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Schornsteinaufsatz.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schornsteinaufsatz mit aufwärts gerichteten, durch den Winddruck schliessenden Klappen und besteht im wesentlichen darin, dass an den Klappen rechtwinklig abgebogene Seitenwände vorgesehen sind, welche Anschlagleisten aufweisen, zum Zwecke der Führung und Bewegungsbegrenzung der Klappen. Gleichzeitig wird damit ein Schutz gegen seitliches Eintreten des Windes bezweckt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt und zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Schornsteinaufsatzes mit allseitig geöffneten Klappen, Fig. 2 einen Längenschnitt mit auf der einen Seite geschlossenen Klappen, Fig. 3 einen Querschnitt und Fig. 4 eine Klappe in vergrössertem Massstabe.
In jeder Seitenwand des Aufsatzes A, welcher durch ein Dach F abgedeckt ist, sind rechteckige oder quadratische Öffnungen vorgesehen ; vor jeder derselben befindet sich eine aufwärts gerichtete Klappe C, welche in den Gelenken D drehbar gelagert ist. Jede Klappe besteht aus einer Vorderwand C, deren unterer Rand an den Aufsatz sich anlehnt und das Gelenk trägt und aus den Seitenwänden d, die sich rechtwinklig anschliessen. An jeder Seitenwand, welche die Form eines Kreisaussehnittes besitzt, ist eine nach aussen rechtwinklig abgebogene Anschlagleiste F angebracht.
Die Klappen sind derart übereinander angeordnet, dass der Rand F der unteren Klappe den unteren Teil der darüber liegenden Klappe übergreift. Hiedurch wird erreicht, dass beim Auftreffen eines Wind- stosses auf eine Klappe auch die darüber befindlichen in die Schliessstellung bewegt werden. Eine Aus- nahme bildet nur die oberste Klappe jeder Reihe, welche sich nicht gänzlich schliessen kann, da ein oder mehrere Anschläge E dies hindern. Diese Einrichtung ist deshalb getroffen, um dem Rauch auch dann noch Abzug zu gewähren, wenn sämtliche Klappen etwa geschlossen sein sollten, ausserdem bewirkt das Übergewicht der oberen Klappen ein leichtes Spiel des ganzen Mechanismus.
Die Anordnung der seitlichen Wände d jeder Klappe hat den Zweck, ein seitliches Eindringen des
Windes bei ganz oder teilweise geöffneten Klappen zu hindern ; ausserdem dienen die Wände zur Führung der Klappen in den Aufsatzöffnungen. Die äusserste Öffnung jeder Klappe ist durch die inneren Anschlag- leisten E begrenzt, welche sich von Innen an den Aufsatz anlehnen.
Um ein sicheres Aufsitzen des Aufsatzes auf dem Kamin und eine gute Abdichtung zu erzielen, sind Winkel G vorgesehen.
Es sind zwar bereits Schornsteinaufsätze mit aufwärts gerichteten und durch den Winddruck schliessbaren Klappen bekannt, die an ihrem unteren Rand mit dem Aufsatz gelenkig verbunden sind, diese weisen gegenüber dem Gegenstand der Erfindung aber den Nachteil auf, dass je zwei gegenüberliegende Klappen miteinander zwangläufig verbunden sind und die seitlichen Wände fehlen, so dass dem Winde der seitliche Eintritt nicht verwehrt ist.
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