CH106935A - Verfahren zum Aufspeichern von Energie. - Google Patents
Verfahren zum Aufspeichern von Energie.Info
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Description
Verfahren zum Aufspeichern von Energie. Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Verfahren zum Aufspeie <B>'</B> hern von Energie, bei welchem bei der Aufspeicherung mittelst eines mit Hilfe des EnergieüberRchusses an- getrie benen Verdichters Flüssigkeit in einem Bebältei, durch Druckverminderung verdampft, der Dampf sodann verdichtet und in einen Dampfspeieher gedrückt wird, während bei der Nutzbarmachung der aufgespeicherten Energie der dem Dampfspeicher entnommene Dampf durch eine Kraftmaschine wieder in den Flüssigkeitsbehälter geleitet wird.
Dabei wird bei den beschriebenen Ausführungsbei spielen der Dampf im Flüssigkeitsbehälter selbst niedergeschlagen und auch die Flüssig keit in diesem Behälter selbst wieder ver dampft. Wenn man dabei aber die Prozess- grenzen so legt, dass die untere Grenze im Vakuumgebiet liegt, muss der Flüssigkeits behälter äussern Druck aushalten, und es er geben sich somit Unbequemlichkeiten für dessen Konstruktion. Diese kann man nach vorliegender Erfindung dadurch vermeiden, dass man die Verdampfung und Kondensation anstatt in dem als Unterspeicher dienenden Flüssigkeitsbehälter selbst in einem mit diesem verbundenen Hilfsapparat ausführt.
Dabei könnte man gegebenenfalls auch nur die Kondensation oder auch nur die Verdampfung in diesem Hilfsapparat ausführen.<B>-</B> Bei Benutzung eines derartigen Hilfsappa rates bestehen keine Schwierigkeiten für die Ausführung des Unterspeichers. Dieser kann aus einem offenen Gefäss bestehen. Man kann auch bei dem als Oberspeicher dienenden Dampfspeicher dieselbe Einrichtung treffen, ohne bei diesem indessen die gleichen Vor teile für die Beanspruchung und die Konstruk tion zu erzielen.
Zweckmässig wird die Zufuhr der Spei cherflüssigkeit, aus der die Verdampfung er folgen soll, und der den Dampf aufnehmen den Speicherflüssigkeit zu den Hilfsapparaten so bewirkt, dass der gesamte Speicherinhalt während jeder Phase des Verfahrens einmal durch den Hilfsapparat hindurchströmt und die Flüssigkeit dabei ständig eine Abküblung beziehungswei#se eine Erwärmung erfährt, die möglichst dem bei der vollständigen Ladung oder Entladung des Speichers auftretenden Temperaturuntersehied entspricht.
Ferner wird zweckmässig die Flüssigkeit aus dem Hilfsapparat so in den Speicher zurückgeleitet, dass in diesem möglichst keine Durchmischung von warmer und kalter Flüssigkeit stattfindet. Es lässt sich so für die ganze Prozessdauer ein konstanter Gegendruck, beziehungsweise Ansaugedruck erreichen, und man kann Ma schinen für unveränderliche Druckgrenzen verwenden.
Baut man die Kondensatoren und Verdampfer nach dein Gegenstromprinzip, <B>so</B> dass also Dampf und Flüssigkeit sich in entgegengesetzter Richtung bewegen, so kann man erreichen., dass die Ladung zwischen ebenso günstigen Druckgrenzen ei-folgt, wie die Entladung.
Die Zufuhr des Wassers (oder der Lauge) zum Kondensator (Verdampfer) genau so, dass der ganze Speicherinhalt eintnal während jeder Prozessphase umgewälzt wird, lässt sich wie folgt erreichen: Sollten die Temperaturen des Unter3pei- chers zwischen<B>70</B> und<B>500</B> schwanken, so lässt man durch eine Art Thermostat, der auf den Temperaturunterschied von 201' ein gestellt ist, die Drehzahl des Pumpenantriebs- niotors regeln.
Bei Verwendung von Lau.ge kann an Stelle des Ternperaturunterschiedes der Sättigringsunterschied treten. (Als Aus- lösekraft wirkt beispielsweise die Verschieden heit de-, spezifischen Gewichtes, des elektri- sehen Widerstandes. der Dampfspannung oder einer andern physikalischen oder cheinisehen Eigensehaft).
Ein Beispiel einer Anlage zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens bei Verwendung von Wasser ist in Fig. <B>1</B> dargestellt. Dabei sind a und <B>b</B> dieWasserspeicher, h die Tur bine, i der Generator (Motor),<B><I>g</I></B> der Verdich ter,<I>e,</I> d, <B><I>e,</I> f</B> Rohrleitungen und o, 1), )ii, ti Schieber, alle mit der gleichen Bedeutung wie in Fig. <B>1</B> des Hauptpatentes.
Neu sind die beiden Hilfsapparate<B>Co</B> und Cu init den züi den Wasserspeichern führenden Leitungen, in welchen die Pumpen P11 und P11 und die Schieber<B>01,</B> 02, 01, 04 und Ul, <B><I>U</I></B><I> 2,<B>U</B></I> 1, <B><I>U4</I></B> liegen.
Nimmt man an, dass, der Speicher<B>b</B> als Oberspeicher auf einer höheren Temperatur, der Speicher a auf einer niedrigeren Tempera tur ist, so wird während der Entladung die Pumpe Po das wärmste Wasser aus dem Oberspeicher durch den Verdampfer<B>Co</B> durch leiten; dieses kühlt sich ab und wird durch den offenen S'ellieber 04 in der) untern Teil des Oberspeichers zurückgedrückt.
Der ini Verdampfer<B>Co</B> entstehende Dampf geht durch die Leitung e in die Turbine h und von dieser nach Arbeitsleistung in den Konden sator Cu. In diesen läuft das kälteste Was ser aus dein Unterspeicher a durch den of fenen Schieber<B>U2</B> und wird durch den of fenen Schieber<B>U'</B> in erwärmtem Zustand mittelst der Pumpe Pu in den Oberteil des nterspeichers hineingedrückt.
Während des Ladevorganges kehren die beiden Vorrichtungen<B>Co</B> und Cu ihre Arbeits weise um; Cu wird zum Verdampfer und<B>Co</B> zurn Korrdensator. Das warme Wasser aus dem Oberteil des Unterspeichers wird ver mittelst der Pumpe Pu durch den offenen Schieber Ul dem Apparat Cu zugeführt und das abgekühlte Wasser durch den offenen Schieber U' in den untern Teil des Unter speichers a eingeführt.
Der iin Verdampfer C11 entwickelte Dampf geht durch die Lei tung c und der) Schieber ni in den Verdieh- ter <B>9</B> und kommt darin durch den Schieber n und die Leitung (1 in die als Kondenbator wirkende<I>Vorrichtung<B>Co,</B></I> in welcher er nie dergeschlagen wird.
In diese läuft aus dein Oberspeicher<B>b</B> das kältere Wasser durch den offenen Schieber 0-' und tritt in erwärmtem Zustand durch den offenen Schieber<B>01</B> und die Pumpe Po in den obern Teil des Ober speichers<B>b.</B>
Der Durchfluss des Wassers durch die Apparate<B>Co</B> bezw. C11 kann min zweckmässig derartig geregelt werden, dass das Wasser beini Durehlaufen durch den betreffenden Apparat ständig auf die Temperatur abge kühlt, bezw. erwärmt wird, die der Gesamt inhalt des Speichers nach Abschluss der be treffenden Periode des Verfahrens haben soll. Das kann dadurch bewirkt werden, dass man die Motore, welche die Umlaufpumpen an treiben, mit einem von einem Thermostaten abhängigen Regler versieht.
Dabei wird das Wasser vorsichtig unter Vermeidung einer Durchmischung des warmen und kalten Was <I>sers</I> in den betreffenden Speicher zurückge leitet.
Bei der Verwendung von Lauge kann ein Oberflächenkondensator verwendet werden., wie in Fig. 2 beispielsweise dargestellt ist. Das Spiel der Ladung und Entladung der Speicher ist dabei dem im Vorhergehenden für die Verwendung von Wasser beschriebenen gleich. Die Umlaufpumpen werden zweck mässig so geregelt, dass bei einmaligem Durch laufen der Lauge durch den Hilfsapparat die gewünschte Veränderung im Sättigungsgrade erreicht wird.
Der Wasserbehälter, der Laugenbehälter und deralsKondensatorbezw.Verdampferdie- nende Hilfsapparat Cl> sind durch Röhren <B>1 2</B> 10 <B>,</B> lu und<B>l', P,</B> in welchen die Pumpen _PO und Pu, sowie die Sohieber u', ul, 241 und<B>U4</B> eingebaut sind, verbunden.
Während der Expansionsperiode geht der Dampf aus dem Kessel mit Wasser durch die Leitung e in die Turbine und strömt durch<B>f</B> in den Kon densator, durch dessen Rohrsystem das Was ser des Wasserkessels dureh die Leitungen zui, W' im Kreislauf herumgetrieben wird.
Gfleichzeitig fliesst durch den geöffneten Schie ber ul, während 0 geschlossen ist, die Lauge in den Dampfteil des Kondensators und über die Rohre, schlägt den Dampf nieder unter Wärmeabgabe an die Rohre und fliesst ver dünnt' durch den Schieber u-' (bei geschlos senem Schieber u4) zum Natronkessel zurück. Bei der Verdicbtung sind die Schieber am Natronkessel umgekehrt eingestellt. Es fliesst dünne Lauge aus dem obern Kesselteil durch den Schieber ttl dem Hilfsapparat<B>Co</B> zu.
Der Verdichter saugt aus diesem durch die Lei tung<B>o</B> Dampf an und bläst den verdichteten Dampf durch d unmittelbar in die Rohre des Kondensators<B>Co</B> hinein, die von dem Wasser des Oberspeichers durchströmt werden, so dass der Dampf in dem Wasser kondensiert und mit ihm in den Oberspeicher geführt wird. Auf diese Weise wird die für die Verdampfung des Wassers aus der verdünn ten Lauge erforderliche Wärme ersetzt. Das Wasser und die Lauge werden zweckmässig auch hier so in die Speicher eingeleitet, dass keine Durchmischung von warmem und kal tem Wasser bezw. von warmer und kalter Lauge eintritt.
Man kann selbstver,-tändlich bei der hier beschriebenen Benutzung von Ililfsapparaten für die. Kondensation und die Verdampfung das Aufspeicherungsverfahren auch gleichzeitig sowohl mit Lauge, als auch mit Wasser durchführen, indem man einen Teil des Dampfes einer mit Wasser und den andern Teil einer mit Lauge arbeitenden Vor richtung zuführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufspeichern von Energie, bei welchem bei der Aufspeicherung mittelst eines mit Hilfe des Energieüberschusses an getriebenen Verdichters Flüssigkeit in einem unter niedrigem Druck stehenden Raum durch Druckverminderung verdampft, der dabei ent standene Dampf verdichtet und in einem unter höherem Druck stehenden Raum nie dergeschlagen wird, während bei der Nutz barmachung der aufgespeicherten Energie Flüssigkeit<B>.</B> in dein unter höherem Druck stehenden Raum verdampft und der dabei entstandene Dampf nach seiner Ausnutzung in einer Kraftmaschine wieder ganz oder teil weise in den unter niedrigerem Druck stehen den Raum zurückgeführt und daselbst nieder geschlagen wird, dadurch gekennzeichnet,dass das Verdampfen und das Niederschlagen -bei niedrigerem Druck oder eines- von beiden in einem-Hilfsapparat stattfindet, der mit einem als Unterspeicher dienenden Behälter verbun den ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch das Verdampfen Lind Niederschlagen bei höherem Druck in einem Hilfsapparat stattfindet, der mit einem als Oberspeicher dienenden Behälter verbunden ist.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsapparat beim Kondensieren und Verdampfen nach dem Gegenstromprinzip arbeitet, <B>8.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> wobei zwei Hilfsapparate zum Verdampfen und Niederschlagen ver wendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr der Flüssigkeit, aus der die Verdampfung erfolgt, und der den Dampf aufnehmenden Flüssigkeit zu den Hilfsapparaten so bewirkt wird, dass die Flüssigkeit beim Durchlaufen durch die Hilfsapparatte ständig eine Abkühlung oder Erwärmung erfährt,die möglichst den bei der vollständigen Ladung oder Entladung der Speicher auftretenden Tem peraturunterschieden entspricht, undferner die Flüssigkeit in die Speicher so einge leitet wird, dass keine Durchinischung eintritt. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> mit Verwendung von Lauge, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr der Lauge, aus der die Verdampfung er folgt, zu einem Hilfsapparat und der den niedergeschlagenen Dampf aufnehmenden Flüssigkeit zum gleichen Eilfsapparat so bewirkt wird, dass die Lauge beim Durch laufen durch den Hilfsapparat ständig eine Veränderung der Sättigung erfährt, die möglichst den bei der vollständigen Ladung oder Entladung der Speicher auf tretenden Sättigungsunterschieden erit- spricht, und ferner die Lauge, sowie die Flüssigkeit mit dem niedergeschlagenen Dampf in die Speicher so eingeleitet wer den,dass keine Durchmischung eintritt. <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1</B> und<B>3,</B> wobei die Zufuhr der Flüssigkeit zu den Hilfsapparaten durch Pumpen bewirkt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zufuhr der Flüssig keit zu den Hilfsapparaten unter Rege lung der Pumpen in Abhängigkeit von der Temperatur der Flüssigkeit erfolgt.<B>6.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1</B> und 4, wobei die Zufuhr der Lauge und der den Dampf aufnehmen den Flüssigkeit zum Hilfsapparat durch Pumpert bewirkt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zufuhr der Lauge und der den Dampf aufnehmenden Flüssigkeit zum Hilfsapparat unter Regelung der Pumpen in Abhängigkeit von dem Sätti gungsgrad der Lauge erfolgt.<B>7.</B> Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1,</B> 2 und 4, wobei der Hilfs apparat nach Art eines Oberflächerikon- densators ausgebildet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass bei der Nutzbarmachung der aufgespeicherten Energie die zu ver dampfende Flüssigkeit durch die Kühl rohre fliesst, auf deren äussere Fläche die zu verdünnende Lauge herabrieselt, und zwar im Gegenstrom zum niederzuschla- genden Dampf, während bei der Aufspei cherung der Energie der niederzuschla gende Dampf in die Rohre eingefährt wird,die züi verdickende Lauge auf der äussern Fläche der Rohre herabrieselt und der entstehende Dampf im Gegen- strorn abgesaugt wird.
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