grosse Stofffläche aufweisen.  Diese grossen Kragen werden durch ihre  Grösse leicht schmutzig; sie können nach ge  taner Arbeit oder bei Regenwetter nicht  hochgestellt werden, so dass damit der Ar  beiter nicht genügend bekleidet ist.  



  Das Arbeiterhemd gemäss Erfindung ist  derart beschaffen,     da.ss    es ohne Krawatte  und ohne besonderen Kragen getragen wer-    den kann und die eingangs     erwähnten    Übel  stände bisher bestehender Hemden vermisst.  Das     Arbeiterhemd    kennzeichnet sich durch  einen Halsausschnitt, der sich bis in die  Nähe der Halsgrube erstreckt und welcher  Ausschnitt durch einen Kragen begrenzt ist,  welcher hochgestellt werden kann und in  diesem Zustande dazu bestimmt ist, einen  Teil des Nackens des Arbeiters zu schützen  und die Berührung eines über das Hemd  angelegten Rockes mit dem Hals zu ver  hindern.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das erste Ausführungsbei  spiel, und       Fig.    2 das zweite Ausführungsbeispiel.  In     Fig.    1 hat das Hemd 1 einen zwei  teiligen Brusteinsatz 2, welcher in üblicher  Weise mittelst Knopflöchern 3 und Knöp  fen 4 geschlossen und geöffnet werden kann.  Das Hemd weist einen Halsausschnitt 5 auf,  welcher vorne bis zu der Stelle verläuft,  wo beim angezogenen Hemd ungefähr die      Halsgrube sich befindet.

   Von diesem     Tiefst-          punkt    6 des     Halsauschnittes    5 geht ein Steh  kragen 7 aus, welcher vom Punkt 6 aus all  mählich breiter wird und an der Stelle,  welche dazu     ,bestimmt    ist, in der Gegend des  Schlüsselbeines auf dem Körper anzuliegen,  die volle Breite bereits erreicht, welche der  Kragen weiter ringsum beibehält. Die Breite  des Kragens 7 ist derart bemessen, dass er  den Nacken eines Arbeiters teilweise bedeckt  und hinten bis über den Rand eines über  das Hemd angezogenen Rockes hinausragt,  so dass der hochgeschlossene Kragen des Hem  des verhindert, dass das Fett und der Schweiss  vom Hals den Rockkragen beschmutzt.

    Der Kragen 7 besteht aus einem Teil mit  dem Brusteinsatz ) und lässt sich um die  Linie 5 des Ausschnittes umlegen nach Art  eines     Umlegekragens.    Damit ein Hochstellen       des    Kragens und ein Umklappen desselben  möglich ist, ist erforderlich, dass die Brust  des Hemdes glatt am Körper anliegt, also  den Körper ziemlich eng umschliesst; denn  nur so kann man die Linie für den     Kra,     gen herausbekommen, um welche der Kra  gen, vom     Tiefstpunkt    6 aus beginnend,       niedergelgt    und hochgestellt werden kann  und in beiden Fällen, sowohl als niedriger  Stehkragen, als auch als schmaler Umlege  kragen sitzt.  



       Fig.    2 zeigt eine ähnliche Ausführung  wie     Fig.    1, und ist mit     strichpunktierter     Linie 8 der hochgestellte Kragen angegeben,  während der umgelegte Kragen 7 mit voller  Linie ausgezogen ist. Auf dem Brustteil 9  des Hemdes ist durch Stickerei ein Selbst  binder 10 vorgetäuscht. Des ferneren sind  links und rechts auf dem Hemd durch auf  gebrachte     Posamenterie    11 ein Hosenträger  band vorgetäuscht, welche     Posamenterie    eine  Verstärkung des Hemdes     bewirkt.    Jeder       Posamenteriestreifen    11 endet dort, wo das  Hemd am untern Ende des Brustkorbes  beim Tragen anliegt.

   Daselbst befindet sich  eine Schlaufe 12, durch welche eine Strippe  1 3 mit zwei Ösen hindurchgezogen werden  kann, welche Ösen an den     Hosenträgerknöp-          fen    einer Hose     befestigt    werden können. In    dieser Weise lässt     siel,    die Hose am Hemd  aufhängen, ohne dass der Arbeiter einen  Hosenträger tragen     muss.     



  Das in     Fig.    ? dargestellte Arbeiterhemd  vereinigt somit in sich Kragen, Krawatte  und Hosenträger. Auch dieses Hemd liegt  verhältnismässig eng um den Oberkörper.  Dieses Hemd     vermeidet    auch, dass der Ar  beiter nach seinen Hosenträgern suchen muss,  wenn er seine Hose ausziehen will. Das  Hemd gemäss Erfindung bietet dem Arbeiter  den Vorteil, dass er während der Arbeit den  Kragen niederlegen kann, der, weil er ver  hältnismässig klein ist, nicht stark     be-,     schmutzt wird, und welchen Kragen er  nach     getaner    Arbeit hochstellen kann, der  dabei den     Anschein    eines niederen     Steh-          kragens    erweckt.

   Auch bei zu starker  Sonnenbestrahlung auf     dein    Hals     lä.sst    sich  der Kragen, ohne bei der Arbeit zu stören,  hochschlagen; auch bei Regenwetter ver  hindert der     bochgeschlagene    Kragen,     da.ss     es in einen offenen Kragenausschnitt hinein  regnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Arbeiterhemd, gekennzeichnet durch einen umlegba.ren Stehkragen rings um den bis in die Gegend der Halsgrube verlaufenden Halsausschnitt, welcher Stehkragen vom Halsausschnitt an allmählich die volle Breite in der Gegend des Sehlüsselbeines er reicht, wobei die Breite des Kragens so be messen ist, dass er in liocligestelltem Zu stande einen Teil des Nackens des Arbeiters schützt und die Berührung eines über das Hemd angezogenen Rockes mit dem Hals verhindert. UNTERANSPRüCHE: 1. Arbeiterhemd nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine angebrachte Ver zierung auf der Brustseite, welche eine Krawatte vortäuscht.
    Arbeiterhemd nach Patentanspruch, da durch . gekennzeichnet, da.ss links und rechts Verstärkungsstreifen, die nach Art von Hosenträgern verlaufen, angebracht sind, wobei am Ende eines Verstärkungs streifens Mittel vorhanden sind, um An- hängestrippen für die Hose zu be- f estigen.@
CH121318D 1926-08-14 1926-08-14 Arbeiterhemd. CH121318A (de)

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