<Desc/Clms Page number 1>
Patronenmagazin mit spiralförmiger Führung.
Die Erfindung betrifft ein trommelförmiges Magazin mit spiralförmiger Führungsnut für die Patronen, die mit Hilfe eines Motors, dessen Arme durch alle Windungen der SpiralfÜhrung reichen, zur Austrittsöffnung des Magazins befördert werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der Abstand zwischen den Rotorarmen in jeder Windung der Spiralführung im wesentlichen gleich gross ist, so dass zwischen den Armen, in jeder Windung die gleiche Anzahl von Patronen liegt, zum Zwecke bei jeder Umdrehung des Rotors gleich viel Patronen aus dem Magazin zu fördern. Die Gleichheit des Abstandes zwischen den Rotorarmen in den verschiedenen Windungen der Führung wird durch Vergrösserung der tangentialen Breite der Arme nach aussen erreicht. Die Rotorarme bilden ein Stück mit dem Blechkörper des Rotors.
Ihre Ränder sind abgebogen um sie zu verstärken, wobei sie auch Auflageflächen für die zwischen ihnen liegenden Patronen bilden.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Grundriss einer Ausführungsform des Magazins bei abgenommenem Deckel, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2, Fig. 1.
Das Magazin gemäss der Erfindung besteht aus dem Blechboden 9'mit dem umgebörtelten Rande 10' Er ist in der Mitte gelocht und nach innen umgebörtelt. Der Deckel 12'hat den Zylinderflansch jf. , der auf die äussere Fläche des umgebörtelten Randes 101 des Bodens 9'dicht aufgepasst ist. Der Deckel ist in der Mitte gelocht und nach innen umgebörtelt. Am Umfang des Bodens 9'und des Deckels 12' ist eine Öffnung für den Austritt der Patronen ausgeschnitten.
Am Blechboden sind innen Spiralführungen 18'. Das hintere Ende der Spirale ist zurückgebogen, um das Einsetzen von Patronen in diesem Teil zu verhindern. Eine ähnliche Führung 20' ist an der Innenseite des Deckels 12'befestigt.
Die Hohlwelle 21'tritt durch die beiden Teile 9'und 12'hindurch und lagert in den Flanschen 11' und dz Sie ist durch entsprechende Mittel gegen eine Verschiebung in axialer Richtung gesichert.
Der Rotor 29'wird vorzugsweise aus einem einzigen Blechstück gestanzt, das in der Mitte gelocht und mit einem Innenflansch auf der Welle M gelagert ist. Er ist mit mehreren nach auswärts gerichteten Armen 31'versehen. Die Vorderfläche eines jeden Armes hat im wesentlichen radiale Richtung, während die Hinterfläche gegenüber der Vorderfläche unter einem solchen Winkel geneigt ist, das der Abstand zwischen der Vorderfläche des einen Armes und der Hinterfläche des benachbarten Armes trotz des wachsenden Halbmessers im wesentlichen gleich bleibt. Die Vorder-und Hinterflächen der Arme, welche mit den Patronen in dem Magazin zur Berührung kommen, sind in axialer Richtung verbreitert und bestehen mit dem Rotor aus einem Stück.
Am Umfang sind die Arme ausgeschnitten. Der hiedurch geschaffene Raum 34'dient zur Aufnahme einer weiteren Patrone. Zwecks Füllung des Magazins wird der Deckel entfernt.
Das Magazin wird dann gefüllt, indem man Patronen zwischen die Führungen in die Räume zwischen die Arme 31'und auch in die ausgeschnittenen Teile 34'der Arme legt.
Der Deckel wird dann wieder aufgesetzt und mittels eines Riegels gesichert. Die Geschosse haben einen kleineren Durchmesser als die Patronenböden und liegen zwischen den Führungen 19', die wegen ihrer grösseren Dicke einen engeren Abstand haben als die Führungen 18'.
<Desc/Clms Page number 2>
Obgleich die Führungen 18'als spiralförmige bezeichnet sind, so werden sie vorzugsweise doch nicht nach einer genauen logarithmischen Spirale gebildet, sondern nach zwei exzentrischen Kreisbogen, wie in der Zeichnung dargestellt, um den verlorenen Raum. der in dem verengten Teil der Spirale verbleibt. auf ein Mindestmass zu verringern.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Patronenmagazin mit spralförmiger Führung und durch alle Windungen der letzteren reichenden Rotorarmen, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Rotorarnien in jeder Windung der Führung im wesentlichen gleich ist, zum Zweck, bei jeder Umdrehung des Rotors im wesentlichen dieselbe Anzahl von Patronen aus dem Magazin zu befördern.