CH119044A - Pumpe, insbesondere für Kunstseiden-Spinnmaschinen. - Google Patents

Pumpe, insbesondere für Kunstseiden-Spinnmaschinen.

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CH119044A
CH119044A CH119044DA CH119044A CH 119044 A CH119044 A CH 119044A CH 119044D A CH119044D A CH 119044DA CH 119044 A CH119044 A CH 119044A
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CH
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Hillebrand Firma Werdohle Paul
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Werdohler Pumpenfabrik Paul Hi
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Description


  Pumpe,     insbesondere    für     Kunstseiden-Spiunmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Pumpe,  insbesondere für     Kunstseidenspinnmaschinen     mit mehreren, in Längsbohrungen einer um  laufenden Walze geführten Kolben, deren  Hin- und     Herbewegung    durch zwei auf ent  gegengesetzten Seiten der kugelförmigen Köpfe  der Kolben liegende Steuerscheiben geschieht,  von welchen die eine in einer Schräglage  gehalten ist, während die andere, nur an ihrem       Mittelpunkt    unterstützte Scheibe durch die  Kugelköpfe parallel zur ersteren Scheibe ein  gestellt wird, und von welchen mindestens  eine mit den Kolben umläuft.

   Bei den be  kannten Pumpen dieser Art ist nur die in  ihrer Schräglage gehaltene Scheibe starr, d. h.  unnachgiebig abgestützt, wohingegen die  schwingbare Scheibe durch einen zentralen  Druckbolzen mit Feder gegen die Kugel  köpfe gedrückt wird. Die Pumpenkolben  werden daher nur in einer Richtung, nämlich  beim Druckhub kraftschlüssig, in entgegen  gesetzter Richtung, beim Saughub dagegen  elastisch nachgiebig bewegt. Die Folge davon  ist, dass die Pumpenkolben beim Auftreten    von Hemmungen (z.

   B. bei besonders zäher       Beschaffenheit    der zu fördernden Spinnflüssig  keit oder bei teilweiser Verstopfung der     An-          saugöffnungen)    ihren Saughub nur unvoll  ständig ausführen, was eine unkontrollierbare  Verringerung der Förderleistung der Pumpe  und damit Ungleichmässigkeiten in der Dicke  der Kunstfäden zur Folge hat.  



  Dieser Mangel ist bei der den Erfindungs  gegenstand bildenden Pumpe dadurch- ver  mieden, dass beide Steuerscheiben entgegen  der Richtung- der bei der Kolbenbewegung  auf sie einwirkenden Drücke starr abgestützt  sind. Die Kolben werden daher sowohl beim  Druck- als auch beim Saughub kraftschlüssig  bewegt, so dass sie gezwungen sind, jedesmal  ihren vollen Hub auszuführen. Damit ist eine  dauernd gleichbleibende Förderleistung der  Pumpe gewährleistet, was für die Erzielung  von gleichmässigen Kunstfäden von     ausschlage     gebender Bedeutung ist.  



  Um ein durch den Verschleiss der Steuer  scheiben und der Kugelköpfe der Kolben ein-      getretenes Spiel beseitigen zu können, kann  eine der beiden Steuerscheiben     nachstellbar     sein. Dies geschieht vorteilhaft in der Weise,  dass ein zur Unterstützung der     nachstellbaren     Scheibe dienender zentraler Bolzen seinerseits  durch eine Stellschraube abgestützt oder selbst  als Stellschraube ausgebildet ist.  



  Die Pumpe kann auch mit einer Einrich  tung zur Veränderung der Schräglage der  Steuerscheiben versehen sein, um dadurch die  Förderleistung der Pumpe genau regeln zu  können. Zu dem Zwecke kann bei der neuen  Pumpe der Deckel des Pumpengehäuses,  welcher die eine in einer Schräglage fest     ge-          haltetie    Steuerscheibe abstützt, um eine zur  Walzenachse rechtwinklige Achse schwingbar  gelagert sein. Die Nachstellung der Steuer  seheiben erfolgt hierbei vorteilhaft dadurch,  dass die vorerwähnte Steuerscheibe am Ge  häusedeckel unter     Vermittlung    einer Gewinde  büchse abgestützt ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht drei Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes,  und zwar zeigen       Fig.    1 einen Längsschnitt durch die Pumpe  nach dem ersten Beispiel,       Fig.    2 einen Längsschnitt durch das An  triebsende der Pumpe nach dem zweiten Bei  spiel,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch das An  triebsende der Pumpe nach dem dritten Bei  spiel,       Fig.    4 eine Endansicht dieser Pumpe,  und       Fig.    5 eine Seitenansicht des Pumpen  endes; dabei sind die     Fig.    4 und 5 in kleinerem       1lassstabe    ausgeführt als die     Fig.    3.  



  Alle drei Beispiele weisen folgende, zum  Teil allerdings nur in     Fig.    1 dargestellte  gemeinsame Ausbildung auf:  In einem an beiden Stirnenden durch  Deckel     a,   <I>b</I> verschlossenen zylindrischen Ge  häuse c ist eine Walze d drehbar angeordnet,  die mittelst eines geeigneten     Vorgeleges,    von  dem auf der Zeichnung nur das auf einem  durch den     rückwärtigen    Deckel b nach aussen    geführten Wellenstumpf d' der Walze d  sitzende Stirnrad f gezeichnet ist, angetrieben  wird.

   Die Walze d enthält wie     bekannt     mehrere parallel zur Walzenachse verlaufende  Längsbohrungen     g,    die am vordern Ende  der Walze     offen,    am     rückwärtigen    Ende da  gegen geschlossen sind. Die Längsbohrungen  bilden die Pumpenzylinder, und in ihnen  sind die Kolben     h    schliessend geführt. An  den rückwärtigen Enden der Längsbohrungen  befinden sieh kleine Querbohrungen i, die in  eine innere Ringnut     k    des Gehäuses c münden.

    Die Ringnut h ist in an sich bekannter Weise  in zwei Teile unterteilt, von welchen der eine  zur Zuführung, der andere zur Ableitung der       Spinnflüssigkeit    dient.     Durch    die Drehung  der Walze d     kommen    die Zylinderbohrungen y,  je nachdem die zugehörigen Kolben sich auf  ihrem Saug- oder Druckhub     befinden,    mit  dem einen oder andern Teil der     Ringnut        k     in Verbindung, wodurch die Pumpenzylinder  selbsttätig gesteuert werden.  



  Die aus den Zylinderbohrungen     y    nach  vorn herausragenden Teile der Kolben h sind  durch eine darin eingedrehte Ringnut abge  setzt und am     äussern    Ende mit einem rings  um vorstehenden, kugeligen Kopf     in    versehen.  Zur Hin- und     Herbewegung    der Kolben     h,     die in beiden Richtungen kraftschlüssig be  wirkt werden soll, dienen zwei schräg zur  Walzenachse angeordnete Steuerscheiben     je,   <I>o,</I>  welche in dem zwischen der Walze d und  dem vorderen     Gehäusedeckel        a    belassenen  Raum untergebracht sind.

   Von diesen beiden  Steuerscheiben befindet sich die eine,     a,    auf  der Aussenseite, die andere, o, dagegen auf  der Innenseite der Kugelköpfe in, und die  beiden Scheiben sind in einem solchen Ab  stand voneinander angeordnet, dass sie die  Köpfe     na        zwangsläufig    zwischen sich führen.  Die innere Steuerscheibe o ist dabei einerseits  mit radial stehenden Langlöchern p zum  Durchtritt der abgesetzten Teile der     Kolben     versehen, anderseits ist sie so angeordnet,  dass sie sich mit der Walze d und den Kolben     lt     zu drehen vermag.  



  Im Beispiel nach     Fig.    1 ist die     äussere     Steuerscheibe     n        vollkommen    fest angeordnet.      Sie stützt sieh unter Zwischenschaltung eines       Unterlagringes    q gegen die schräge Grund  fläche einer im vordern Gehäusedeckel a  ausgesparten Vertiefung, ist also in einer  bestimmten Schräglage starr abgestützt. Die  innere Steuerscheibe o ist dagegen lediglich  mittelst eines in einer mittleren Längsbohrung r  der Walze     d    geführten Druckbolzens s ge  halten, der in eine in der Mitte der Scheibe  vorgesehene     pfannenartige    Vertiefung t ein  greift.

   Die Abstützung der Steuerscheibe o  durch den Druckbolzen s ist dabei derart,  dass die Scheibe sich einerseits in ihrer Um  fangsrichtung um den Unterstützungspunkt  drehen, also mit den Kolben     lt,    umlaufen kann,  dass sie anderseits aber auch quer zur  Scheibenebene drehbar ist. Sie wird dabei  durch die kugelförmigen Köpfe     in    der Kolben     1a     stets genau parallel zur festen Steuerscheibe     in     eingestellt.

   Auf das hintere Ende des Druck  bolzens s wirkt eine den Bolzen starr ab  stützende Stellschraube     u    ein, die ebenfalls  in der mittleren Längsbohrung<I>r</I> der Walze<I>d</I>  sitzt und in einem am rückwärtigen Ende  dieser Bohrung vorgesehenen Muttergewinde       verschraubbar    ist, wobei sie durch. eine auf  ihr äusseres Ende aufgeschraubte und , gegen  den Wellenstumpf dl der Walze d sich  stützende Gegenmutter v gesichert wird. Mit  Hilfe der Stellschraube     2c    wird die bewegliche  Steuerscheibe o der festen Steuerscheibe     3a     soweit genähert, dass die Kolbenköpfe in  zwischen den beiden Steuerscheiben schliessend  geführt sind.  



  Wie ohne weiteres ersichtlich, hat die  beschriebene Anordnung der beiden. Steuer  scheiben     n,    o zur Folge, dass die Kolben     6a     in beiden Richtungen,     (i.    h. sowohl auf dem  Druck- als auch auf dem Saughub kraft  schlüssig bewegt werden, wodurch erreicht  ist, dass die Kolben stets genau den vor  geschriebenen Hub ausführen und somit die  Spinnflüssigkeit stets in der     vorgeschriebenen     Menge und mit dem vorgeschriebenen Druck  gefördert wird.

   Tritt infolge Verschleisses ein  unerwünschtes Spiel zwischen den Steuer  scheiben     n,   <I>o</I> und den Kolbenköpfen     m    ein,  dann braucht nur mittelst der Stellschraube     u       die bewegliche Steuerscheibe o der festen  Scheibe n etwas genähert zu -werden, um das  Spiel wieder zu beseitigen.  



  Um zwischen den Kugelköpfen     in    der  Kolben     h    und der mit den Kolben umlaufenden  gelochten Steuerscheibe o grössere Gleitflächen  zu schaffen und damit den Verschleiss sowohl  der Kugelköpfe als auch der Scheibe o her  abzumindern, sind     zwi,chen    dieser Scheibe  und     deal    Kolbenköpfen     m    besondere Lauf  scheiben- oder Ringe     zv    eingeschaltet, die auf  ihrer -der Scheibe o zugekehrten Seite eben,  an der andern Seite dagegen entsprechend  der Kugelform der Köpfe in ausgehöhlt sind.  



  Im Beispiel nach     Fig.    2 ist die äussere  Steuerscheibe     n        nachstellbar    angeordnet. Sie  ist zu diesem Zwecke mittelst einer in einem  Gewindeloch des Gehäusedeckels a verschraub  baren und durch eine Gegenmutter     v1    ge  sicherten Stellschraube     u1    abgestützt, die  wieder in eine- mittlere Vertiefung     t1    der  Scheibe     rt    eingreift.

   Die innere, nicht     nach-          stellbare    Steuerscheibe o ist dabei unter  Zwischenschaltung ,eines an seiner vordern  Stirnfläche abgeschrägten Ringes x an einer  Schulter     cl    des Gehäuses     c'derart    abgestützt,  dass sie sich auf dem Ring x zu drehen ver  mag. Der     Stützring    x ist seinerseits gegen  Drehung durch eine in einer Querbohrung  der Gehäusewandung c sitzende Schraube  gesichert, die mit ihrem innern Ende in  einen Ausschnitt des Ringes x eingreift.

   In  diesem Falle ist die Schräglage der     innern     Steuerscheibe o durch den Ring x gegeben,  während die äussere Scheibe n um ihren  Stützpunkt an der Stellschraube     u1    schwenk  bar ist, so dass sie durch die Kugelköpfe na  der Kolben     h    parallel zur Steuerscheibe o  gehalten wird. Die Nachstellung bei einge  tretenem Verschleiss erfolgt dadurch, dass die  äussere Scheibe     Yz    der     innern    Steuerscheibe o  genähert wird.  



  Gegen die Steuerscheibe n kann sich, wie  gezeichnet, von innen ein in einer mittleren  Längsbohrung     r1    der Walze d geführter  Druckbolzen 12 stützen, der unter Vermitt  lung einer Druckfeder 13, die mit ihrem      einen Ende am Bolzen s und mit ihrem  andern Ende auf dem Grunde der am rück  wärtigen Walzenende abgeschlossenen Längs  bohrung<I>r'</I> anliegt, die Walze<I>d</I> abdichtend  gegen den rückwärtigen Gehäusedeckel     drückt.     



  Im Beispiel nach     Fig.    3-5 ist die auf  der Aussenseite der Kugelköpfe     in    der     Kolben        lt     befindliche Steuerscheibe     n    wieder feststehend  angeordnet. Die Scheibe n ist dabei unter  Vermittlung einer im Gehäusedeckel a     ver-          schraubbaren    Gewindebüchse     u=    am Deckel  starr abgestützt, und sie ist durch einen  Bolzen     y',    der gleichzeitig in eine     Nut    der  Gehäusewandung und in eine am Rand der  Scheibe n vorgesehene Nut eingreift, an der  Drehung verhindert.

   Eine kleine Schraube     1.0,     die mit ihrem Kopf in Randaussparungen<B>11</B>  des Büchsenbodens eingreift, sichert die  Büchse     2t=    gegen unbeabsichtigte Verstellung.  Die auf der Innenseite der     Kugelköpfe    lie  gende Steuerscheibe o, die mit den Pumpen  kolben     h    umläuft, ist dagegen an einem in  einer Bohrung der Walze d starr gehaltenen  Bolzen s mittelst eines kugeligen Zapfens     ,z'     so abgestützt,

   dass sie um ihren     Stützpunkt     nach allen Seiten schwenkbar ist und sich  somit stets parallel zur Arbeitsfläche der  festen Steuerscheibe     n    einstellen     kann.    Zwischen  den Kugelköpfen     in    der Kolben<I>h</I> und bei  den     Steuerscheiben        ii    und o sind dabei     Lauf-          oder    Verschleissscheiben     av    eingeschaltet.  



  Der den Deckel a tragende Gehäuserand c'  ist auf seiner einen, in der Zeichnung obern  Hälfte derart abgesetzt, dass dadurch zwei  einander diametral gegenüber liegende radiale  Kanten 4,4 gebildet sind, um welche der  Deckel     d    gekippt     bezw.    geschwenkt und da  mit schräg gestellt werden kann. Die durch  die Kanten 4,4 gebildete Kippachse verläuft  wie ersichtlich     rechtwinklig    zur Längsachse  des Gehäuses c und der Walze d und sie  liegt gleichzeitig parallel zu den Arbeits  flächen der Steuerscheiben     il,    o, so dass durch  das Kippen oder Schwenken des Deckels     a     die Schräglage der Steuerscheiben     veränder-          lich    ist.

   Die Befestigung des Deckels a am  Gehäuse c geschieht durch zwei auf der durch    die Kanten 4 gebildeten Kippachse angeord  nete seitliche Schrauben 5, die durch Löcher  des Deckelrandes     hindurch    in Mutterbohrungen  des Gehäuserandes c' eingezogen sind. Zur  Einstellung des Deckels d in die der jeweils  gewünschten Schräglage der Steuerscheiben       ia,   <I>o</I> entsprechende Stellung dient eine weitere  Kopfschraube     6,6a.    die durch einen gegenüber  den Kanten 4,4 um 90" versetzten Deckel  ansatz a' hindurch in eine Gewindebohrung     i     der an dieser Stelle verdickten     Wandung    des  Gehäuses c eingezogen ist.

   Zwischen Deckel a  und Gehäuse     rc    befindet sich dabei eine den  Schraubenschaft umgebende und in einer Er  weiterung der Bohrung 7 liegende Druck  feder 8, die den Deckel     ä    stets am Schrauben  kopf     6"    angedrückt hält. Die jeweils einge  stellte Schräglage der Steuerscheiben lässt  sich an einer am Kopf     63,    der Stellschraube 6  vorgesehenen Skala, mit der eine am Deckel  ansatz a' vorgesehene Strichmarke zusammen  wirkt, ablesen. Zur Sicherung der Stellschraube  6 ist eine in einer     Querbohrung    der Gehäuse  wandung     verschraubbare        Klemmschraube    9  vorgesehen.  



  Da, wie bekannt, die Hublänge der Kolben       Ir    und damit die     Förderleistung    der Pumpe  von der Schrägstellung der Steuerscheiben       )i,    o abhängt, so gibt die beschriebene Ein  richtung die     Möglichkeit,    die     Förderleistung     der Pumpe in     einfachster    Weise dem Bedarf  der davon gespeisten     Spinnmaschine    genau       anzupassen.    Gleichzeitig kann durch Ver  schrauben der Büchse     rs.2    ein etwaiges Spiel  der Kugelköpfe     itt    zwischen den Steuerscheiben       a,    o ausgeglichen werden, :

  so dass die Kugeln  zwischen den Scheiben stets schliessend ge  führt sind.  



  Natürlich sind     mancherlei    Abänderungen  der gezeichneten Beispiele sowie auch andere  Ausführungen möglich, ohne dass dadurch am  Wesen der Erfindung etwas geändert wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Pumpe, insbesondere für Kunstseidenspinn- rnaschinen mit mehreren, in Längsbohrungen einer umlaufenden Walze geführten Kolben, deren Hin- und Herbewegung durch zwei auf entgegengesetzten Seiten der kugelförmigen Köpfe der Kolben liegende Steuerscheiben geschieht, von welchen die eine in einer Schräglage gehalten ist, während die andere, nur an ihrem Mittelpunkt unterstützte Scheibe durch die Kolbenköpfe parallel zur ersteren Scheibe eingestellt-wird, und von welchen mindestens eine mit den Kolben umläuft, dadurch gekennzeichnet,
    dass zwecks kraft schlüssiger Bewegung der Kolben sowohl beim Druck- als auch beim Saughub beide Steuer scheiben entgegen der Richtung der bei der Kolbenbewegung auf sie einwirkende Drücke starr, d. h. unnachgiebig, abgestützt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine der beiden Steuer- scheibeci nachstellbar ist, um den Ver schleiss der Steuerscheiben und der Kolben köpfe ausgleichen zu können. 2. Pumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein die umlaufende Scheibe abstützender Bolzen seinerseits an einer Stellschraube abgestützt ist. 3.
    Pumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein die nachstellbare Scheibe abstützender Bolzen selbst als Stellschraube ausgebildet ist. 4. Pumpe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, bei welcher die um laufende Scheibe- sich auf der Innenseite der Kugelköpfe der Kolben befindet und durch einen in einer mittlern Bohrung der die Pumpenzylinder enthaltenden Walze liegenden Druckbolzen gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Boh rung der Walze bis an das äussere Walzen ende verlängert und in ihr die den Druck bolzen abstützende, von aussen zugängliche Stellschraube verschraubbar ist. 5.
    Pumpe nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nachstellbare Scheibe auf der Aussenseite der Kolbenköpfe sich befindet und der als Stellschraube ausgebildete Bolzen zur Abstützung dieser Scheibe in einer Mutterbohrung eines Deckels des Pumpengehäuses verschraubbar ist. 6. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugelköpfe der Kolben an der mit der Walze sich drehenden Steuerscheibe unter Vermitt lung von kugelpfannenartig ausgebildeten Laufscheiben geführt sind. 7.
    Pumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugelköpfe der Kolben an beiden Steuerscheiben unter Vermittlung von kugelpfannenartig ausgebildeten Lauf scheiben geführt sind. B. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Änderung der Schräglage der Steuerscheiben der die eine in ihrer Schräglage festgehaltene Scheibe abstützende Deckel des Pumpen gehäuses um eine zur Achse der die Pumpenzylinder enthaltenden Walzerecht- winklige Achse schwenkbar ist. 9.
    Pumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die in ihrer Schräglage festgehaltene Steuerscheibe zwecks Nachstellung am Gehäusedeckel durch eine in diesem ver- schraubbare Gewindebüchse abgestützt ist. 10. Pumpe nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel um zwei am Gehäuse rand vorgesehene Querkanten kippbar gehalten ist, wobei seine Einstellung durch eine in der Nähe des Deckelrandes vor gesehene Stellschraube erfolgt. 11.
    Pumpe na=ch Patentanspruch und Unter ansprüchen 8 und 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die als Kopfschraube aus gebildete Stellschraube durch ein Loch eines seitlichen Deckelansatzes hindurch in eine Mutterbohrung der Gehäusewand eingezogen ist, wobei zwischen Gehäuse und Deckel eine den letzteren an den Schraubenkopf andrückende Feder ein geschaltet ist. 12. Pumpe nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 8, 10 und 11, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kopf der Stellschraube für den Cxehäusedeckel mit einer Skala zum Ablesen der jeweiligen Einstellung versehen ist.
CH119044D 1925-02-16 1926-01-25 Pumpe, insbesondere für Kunstseiden-Spinnmaschinen. CH119044A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3075472A (en) * 1957-03-08 1963-01-29 Air Equipement Variable-flow pumps of the drum piston type

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3075472A (en) * 1957-03-08 1963-01-29 Air Equipement Variable-flow pumps of the drum piston type

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