AT95654B - Schaltungsanordnung und Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen mittels Lichtbogen. - Google Patents

Schaltungsanordnung und Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen mittels Lichtbogen.

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AT95654B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SchaltungsanordnungundEinrichtungzurErzeugungelcktrischerSchwingungen mittels Lichtbogen. 



   Bei dem bisherigen Verfahren, Schwingungen mittels Lichtbogen zu erzeugen. treten oft Unreelmässigkeiten beim Brennen des Lichtbogens auf, da die Verhältnisse am Lichtbogen sich praktisch nicht vollständig konstant halten lassen und kleine Unterschiede in der Elektrodenbeschaffenheit schon Wellen- änderungen ergeben. Wenn diese Änderungen auch so klein sind, dass beim Empfang die Energie nicht merklich schwankt, so stören sie doch besonders dadurch stark, dass bei Schwebungsempfang die Wellen- änderungen Änderungen der Tonhöhe ergeben und anstatt eines einfachen Tones ein Zwitschern auftritt, indem in dem Masse, wie die Wellenlänge sich ändert, fortgesetzt höhere und tiefere Töne nacheinander entstehen. 



   Durch die Erfindung wird ein ausserordentlich   gleichmässiges   Brennen des Lichtbogens und eine wesentliche   Leistungssteigerung   erzielt, indem auf der Hochfrequenzseiten des Lichtbogens eine Selbst- 
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 verkleinerter Gesamtinduktion wirken. In den hiedurch entstehenden geschlossenen Kreis ist zur Vermeidung eines Kurzschlusses des Gleichstromes eine Kapazität eingeschaltet, deren Grösse ausserhalb des Bereiches der Abstimmung liegt und demnach so gross ist, dass sie für die bisher übliche Abstimmung auf Resonanz nicht mehr in Frage kommt. Sie ist infolgedessen als Blockierungskapazität für den Gleichstrom auch unveränderlich. 
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 einander geschaltet.

   Ausserdem ist zwecks Vermeidung eines Kurzschlusses des Gleichstromes eine Kapazität O vorgesehen, deren Grösse nicht schwingungsbestimmend und demnach jenseits eines bestimmten Wertes, der beispielsweise dem zur Abstimmung auf Resonanz erforderlichen Kapazitätswerte entsprechen 
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 wird die Gesamtselbstinduktion geringer und kann einen sehr kleinen Betrag erreichen, wenn die beiden Spulen S1, S2 eng miteinander gekoppelt sind. Für alle   Ströme,   die die beiden Selbstinduktionen in Serie   durchfliessen,   kommt dagegen der volle Selbstinduktionswert der Spulen in Frage. Die Spulen SI und   S2   
 EMI1.4 
 



   Wesentlich für die   E"findung   ist, dass direkt am Lichtbogen eine möglichst grosse Selbstinduktion auf der Hochfrequenzseite liegt, um den Lichtbogen zu steuern. Diese grosse Selbstinduktion soll jedoch nur wirksam werden, wenn   Unregelmässigkeiten   im Lichtbogen auftreten. dagegen möglichst verschwinden, wenn der   Antennenkreis regelmässig schwingt,   so dass man trotz der grossen Selbstinduktion in der Lage ist, verhältnismässig sehr kurze Wellen herzustellen. 

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   Dadurch wird erreicht, dass in sehr weiten Grenzen ein Erlöschen oder auch nur   unregelmässige"   Brennen des Lichtbogens ausgeschlossen ist, da, sobald die Felder in beiden Zweigen ungleich werden, sofort eine hohe Spannung der Selbstinduktion am Lichtbogen auftritt und etwaige   Widerstände   des Lichtbogens   unschädlich macht. Man ist dadurch   ohne weiteres in der Lage, den Lichtbogen auf einen Elektrodenabstand einzustellen, dass man im Schwingungssystem (Antenne A) einen bedeutend höheren Stromwert bekommt, als Gleichstrom zugeführt wird, so dass der Wirkungsgrad gegenüber den bisher üblichen Schaltungen auf das Mehrfache gesteigert wird.

   Die   Unabhängigkeit geht hiebei   so weit, dass   man   ohne weiteres die   Gleichstrompolarität   an den Elektroden vertauschen kann, indem man den   Plus- oder 1Iinus-   pol des Speisestromes beliebig an die   Kupfer-oder Kohleelektrode   legt. 
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 zwischen diesen beiden Kreisen keine Kopplungswellen entstehen können. Dieses Entkoppeln beider Kreise ist natürlich abhängig von der Grösse der Kapazität des geschlossenen Kreises. Da man diese Kapazität, da sie nur Blockierungskapazität für den zugeführten Speisegleichstrom ist, sehr gross   machen   kann, so tritt dieses Entkoppeln als ein an sich bekannter   Vorgang tatsächlich ein.   
 EMI2.2 
 metern, da sonst ein gleichmässiges Brennen des Lichtbogens nicht eintritt.

   Die Steuerung des Lichtbogens ist umso besser, je   grösser   der Selbstinduktionswert der am Lichtbogen liegenden Spule ist. und 
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 beträge   übrig behält,   die verhindern, dass die Wellenlänge des Schwingungskreises den gewünschten kleinen Wert   erhält, bestimmt praktisch die Wahl   der Selbstinduktion der Spule am Lichtbogen.

   Hiezu kommt. dass die Selbstinduktionen selbst sich nicht verlustfrei bauen lassen und man bei zu grosser   Selbstinduktion   durch Ohmsche Verluste die erlangten Vorteile der Energiesteigerung wieder aufheben würde. 
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 Felde der Spule S2. wobei dieses Feld zweckmässig   ähnliche   Grösse hat wie die   Selbstinduktion 81,   Die Primärwindungen sind hiebei normalerweise grösser als die (in der Antenne liegenden) Sekundärwindungen. 
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 Schaltungen gemäss Fig. 1 und 2, erzeugt. Da der Transformator möglichst streuugslos ist, so verschwindet bei normalem Betrieb die Wirkung seiner Selbstinduktion fast   vollständig, so   dass, ähnlich wie bei den Schaltungen nach Fig. l und 2, eine wellenverlängernde Wirkung nur unmerklich eintritt, 
PATEXT-AXSPRÜCHE :
1.

   Schaltanordnung und Einrichtung zum Erzeugen elektrischer Schwingungen mittels Lichtbogen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Hochfrequenzseite des Lichtbogens eine Selbstinduktion so geschaltet ist, dass sie für die nicht über die Antenne verlaufenden   Entladungen   des Lichtbogens eine erhebliche, Schwingungen verhindernde Drosselung bewirkt, während eine zweite Selbstinduktion mit 
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 ein   schwingungsfähiges   Gebilde geschaffen ist. in dem die beiden Selbstinduktionen mit verkleinerter Geamtinduktion wirken.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass Lichtbogen und grosse Selbstinduktion zu der zweiten Selbstinduktion für die über die Antenne verlaufenden Schwingungen parallel liegen.
    3. Schalttmgsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide parallel geschaltete Selbstinduktionen sich gegenseitig koppeln und gegeneinander geschaltet sind.
AT95654D 1918-06-05 1919-01-22 Schaltungsanordnung und Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen mittels Lichtbogen. AT95654B (de)

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