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Einrichtung zur Verhütung des Durchleckens von Flüssigkeit an Schrift- giessformen u. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verhütung des Leckens von Flüssigkeitsleitungen, die die Fugen zusammengesetzter Körper kreuzen oder sonstwie damit in Verbindung stehen. Die Einrichtung bezweckt, die etwa in die Fugen eintretende Flüssigkeit daran zu hindern, in andere Räume zu gelangen, wo sie die Wirkung der in Betracht kommenden Vorrichtung beeinträchtigen könnte. In erster Linie ist die Einrichtung für wassergekühlte Giessformen zur Erzeugung von Typen und sonstigen Satzelementen für Druckereizwecke bestimmt und soll insbesondere verhindert werden, dass Kühlwasser in den Gussraum der Form einzutreten vermag.
Dies ist besonders wichtig bei solchen Giessformen, deren Teile nicht dauernd fest und unter Einschaltung von Abdichtungen zusammengepresst werden können, also beispielsweise bei Giessformen zur Herstellung von Linien, Durchschüssen u. dgl., bei denen der gegossene Inhalt des Formkanals durch einen Schieber (Formblatt) aus dem Kanal herausgeschoben und die den letzteren bildenden Formteile hiebei etwas gelockert werden.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 der Grundriss einer Giessform für Durchschüsse, Linien u. dgl.,
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Form, Fig. 4 ist die perspektivische Ansicht verschiedener Teile der Giessform, aus der auch die Anordnung der miteinander kommunizierenden Kühlwasserkanäle in der Giessform ersichtlich ist.
Die dargestellte Giessform stimmt im allgemeinen mit der im Patente Nr. 93581 beschriebenen überein und bedarf daherer kein weiteren Erläuterung.
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stege der Form 5 besitzen ein in diese Nuten führendes Loch Ja und eine Nut 5b zur Aufnahme des Schmiermittels und zum Weiterleiten desselben zum Loch 5a.
Die Anordnung der Kühlwasserkanäle ist aus Fig. 4 zu ersehen. Die Ein- und Austrittsöffnungen20 a und 51 der Kühlmittelleitung decken sich bei richtig eingestellter Giessform mit in der Grundplatte der Maschine vorgesehenen Zu-und Abflusskanälen. Das Kühlwasser gelangt von der Öffnung 20a in einen Kanal 21 fliesst dann wagrecht durch die Kanäle 22 und 23 zur Öffnung 24 in der oberen Fläche der Bodenplatte 3. Das Wasser gelangt nun in den Block 10 durch die Öffnung 25 (Fig. 3) und weiterhin nach aufwärts zum Kanal 26, der mit dem Längskanal 27'in Verbindung steht und durch den Kanal 29
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die über einer Ablauföffnung im Maschinengestell liegt, an dem die Giessform durch eine Schraube befestigt, ist, die in ein schräges Loch 52 (Fig. 1) eingeschoben wird.
Die Verbindung zwischen dem Maschinengestell und dem Bodenstück 3 der Giessform in der Nähe der Eintrittsöffnung 20a und der Austrittsöffnung 51, ist dicht, weil die Befestigung mittels der durch das Loch 52 gehenden Schraube in unmittelbarer Nähe dieser Öffnungen stattfindet. Die Verbindung zwischen dem oberen und dem unteren Teil des Seitenblockes 9, 10 in der Nähe der Öffnungen 30, 31
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des Stückes l4a bzw. des Blockes 8 liegen.
Die Verbindungsstellen zwischen den Seitenblöcken und der Bodenplatte in der Nähe der Öffnung 24 in der Bodenplatte 3 und der Öffnung 25 im Blockteil ; M und der Öffnungen 46 in der Bodenplatte 3 und der Öffnung 45 im Block 8 sind nicht so dicht, weil die Seitenblöcke an der Bodenplatte bloss durch je eine Schraube befestigt sind, die an einer Seite der Öffnungen liegt. An diesen Stossstellen der Leitung kann daher Kühlwasser durchlecken und dies ist besonders nachteilig, wenn es in den Gussraum gelangt, da dies nicht nur von schädlichem Einfluss auf die Wände des Giessraumes ist, sondern beim Einspritzen von geschmolzenem Metall auch zu Explosionen führen kann.
Der Hauptzweck der Erfindung ist also, diesen Übelstand zu beseitigen. Dies geschieht bei der dargestellten Ausführungsform dadurch, dass zum Auffangen des durchleckenden Wassers dienende Nuten 53 (Fig. 2,3) in die Flächen eingeschnitten werden, in denen die aneinanderzustossenden Flüssigkeitsleitungen münden. Diese Nuten sind ringförmig ausgeführt, so dass sie die aneinanderzuschliessenden Kanalmiindungen vollständig umschliessen. Von jeder dieser Ringnuten führen Ablaufnuten 54 zu Ableitkanälen 55, die in die Aussenluft münden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Verhütung des Durchleckens von Flüssigkeit an Schriftgiessformen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass in den Stossflächen der aneinandersehliessenden Leitungsteile zwischen der durchgehenden Leitung (z. B. 25, 45) und den gegen den Zutritt der Flüssigkeit zu schützenden, an die Fugen angrenzenden Räumen Hohlräume (53) vorgesehen sind, in denen gegebenenfalls in der Fuge austretende Flüssigkeit abgefangen und abgeleitet wird.