CH119221A - Verfahren zur Gewinnung von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen.

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CH119221A
CH119221A CH119221DA CH119221A CH 119221 A CH119221 A CH 119221A CH 119221D A CH119221D A CH 119221DA CH 119221 A CH119221 A CH 119221A
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CH
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silica
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gas mixtures
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F Boehringer Soehne G M B H C
E Prof Wilke
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Boehringer & Soehne Gmbh
E Prof Wilke
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  Verfahren zur Gewinnung von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen.



   Die Verwendung   von aktiven Kieselsäure-    gelen zur Adsorption von Gasen und Dämpfen ist bekannt. Man erhalt solche Gele durch
Zusammenbringen von Lösungen von   Alkali-    silikaten mit Salzsäure oder Schwefelsäure und Auswaschen und Entwässern der sich abscheidenden KieselsÏure. Ferner ist be kannt, daB Kohlensäure beim Einleiten in
Wasserglaslosung Kieselsäure im Gelzustand ausscheidet. Es ist aber bisher unbekannt und war nicht   vorauszusehen,    da¯ sich ein
Kieselsäuregel, das man aus Wasserglas    losung und Kohlensäure    erhalten kann, durch ganz besonders hohes Adsorptionsvermogen für Gase und Dämpfe vor den bekannten
Kieselsäuregelen auszeichnet.

   Gemäss dem vorliegenden Verfahren wird demnach zur
Gewinnung von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen ein Kieselsäuregel verwendet, das man erhält, wenn man in eine Lösung eines Alkalisilikates KohlensÏure einleitet, den sich allmählich absetzenden   gallertarti-    gen Niederschlag   auswäseht,    trocknet und zwischen 200¯ und 500¯ entwÏssert.



   Beispiel :
In eine verdünnte Wasserglasl¯sung (20 bis
40 cm3 vom spez. Gewicht   l.    34 pro Ltr.) wird während einiger Stunden in langsamem
Strom Kohlensäure eingeleitet. Nach 1-2
Tagen setzt sich ein   gallertartiger    Nieder schlag ab, der von der überstehenden Flüssig keit getrennt, gewaschen und bei 300¯ ge trocknet wird. 2-3 gr dieses Gels werden in fein gekörnter Form in ein   U-Rohr    ge f llt, durch das mit P2 Os getrocknetes Stick stoffdioxyd bis zur Gewichtskonstanz bei   Zim-    mertemperatur hindurcbgeleitet wird. Das
Gel hat 80-89% seines Gewichtes an   NOs    aufgenommen.

   Ein Vergleich mit käuflichem Kieselsäuregel von einwandfreier Beschaffenheit zeigt ein bedeutend schlechteres   Adsorp-      tionsvermögen    für   Stickstoffdioxyd.     



   PATENTANSPRUCH :
Verfahren zur Gewinnung von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Gels der Kieselsäure, das man erhält, wenn man in eine 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Gewinnung von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen.
    Die Verwendung von aktiven Kieselsäure- gelen zur Adsorption von Gasen und Dämpfen ist bekannt. Man erhalt solche Gele durch Zusammenbringen von Lösungen von Alkali- silikaten mit Salzsäure oder Schwefelsäure und Auswaschen und Entwässern der sich abscheidenden KieselsÏure. Ferner ist be kannt, daB Kohlensäure beim Einleiten in Wasserglaslosung Kieselsäure im Gelzustand ausscheidet. Es ist aber bisher unbekannt und war nicht vorauszusehen, da¯ sich ein Kieselsäuregel, das man aus Wasserglas losung und Kohlensäure erhalten kann, durch ganz besonders hohes Adsorptionsvermogen für Gase und Dämpfe vor den bekannten Kieselsäuregelen auszeichnet.
    Gemäss dem vorliegenden Verfahren wird demnach zur Gewinnung von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen ein Kieselsäuregel verwendet, das man erhält, wenn man in eine Lösung eines Alkalisilikates KohlensÏure einleitet, den sich allmählich absetzenden gallertarti- gen Niederschlag auswäseht, trocknet und zwischen 200¯ und 500¯ entwÏssert.
    Beispiel : In eine verdünnte Wasserglasl¯sung (20 bis 40 cm3 vom spez. Gewicht l. 34 pro Ltr.) wird während einiger Stunden in langsamem Strom Kohlensäure eingeleitet. Nach 1-2 Tagen setzt sich ein gallertartiger Nieder schlag ab, der von der überstehenden Flüssig keit getrennt, gewaschen und bei 300¯ ge trocknet wird. 2-3 gr dieses Gels werden in fein gekörnter Form in ein U-Rohr ge f llt, durch das mit P2 Os getrocknetes Stick stoffdioxyd bis zur Gewichtskonstanz bei Zim- mertemperatur hindurcbgeleitet wird. Das Gel hat 80-89% seines Gewichtes an NOs aufgenommen.
    Ein Vergleich mit käuflichem Kieselsäuregel von einwandfreier Beschaffenheit zeigt ein bedeutend schlechteres Adsorp- tionsvermögen für Stickstoffdioxyd.
    PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Gels der Kieselsäure, das man erhält, wenn man in eine L¯sung eines Alkalisilikates KohlensÏure einleitet, den sich allmählich absetzenden, gallert- artigen Niedersehlag auswäscht, trocknet und zwischen 200¯ und 500¯ entwÏssert.
CH119221D 1924-11-03 1925-10-20 Verfahren zur Gewinnung von Gasen oder Dämpfen aus Gasgemischen. CH119221A (de)

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