AT95759B - Verfahren zur Isolation von Aluminiumdrähten oder Bändern aus Aluminium oder ähnlichen Metallen bzw. Legierungen. - Google Patents

Verfahren zur Isolation von Aluminiumdrähten oder Bändern aus Aluminium oder ähnlichen Metallen bzw. Legierungen.

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   Es sind schon Verfahren bekannt, bei denen   Aluminium   in Form   von Drähten   oder Bändern bei hohen Spannungen (150-450 Volt) als Anode durch einen   wässerigen   Elektrolyten gezogen wird, wobei 
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 Draht bilden soll, die ein hohes   Isolationsvermögen   besitzt. 



   Solche Verfahren, die beispielsweise auch in den österr. Patentschriften Nr. 69685 oder 72402 beschrieben sind, arbeiten alle mit Gleichstrom. Die Vorteile, welche der Wechselstrom bietet, hat man sich bisher nicht zunutze gemacht.   Da nämlich die Oxydierung   des   Aluminiumdrahtes   oszillatorisch verläuft und man beim Arbeiten mit Wechselstrom diesen oszillatorischen Verlauf mit der   Periodenzahl   
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 Weise durchführen als bei Gleichstrom. 



   Es wurde   nämlich gefunden,   dass bei der anodischen Elektrolyse von Aluminium in wässerigen 
Elektrolyten bei hohen   Spannungen (150-450 Volt)   kein normaler   Gleichstrom   durch das Bad fliesst. sondern dass man es, ähnlich dem Vorgang beim Wehnelt-oder Simonunterbrecher mit einer oszillatorischen   Entladung zu tun   hat.

   Wie   oszillographische Aufnahmen   ergeben haben, handelt es sich dabei um eine unregelmässige, ziemlich rasche Schwingung, je nach den Bedingungen bis zu 1000 Perioden und mehr in der Sekunde.   Die Unregelmässigkeit   dieses Vorganges bringt es nun mit sich, dass sich die isolierende
Schichte bei Gleiehstrom nur langsam bildet und die Geschwindigkeit des durchzogenen Drahtes sehr begrenzt ist. 
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 mässigen gestalten, wenn man statt Gleichstrom Wechselstrom verwendet. Schon gewöhnlicher Wechsel- strom mit 42-50 Perioden zeigt für die Schichtbildung deutliche Erleichterung. Es ist jedoch zu bemerken. dass einem solchen Strome   harmonische   Schwingungen überlagert sind, die aber noch   Unregelmässigkeiten   ähnlich der Gleichstromschwingung zeigen.

   Verwendet man jedoch Wechselstrom von hoher Frequenz. beispielsweise mehrere hunderte bis mehrere tausend ? Perioden, so gelingt es. die Schichtbildung   mit grosser   
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 zahl mit dem oszillatorischen Verlauf der Schichtbildung in Resonanz treten kann. 



   Bei vorliegender Erfindung werden deshalb die Drähte oder Bänder mit hoher   Geschwindigkeit,   beispielsweise 10 m pro Minute durch ein Bad geführt, wobei Drähte oder Bänder einen Wechselstrom hoher Frequenz durch das Bad senden. Es ist bei vorliegender Erfindung durch die Anwendung von Wechselstrom   möglich, mindestens   zwei Drähte oder Bänder durch ein Bad zu ziehen, die mit je einem Pol der Wechselstromquelle verbunden sind. Dadurch wird bewirkt, dass sieh auf zwei oder mehreren Bändern oder Drähten gleichzeitig eine Schichte bildet, so dass auf diese Weise die   Stromausbeute   sehr erhöht werden kann. 



   Die hiebei in Anwendung kommende Spannung kann beispielsweise 75-80 Volt betragen, wobei die Sehichtenbildung bei Anwendung von Wechselstrom glatt vor sich   geht,   während bei Anwendung von Gleichstrom unter 140 Volt keine Schichtbildung erfolgt. 



   Als Elektrolyt kann jede den Strom leitende Flüssigkeit benützt werden.   So genügt   z. B. in den meisten Fällen mit irgend einer   Säure : ngesäuertes Wasser.   

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