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SchaltungsanordnungundEinrichtungzurErzeugungelcktrischerSchwingungen mittels Lichtbogen.
Bei dem bisherigen Verfahren, Schwingungen mittels Lichtbogen zu erzeugen. treten oft Unreelmässigkeiten beim Brennen des Lichtbogens auf, da die Verhältnisse am Lichtbogen sich praktisch nicht vollständig konstant halten lassen und kleine Unterschiede in der Elektrodenbeschaffenheit schon Wellen- änderungen ergeben. Wenn diese Änderungen auch so klein sind, dass beim Empfang die Energie nicht merklich schwankt, so stören sie doch besonders dadurch stark, dass bei Schwebungsempfang die Wellen- änderungen Änderungen der Tonhöhe ergeben und anstatt eines einfachen Tones ein Zwitschern auftritt, indem in dem Masse, wie die Wellenlänge sich ändert, fortgesetzt höhere und tiefere Töne nacheinander entstehen.
Durch die Erfindung wird ein ausserordentlich gleichmässiges Brennen des Lichtbogens und eine wesentliche Leistungssteigerung erzielt, indem auf der Hochfrequenzseiten des Lichtbogens eine Selbst-
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verkleinerter Gesamtinduktion wirken. In den hiedurch entstehenden geschlossenen Kreis ist zur Vermeidung eines Kurzschlusses des Gleichstromes eine Kapazität eingeschaltet, deren Grösse ausserhalb des Bereiches der Abstimmung liegt und demnach so gross ist, dass sie für die bisher übliche Abstimmung auf Resonanz nicht mehr in Frage kommt. Sie ist infolgedessen als Blockierungskapazität für den Gleichstrom auch unveränderlich.
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einander geschaltet.
Ausserdem ist zwecks Vermeidung eines Kurzschlusses des Gleichstromes eine Kapazität O vorgesehen, deren Grösse nicht schwingungsbestimmend und demnach jenseits eines bestimmten Wertes, der beispielsweise dem zur Abstimmung auf Resonanz erforderlichen Kapazitätswerte entsprechen
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wird die Gesamtselbstinduktion geringer und kann einen sehr kleinen Betrag erreichen, wenn die beiden Spulen S1, S2 eng miteinander gekoppelt sind. Für alle Ströme, die die beiden Selbstinduktionen in Serie durchfliessen, kommt dagegen der volle Selbstinduktionswert der Spulen in Frage. Die Spulen SI und S2
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Wesentlich für die E"findung ist, dass direkt am Lichtbogen eine möglichst grosse Selbstinduktion auf der Hochfrequenzseite liegt, um den Lichtbogen zu steuern. Diese grosse Selbstinduktion soll jedoch nur wirksam werden, wenn Unregelmässigkeiten im Lichtbogen auftreten. dagegen möglichst verschwinden, wenn der Antennenkreis regelmässig schwingt, so dass man trotz der grossen Selbstinduktion in der Lage ist, verhältnismässig sehr kurze Wellen herzustellen.
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Dadurch wird erreicht, dass in sehr weiten Grenzen ein Erlöschen oder auch nur unregelmässige" Brennen des Lichtbogens ausgeschlossen ist, da, sobald die Felder in beiden Zweigen ungleich werden, sofort eine hohe Spannung der Selbstinduktion am Lichtbogen auftritt und etwaige Widerstände des Lichtbogens unschädlich macht. Man ist dadurch ohne weiteres in der Lage, den Lichtbogen auf einen Elektrodenabstand einzustellen, dass man im Schwingungssystem (Antenne A) einen bedeutend höheren Stromwert bekommt, als Gleichstrom zugeführt wird, so dass der Wirkungsgrad gegenüber den bisher üblichen Schaltungen auf das Mehrfache gesteigert wird.
Die Unabhängigkeit geht hiebei so weit, dass man ohne weiteres die Gleichstrompolarität an den Elektroden vertauschen kann, indem man den Plus- oder 1Iinus- pol des Speisestromes beliebig an die Kupfer-oder Kohleelektrode legt.
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zwischen diesen beiden Kreisen keine Kopplungswellen entstehen können. Dieses Entkoppeln beider Kreise ist natürlich abhängig von der Grösse der Kapazität des geschlossenen Kreises. Da man diese Kapazität, da sie nur Blockierungskapazität für den zugeführten Speisegleichstrom ist, sehr gross machen kann, so tritt dieses Entkoppeln als ein an sich bekannter Vorgang tatsächlich ein.
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metern, da sonst ein gleichmässiges Brennen des Lichtbogens nicht eintritt.
Die Steuerung des Lichtbogens ist umso besser, je grösser der Selbstinduktionswert der am Lichtbogen liegenden Spule ist. und
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beträge übrig behält, die verhindern, dass die Wellenlänge des Schwingungskreises den gewünschten kleinen Wert erhält, bestimmt praktisch die Wahl der Selbstinduktion der Spule am Lichtbogen.
Hiezu kommt. dass die Selbstinduktionen selbst sich nicht verlustfrei bauen lassen und man bei zu grosser Selbstinduktion durch Ohmsche Verluste die erlangten Vorteile der Energiesteigerung wieder aufheben würde.
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Felde der Spule S2. wobei dieses Feld zweckmässig ähnliche Grösse hat wie die Selbstinduktion 81, Die Primärwindungen sind hiebei normalerweise grösser als die (in der Antenne liegenden) Sekundärwindungen.
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Schaltungen gemäss Fig. 1 und 2, erzeugt. Da der Transformator möglichst streuugslos ist, so verschwindet bei normalem Betrieb die Wirkung seiner Selbstinduktion fast vollständig, so dass, ähnlich wie bei den Schaltungen nach Fig. l und 2, eine wellenverlängernde Wirkung nur unmerklich eintritt,
PATEXT-AXSPRÜCHE :
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Schaltanordnung und Einrichtung zum Erzeugen elektrischer Schwingungen mittels Lichtbogen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Hochfrequenzseite des Lichtbogens eine Selbstinduktion so geschaltet ist, dass sie für die nicht über die Antenne verlaufenden Entladungen des Lichtbogens eine erhebliche, Schwingungen verhindernde Drosselung bewirkt, während eine zweite Selbstinduktion mit
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ein schwingungsfähiges Gebilde geschaffen ist. in dem die beiden Selbstinduktionen mit verkleinerter Geamtinduktion wirken.