AT93967B - Verfahren zur Behandlung der Oberfläche von Metallen. - Google Patents

Verfahren zur Behandlung der Oberfläche von Metallen.

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  Verfahren zur Behandlung der Oberfläche von Metallen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf die Oberflächenbehandlung von Metallen, besonders von Eisen zwecks Herstellung einer Legierung mit dem Grundmetall, welche den letzteren nicht inne wohnende vorteilhafte Eigenschaften besitzt, beispielsweise stärkere Widerstandsfähigkeit gegen Korosion, höheren
Glanz oder bessere Färbung. 



  Es ist bekannt, dass Metalle auf der Oberfläche durch Erhitzen mit kleinverteilten Metallen wie
Zink oder Aluminium eventuell unter Zusatz indifferenter Stoffe legiert werden können. Diese Verfahren sind bei relativ niederen Temperaturen durchführbar und der erhaltene Überzug ist qualitativ nicht immer entsprechend. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird das Verfahren unter vollkommen unoxydierenden Bedingungen bei Temperaturen zwischen 1200  bis 1500  C in wenigen Stunden durchgeführt. Die erhaltene Oberfläche überragt jede nach älteren Arbeitsweisen erhaltene Oberfläche hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit gegen Korosion und Oxydation, sowie hinsichtlich der Dehnsamkeit, bei nicht zu grosser Härte, wobei sie auf gewöhnlichem Wege gehärtet werden kann, einen hellen, leuchtenden Glanz hat und sich auf Hoch- glanz polieren lässt. 



  Zwecks Ausführung der Erfindung wird das Grundmetall beispielsweise Eisen oder Stahl in Be- rührung mit pulverisiertem metallischem Chrom unter Fernhaltung oxydierender Einflüsse auf eine
Temperatur von etwa 1200  bis 1350  C erhitzt. Vorzugsweise wird das metallische Chrom mit einem feuerfestem inerten Stoffe beispielsweise Tonerde oder Magnesia in beliebigem Verhältnis, z. B. zu gleichen
Teilen vermischt. Die Fernhaltung oxydierender Einflüsse kann dadurch geschehen, dass man einen Strom eines niehtoxydierenden Gases, wie Wasserstoff durch den Arbeitsbehälter hindurch schickt oder aus letzterem die Luft herauspumpt. Es ist manchmal vorteilhaft, der Mischung eine Ideine Menge von pulverisiertem metallischem Aluminium zuzusetzen, um eine Oxydation des Chroms zu verhindern. 



   Wenn man Molybdän oder Wolfram mit Chrom behandelt, so kann vorteilhaft eine Temperatur in der
Höhe von 1500  C verwendet werden, mit anderen Worten, die Arbeitstemperatur liegt zwischen   12000   und   1500  C.   



   Die Behandlungsdauer hängt von der gewünschten Eindringungstiefe der Legierung ab. Wird eine Oberflächenlegierung von etwa 30-40 mm Stärke   gewünscht,   so wird die Behandlung bei der ge- eigneten Temperatur etwa vier Stunden fortgesetzt. Eine noch längere Behandlung ergibt eine ent- sprechend grössere Eindringungstiefe. 



   Eine polierte und geätzte Schnittfläche des ehromierten Metalles zeigt an der Oberfläche eine sich deutlich abhebende Zone, in welcher vermöge des Eindringens des Chroms in das Grundmetall und vermöge der Legierung des Chroms mit dem Grundmetalle eine Rekristallisation des letzteren stattgefunden hat. 



   Kristalle ragen von der äusseren Schicht oder Zone der Legierung in das unlegierte Grundmetall hinein und in manchen Fällen ragen Körner des unlegierten Grundmetalles in die Legierungsschicht hinein. 



   In gewissen Fällen ist eine deutlich erkennbare Legierungsschicht zwischen der äusseren Chromlegierung und dem Grundmetalle unterscheidbar. Das Gefüge des ehromierten Metalles ist gewöhnlich ziemlich grob und die längere Achse der Körner liegt gewöhnlich rechtwinklig zu der Oberfläche, durch welche das Chrom eingedrungen ist. 



   Metall, das mit Chrom behandelt ist, widersteht ähnlich wie mit Aluminium behandeltes Metall der Korosion in Gegenwart von Feuchtigkeit. Beispielsweise lässt eine zerstäubte Salzlösung, die unbe- handeltes Eisen rasch korrodiert, chromiertes Eisen unverändert. Die   chromierte   Oberfläche nimmt eine hohe Politur an und weist einen schimmernden Glanz auf. 



   Die Chrombehandlung bewirkt eine Entkohlung des Eisens. Die entkohlte Legierung zeigt Ferrit- gefüge und Fehlen von Kohlenstoff. Der Kohlenstoffgehalt kann wieder hergestellt und gegebenenfalls gesteigert werden, indem man das behandelte Metall in einem gasförmigen Kohlenwasserstoffe oder in Berührung mit Kohlenstoff erhitzt. Das gekohlte Metall kann dann in der üblichen Art durch Ab- löschen gehärtet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Behandlung der Oberfläche von Metallen durch Erhitzen der Werkstücke m it gepulvertem Überzugsmetall, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall unter Verhinderung von Oxydation in Berührung mit pulverisiertem metallischem Chrom und zweckmässig in Gegenwart von pulverisiertem Aluminium auf über 12000 C erhitzt wird, um auf der Oberfläche eine Legierung des Chroms mit dem Grundmetall herbeizuführen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT93967D 1919-10-23 1920-09-04 Verfahren zur Behandlung der Oberfläche von Metallen. AT93967B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2851766A (en) * 1945-01-09 1958-09-16 Allen G Gray Plural metallic coatings on uranium and method of applying same
DE102012204614A1 (de) * 2012-03-22 2013-09-26 Man Diesel & Turbo Se Verfahren zum Herstellen eines Gussteils und nach dem Verfahren hergestelltes Gussteil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2851766A (en) * 1945-01-09 1958-09-16 Allen G Gray Plural metallic coatings on uranium and method of applying same
DE102012204614A1 (de) * 2012-03-22 2013-09-26 Man Diesel & Turbo Se Verfahren zum Herstellen eines Gussteils und nach dem Verfahren hergestelltes Gussteil

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