CH120318A - Tellertrockner für körniges Gut. - Google Patents

Tellertrockner für körniges Gut.

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CH120318A
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CH
Switzerland
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plate dryer
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Inventor
Gustav Dr Hilgenberg
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Gustav Dr Hilgenberg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/001Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors
    • F26B17/005Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement the material moving down superimposed floors with rotating floors, e.g. around a vertical axis, which may have scrapers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Tellertrockner für     körniges    Gut.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum Trocknen von körnigem Gut,  zum Beispiel     Salinensalz,    Kristallzucker,  Alaun und dergleichen. Bei der Trocknung       5cJeher    Stoffe kommt es ganz besonders auf  die Erhaltung der Reinheit und Kristallform  an. Das Gut soll langsam bei gelinder Wärme  unter möglichst geringer mechanischer Be  anspruchung getrocknet werden.

   Es sind so  genannte Tellertrockner bekannt, bei denen  das Gut auf gleichachsig übereinander  liegenden, um eine vertikale Welle herum       angeordneten;    Ringflächen, den sogenannten       Tellern,    lagert und durch feststehende     Ab-          -,treichkörper    beliebiger Art nacheinander  weitergefördert wird, und zwar von der  höchstgelegenen Tellerfläche herab bis zur       tiefstgelegenen.    Die ringförmigen Teller  haben einen gewissen radialen Abstand von  der Achse, um eine genügend grosse Umlauf  geschwindigkeit und einen genügend langen  Weg für das Trockengut zu erreichen.

   Bei  den bekannten Tellertrocknern bleibt zwi  schen dem ringförmigen,     _ie    kreisenden  Trockenflächen enthaltenden Trockenraum  und der Achse ein senkrechter mittlerer    Raum frei, der lediglich die Verbindungs  mittel zwischen Achse und kreisenden  Tellerflächen enthält, im übrigen aber bis  her nicht ausgenutzt wird.  



  Gemäss der Erfindung ist nun der mitt  lere Schachtraum als seitwärts geschlossener  Kanal ausgebildet, der für den Durchgang  eines Heiz- oder Kühlmittels unten und oben  offen ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Schnitt des  selben, und       Fig.    2 einen     wagrechten    Schnitt.  



  f sind die im Abstand übereinander die  senkrechte mittlere Welle umgebenden ring  förmigen Trockenteller, die abwechselnd ra  dial zueinander versetzt sind. Die Trocken  teller befinden sich in einem ringförmigen  Mantelraum. Der äussere Mantel g steht fest.  Der innere Mantel h ist durch Verstrebun  gen i an der rotierenden Welle e befestigt,  und an seine Aussenfläche sind die Teller f  angeschlossen. d sind     Flüssigkeits-Abdich-          tungsverschlüsse    an sich bekannter Art an      den Stellen, wo der feststehende Mantel g  mit dem sich drehenden innern Mantel<I>lt.</I>  zusammengeschlossen ist.  



  Das     Heizmittel    wird durch einen fest  stehenden Kanal     a    von unten her in den  mittleren Raum b eingeführt und oben seit  lich abgeleitet. Als Heizmittel können Heiz  gase oder erhitzte Luft dienen, die von einer  beliebigen Heizquelle herrühren. Da, dieser  mittlere Raum b verhältnismässig grossen  Querschnitt hat, steigen die Heizgase lang  sam darin empor und geben ihre Wärme  an den sich drehenden, die Teller f tragen  den Mantel     1a    ab. Die Wärme wird also       liier    in der Mitte zusammengehalten und  kann sich nur in radialer Richtung allseitig  ausbreiten.

   Es ist demnach eine sehr gute       Wärmeausnutzung    erzielt gegenüber andern       bekannten    Vorrichtungen, bei denen man  eine     Aussenbeheizung    anwendet. Da Teller  trockner in ziemlich grossen Abmessungen  gebaut werden, bedeutet die     Verlegung    der       Beheizung    in den mittleren Raum auch eine  erhebliche Werkstoffersparnis. Durch einen  an der Aussenfläche des Mantels g abwärts  geführten Kanal c können die Heizgase  nach unten abgeführt werden. Die aus dem  mittleren Raum b durch den Kanal c ab  ziehenden Heizgase tragen zur Vergrösserung  der mittelbaren Heizfläche an der äussern  Wandung des Trockenraumes bei, ohne die  Zugänglichkeit des Trockenraumes von aussen  zu beeinträchtigen.  



  Die unmittelbare     Beheizung    des Trocken  gutes kann in     @in    sich bekannter Weise da  durch erfolgen, dass man     erwärmte    Luft  durch den ringförmigen Mantelraum im  Gleich- oder Gegenstrom zu dem den     Raum    b  durchziehenden     Heizmittel        hindurchleitet.     



  Das zu trocknende Gut wird oben in  den ringförmigen Mantelraum eingeführt  und an tiefster Stelle entnommen. Die in der  Zeichnung nicht besonders dargestellten  bekannten     Abstreichkörper,    mittelst welcher        & s    Gut von jedem ringförmigen Teller auf  den darunter befindlichen weitergefördert  wird, können beliebige Form und Anordnung  haben.    Die gegenseitige Anordnung, Stellung  und Form der Teller kann verschieden  sein. Die Ausführung richtet sich nach  Art und Beschaffenheit des zu behandeln  den Gutes.  



  Der den mittleren, zur     Beheizung    die  nenden Schacht abgrenzende. sich drehende,  innere Mantel kann zweckmässig aus Well  blech mit in horizontaler Ebene verlaufen  den Wellen gebildet werden. Das bringt  den Vorteil mit sich,, dass die Heizfläche  vergrössert wird und der innere Mantel zu  leich an     Lä.ngsfestigheit    gewinnt. Ausser  dem kann. man in dem mittleren Heizraum b       Leit-    und     Prallflächen    beliebiger Art an  bringen, zum Beispiel versetzt angeordnete  Wände oder schraubenförmig verlaufende  Bleche oder dergleichen, um den Weg der  Heizgase zu vergrössern.

   Es ist auch eine  Ausführung möglich, bei der das Reiz  mittel durch eine hohle Achse hindurch  geführt und beliebig ausgebildeten, in dem  Hohlraum     b    angeordneten Heizkörpern zu  geleitet wird.  



  Die Aussenflächen des Trockenraumes  können durch geeignete Wärmeschutzmittel  gegen Wärmeabgabe geschützt werden.  



  Soll mit dem beschriebenen Tellertrock  ner das Trockengut gekühlt werden, so er  folgt die Führung der Kühlgase im mitt  leren Raum zweckmässig umgekehrt zur  Pfeilrichtung. Auch kann eine gewisse An  zahl der untern Tellerflächen unterhalb des  geheizten Trockenraumes angeordnet sein  zwecks Erreichung der Kühlung des Gutes.  Auf diese letztere Weise ist es erreicht,  die Trocknung mit     naehheriger    Kühlung des  Gutes in einem Arbeitsgange zu ver  einigen.  



  Jedenfalls ergibt sich durch den be  schriebenen Tellertrockner eine weit bessere  Wärmeausnutzung, die Möglichkeit einer  gleichmässigeren Zerteilung als, bei bekann  ten Trocknern und ausserdem eine erhebliche  Werkstoffersparnis, so dass der Trockner so  wohl in wirtschaftlicher, als auch baulicher  Hinsicht ganz erheblichen     Vorteil,    gewährt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tellertrockner mit um eine- vertikale, rotierende Welle hierum angeordneten über einanderliegenden, ringförmigen Trocken tellern für körniges Gut, dadurch gekenn zeichnet, dass der mittlere Schachtraum innerhalb der Teller als seitwärts geschlos sener Kanal ausgebildet ist, der für den Durchgang eines Heiz- oder Kühlmittels unten und oben offen ist. UNTERANSPRUCH: Tellertrockner nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der den geschlos senen Kanal des mittleren Schachtraumes bildende Mantel aus Wellblech gebildet ist.
CH120318D 1926-06-30 1926-06-30 Tellertrockner für körniges Gut. CH120318A (de)

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