CH102461A - Luftzuführungseinrichtung für Verbrennungsmaschinenanlagen auf Schiffen. - Google Patents
Luftzuführungseinrichtung für Verbrennungsmaschinenanlagen auf Schiffen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H21/00—Use of propulsion power plant or units on vessels
- B63H21/12—Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being motor-driven
- B63H21/14—Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being motor-driven relating to internal-combustion engines
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Description
Luftzuführungseinrichtung für Verbrennungsmaschinenanlagen auf Schiffen. Die Erfindung betrifft eine Luftzufüh rungseinrichtung für Verbrennungsmaschi nenanlagen auf Schiffen. Sie besteht darin, dass die Luft vor Eintritt in die Motoren durch eine im Schiffsraum angeordnete Kammer hindurchgeführt wird, welche der art ausgebildet ist, dass die hindurch strömende Luft mindestens einmal ihre Richtung wechselt, zum Zweck, nicht nur den Eintritt von Wasser und allfälligen Fremdkörpern in die Maschinen zu verhin dern, sondern auch eine Schalldämpfung des Sauggeräusches zu erreichen. Einige Ausführungsbeispiele des Er findungsgegenstandes sind auf der Zeichnung zur Veranschaulichung gebracht. Fig. 1. und 2 sind von zwei Ausführungs beispielen Teilquerschnitte durch das Schiff. In Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten von weiteren zwei. Ausführungsbeispielen ge zeigt. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist a die Schiffsschale, b die Spülpumpe einer Zweitakt-Verbrennungsmaschine für den Antrieb des Schiffes, c eine Hilfs-Vier takt-Verbrennungsmaschine, wie solche auf Motorschiffen üblich sind, und d ein Schorn stein, durch den die Abgase der Verbren nungsmaschine ins Freie entweichen; e, f und g sind Luftleitungen, vermittelst wel cher die von den Verbrennungsmaschinen an gesaugte Luft den letzteren von Aussenbord her zugeführt wird. Zwischen die Leitung e einerseits und die Leitungen g und f ander seits ist eine Kammer h eingeschaltet. Die Anordnung ist so getroffen, dass die Leitung 6 in den untern Teil und die Leitungen g und f in den obern Teil der Kammer münden, so dass die Luft gezwungen ist, die Kammer in Richtung von unten nach oben zu durch strömen. Infolge der dadurch bewirkten Querschnittserweiterung in den von der Verbrennungsluft durchströmten Kanälen, sowie infolge des durch die Kammer gleich zeitig bewirkten plötzlichen Richtungswech sels der Luft ist es möglich, nicht nur eine gute Schalldämpfung des Sauggeräusches, sondern auch eine wirksame Verhinderung des Eintrittes von Wasser und allfälligen Fremdkörpern in die Maschine zu erzielen. Das abgeschiedene Wasser kann durch die abschliessbare Leiturig i in die Bilge des Schiffes abgeführt werden. In der Wandung der Kammer h, ist eine mit einem regulier baren Drosselorgan k versehene Öffnung l vorgesehen, durch die ermöglicht wird, einen regulierbaren Teil der Verbrennungsluft dem Maschinenraum zu entnehmen und dadurch auf einfache Weise seine Ventilation des letzteren zu bewerkstelligen. Die Kammer könnte natürlich für den gleichen Zweck auch an weitere Schiffsräume angeschlossen sein. Der Anschluss der Leitung e an den Aussenbord des Schiffes erfolgt durch eine weitere, in den Schornstein, des Schiffes ein baute und von der Luft von unten nach oben durchströmte Kammer m, in die die Luft zwecks Zurückhaltung von Regenwasser über Jalousien n eintritt. Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausfüh rungsbeispiel ist auch die Hilfsverbrennungs maschine als Zweitaktmaschine und die für beide Maschinen gemeinsame Spülpumpe b als Turbogebläse ausgebildet, welche die aus der Kammer h gesaugte Luft in einen für alle Verbrennungsmaschinen der Anlage ge meinsamen Sammelbehälter o und von da durch Leitungen g und f zu den einzelnen Maschinen fördert. p ist eine zu einem wei teren Schiffsraum führende Ventilations leitung, in die zwecks Regelung der Ventilationswirkung ein Regelorgan r, eingebaut ist. Zur Erhöhung der Ventila tionswirkung ist ausser den Regelorganen k und q noch ein weiteres Regelorgan r in die Leitung e eingebaut, das umsomehr zu schliessen ist, je grösser die Menge der aus den Schiffsinnenräumen anzusaugenden Ver brennungsluft ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist das Turbogebläse b innerhalb, der zu gehörige Antriebsmotor dagegen ausserhalb der Kammer h, angeordnet. Das Turbogebläse kann jedoch auch gemäss Fig. 4 mitsamt seinem Antriebsmotor in die Kammer ein gebaut sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Luftzuführungseinrichtung für Verbren nungsmaschinenanlagen auf Schiffen, da- durch gekennzeichnet, dass die Luft vor Ein tritt in die Motoren durch eine im Schiffs raum angeordnete Kammer hindurchgeführt wird, welche derart ausgebildet ist, dass die hindurchströmende Luft mindestens einmal ihre Richtung wechselt, zum Zweck, nicht nur den Eintritt von Wasser und allfälligen Fremdkörpern in die Maschinen zu verhin dern, sondern auch eine Schalldämpfung des Sauggeräusches zu erzielen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Luftzuführungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer an mehrere Luftzuführungs leitungen angeschlossen ist. 2.Luftzuführungseinrichtung für Zweitakt motorenanlagen, mit einem Turbogebläse als Spülpumpe, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Turbo gebläse unmittelbar an die Kammer an gebaut ist. 3. Luftzuführungseinrichtung für Zweitakt motorenanlagen, mit einem Turbogebläse als Spülpumpe, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Turbo gebläse in die Kammer eingebaut ist. 4. Luftzuführungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer ausser an die Aussenwand des Schiffes an mindestens einen Innenraum des Schiffes angeschlossen ist, zum Zweck, in letzterem eine Ventilationswirkung zu erzielen. 5. Luftzuführungseinrichtung nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in die zur Aussenwand führende Luft leitung ein Regulierorgan eingebaut ist. 6.Luftzuführungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Kammer zur Aussenwand füh renden Luftzuleitung eine von der Luft von unten nach oben durchströmte Kam mer vorgeschaltet ist, zum Zweck, das Eindringen von Regenwasser in die Zu leitung zu verhüten. 7. Luftzuführungseinrichtung nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorkammer in den die Abgase der Verbrennungsmaschinen abführenden Schornstein eingebaut ist. 8. Luftzuführungseinrichtung nach Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Eintritt der Luft in die Vorkammer durch Jalousien erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH102461T | 1922-10-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH102461A true CH102461A (de) | 1923-12-01 |
Family
ID=4361054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH102461D CH102461A (de) | 1922-10-16 | 1922-10-16 | Luftzuführungseinrichtung für Verbrennungsmaschinenanlagen auf Schiffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH102461A (de) |
-
1922
- 1922-10-16 CH CH102461D patent/CH102461A/de unknown
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