AT96266B - Vorrichtung zur Ermittlung der mittleren räumlichen oder halbräumlichen Lichtstärke einer Lampe. - Google Patents

Vorrichtung zur Ermittlung der mittleren räumlichen oder halbräumlichen Lichtstärke einer Lampe.

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AT96266B
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  Vorrichtung zur Ermittlung der mittleren räumlichen oder halbräumlichen Lichtstärke einer Lampe. 



   Die nachfolgend beschriebene Vorrichtung dient dazu, die mittlere räumliche oder halbräumliche Lichtstärke einer Lampe mittels eines beliebigen Photometers bestimmen zu können. Dies wird dadurch erreicht, dass die Vorrichtung ermöglicht, zum Photometerkopf eine Lichtmenge zu entsenden, welche der zu messenden räumlichen Lichtstärke proportional ist. Die Fig. 1 und 2 beziehen sich auf eine Aus-   führungsform   der Vorrichtung, die Fig. 3 und 4 auf eine Abänderung derselben. 



   In der Fig. 1 ist angenommen, dass die zu prüfende Lampe L eine um die Vertikale herum   sym-   metrische Lichtaussendung hat. Um die Lampe L ist in der Vertikalebene   A   ein aus zwei   sichelförmigen   Hälften bestehender kreisförmiger Schirm P angeordnet, wobei die Sicheln mit ihren Spitzen in der Symmetrielinie der Lampe zusammenstossen. Die Breite der Sicheln ist an jeder Stelle genau gleich der eines   Kugelzweieckes.   Wird die grösste Breite mit 6 bezeichnet, so ist sie an der um den Winkel a von der Horizontalen abstehenden Stelle, gleich 6 cos a. Der Schirm P bildet einen Teil einer um   450   gegen die Vertikalebene geneigten   Kegelfläche   und besteht aus Papier oder einem anderen das Licht diffus zerstreuenden weissen Stoff.

   Der Schirm kann in beliebiger Art befestigt sein ; man macht z. B. in einem vertikalen Brette einen kreisförmigen Ausschnitt und befestigt am Rande des Ausschnittes kleine Holzklötzchen, welche zum Festhalten des Schirmes dienen. 



   Die Fig. 2 stellt eine Seitenansicht der Vorrichtung dar. Der Schirm P ist im Schnitt gezeichnet. 



  Das von der Lampe L auf den Schirm P fallende Licht wird von diesem Diffus reflektiert und gelangt zum Photometerkopf K. Die Lampe L ist durch den Schirm P gehindert, auf direktem Wege Licht zum Photometerkopf zu entsenden. Dieser bekommt Licht, welches der mittleren räumlichen Lichtstärke proportional ist. Wenn man die obere Hälfte der beiden sichelförmigen   Schirmhälften   mit einem schwarzen Tuche verdeckt, bekommt der Photometerkopf Licht, welches der unteren   halbräumlichen     Lichtstärke   proportional ist. Als Vergleichslampe dient eine Lampe   V,   welche von der anderen Seite Licht zum Photometerkopf entsendet. Eine Lochblende S'hindert, dass von L'Licht auf den Schirm P gelangen kann. 



   Wenn die Lampe keine um die Vertikale herum symmetrische Lichtaussendung hat, so muss man sie entweder in bekannter Art während der Messung mittels einer geeigneten Vorrichtung um die vertikale Achse drehen oder man muss sie in mehrere Stellungen durch Drehung um die Vertikale bringen und das Mittel der durch die Messungen gefundenen Werte bilden. 



   Die Eichung der Vorrichtung erfolgt in der Weise, dass man eine Lampe mit bekannter   räumlichei   Lichtstärke an die Stelle der Lampe L bringt. Man kann die Eichung auch mittels einer Metallfadenlampe machen, die einen   zickzackförmigen,   in einem vertikalen Zylindermantel angeordneten   Glüh-   faden hat. Eine derartige Lampe hat in allen horizontalen Richtungen konstante Lichtstärke J. 



   Der kreisförmige Schirm kann durch einen rahmenförmigen ersetzt werden. In der Fig. 3 ist ein quadratischer Rahmen dargestellt. Bei achtet man eine Stelle N (Fig. 4) auf der vertikalen Rahmenseite, welche um den   Winkel NOM = 2.   von der Horizontalen absteht. Ein   kreisförmiger   Schirm gemäss der Fig. 1 müsste an der dem Winkel   a   entsprechenden Stelle die Breite b cos   (J.   haben. Die   Stelle A'   des quadratischen Schirmes ist   im Verhältnisse--von   der Lampe L weiter entfernt und muss   eus a daher, um die gleiche Liehtmenge aufzufangen, die Breite b cos a.-- = b haben. Die vertikalen cos a   

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 Rahmenteile   müssen   daher überall die gleiche Breite b haben (Fig. 3).

   Zwei unendlich lange parallele Lineale würden eine der mittleren räumlichen   Lichtstärke   proportionale Lichtmenge auffangen. 



   Betrachtet man eine dem horizontalen Rahmenteile entsprechende Stelle R des Schirmes. Der Winkel ROM sei mit ss bezeichnet. Der kreisförmige Schirm müsste an der dem Winkel   ss   entsprechenden 
 EMI2.1 
 teile muss daher in der Fig. 3 gemäss dem Werte b cotang ss gestaltet sein. An der vertikalen Stelle   S   ergibt sich der Endwert Null. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zur Ermittlung der mittleren räumlichen oder halbräumlichen Lichtstärke einer Lampe, gekennzeichnet durch einen   ringförmigen,   einen Teil eines   Kegelmantels bildenden Schirm,   der das Licht diffus reflektiert, wobei die Breite des Schirmes   symmetrisch zu   einem Durchmesser nach dem cosinus-Gesetz abnimmt und wobei die zu prüfende Lampe in den Mittelpunkt des Schirmes ein- zustellen und durch einen Schirm gehindert ist, direkt zum Photometerkopf Licht senden zu können.

Claims (1)

  1. 2. Abänderuug der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen rechteckigen um die Lampe gelegten Rahmen, der mit einem das Licht diffus reflektierenden Stoffe bedeckt ist, wobei zwei gegenüberliegende Rahmenteile konstante Breite b, die beiden andren eine der Cotangente des Richtungswinkels entsprechende Breite haben. EMI2.2
AT96266D 1917-03-19 1917-03-19 Vorrichtung zur Ermittlung der mittleren räumlichen oder halbräumlichen Lichtstärke einer Lampe. AT96266B (de)

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