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mit einer Eisenarmierung versehen,
Die Herstellung dieser Schränke wurde bisher auf folgende Weise ausgeführt.
Für den Sciu'ankkörper und die Tür wurde je eine besondere Form aus Holz hergestellt, auf die die im Schrank bzw. in der Tür einzugiessenden äusseren und inneren mit Steinankern versehenen Eisenrahmen und Falze, die Schlossplatte usw. mittelst Schrauben befestigt wurden. Die Armierung wurde um den inneren Schalungskern geflochten, dann die äussere Schalung aufgestellt und der Hohlraum zwischen beiden Schalungen mit Beton gefüllt. Nach Erhärten des Betons wurde zuerst die äussere Schalung entfernt. die Schrauben der Eisenteile gelöst und der zum leichteren Ausschalen mit Keilen versehene
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ausgeschalt.
Xach Lösen der Schrauben der Eisenrahmen wurde die aus vier Seitenteilen und einer Bodenplatte bestehende Schalung auseinander genommen und die Tür mittelst der auf dem Eisenrahmen befestigten Eierbänder in den Schrankkörper eingehängt.
Die Holzw nde der Schalung bogen sich infolge der Feuchtigkeit des Betonmaterials, warfen und verzogen sich : die Holzkeile des Kernes quollen a. uf und waren schwer zu entfernen : die zuerst fest- gesetzte Masse veränderte sich ; so dass ein genaues Passen der Tür in der Türöffnung des Schrankes nicht zu erreichen war.
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aus Eisengusssteilen oder als Eisenkonstruktion ausgebildet, wodurch infolge der genau bearbeiteten Formteile grösste Genauigkeit erreichbar ist.
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weise mittels Metallspritzverfahren. Anftragen von Mineralfarben. Lackierungen usw. vorgenommen werden kann.
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Möbelstächen od. dgl. Verwendung finden.
Ausser den Flach- und Falzeisenrahmen können auch alle andern Eisenbestandteile, die Schlossplatte, Riegelwerk und Umschweifbleche mittels Schablonen und Lehren, die mit der Form überein-
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nach Linie J-I der Fig. S dar.
Die Form für den Schrankkörper wird beim Betonieren so aufgestellt, dass die Türöffnung des Schrankes unten und dessen Rückwand oben liegt, wo die Form offen ist und die eingebrachte Betonfüllung glatt gestrichen wird. Die Form besteht m ihrem Unterteil aus einem gehobelten Gusseisenrahmen, der aus einem inneren Kernrahmen und einem sich an ihn anschliessenden Aussenrahmen gebildet ist.
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gleichzeitig zum Befestigen der einzubetonierenden Flach- und Falzeisenrahmen.
Nach dem Füllen der Form mit Beton befindet sich der Kernrahmen im Innern des Schrankes und könnte infolge des Druckes des Betons und dessen Haften an der Rahmenwandung beim Ausschalen nur schwer entfernt werden, wenn er als ein Stück hergestellt wäre. Daher bestellt der Kern aus vier
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schaltet ist. Die zwischen den Rippen 9 der Eckstücke eingepassten Keile sind mittels Passstiften. M und Schrauben 11 mit den Eckstücken zu einem gemeinsamen Rahmen verbunden. Beim Herausnehmen der Form werden die Keile zuerst gelöst und nach aussen gezogen, so dass infolge des so zwischen den Eckstücken entstehenden Spielraumes auch deren Entfemen keine Schwierigkeiten mehr bietet.
Die Flach-
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rahmen während des Betonierens festgehalten und tragen in die Form reichende Steinanker-M, so dass sie nach Erhärten des Betons und Entfernen des Formkenirahmens mit dem Betonkörper mittels ihrer Steinanker 15 innig verbunden sind.
Zur Bildung der Schlossriegellöcher im Beton der Schrankwand sind auf dem Kemrahmen Formbolzen 16 (Fig. 1, 2, Ö, 6) mittels Schrauben 17 befestigt. Auf den Formbolzen liegt ein, mit einem Steinanker versehener Blechring 18, der nach dem Ausschalen im Beton haftet und das Riegelloch einfasst.
Der Bolzen 16 wird aus dem in Beton gebildeten Riegelloch entfernt.
Der den inneren Kemrahmen umschliessende äussere Gusseisenrahmen besteht auch aus vier
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die Verbindungsschrauben 24 reichen. Der äussere Rahmen besitzt eine ringsumlaufende'stufenförmige Passleiste 25 (Fig. 2 und 6), auf die sich der innere Kemrahmen stützt, während die Hohlkehle 26 die
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Der Hohlraum zur Aufnahme der Armierung und des Betons des Schrankkörpers wird mittels einer inneren und äusseren Biechverschalung gebildet, die in Nuten des inneren bzw. äusseren Gussrahmens genau eingepasst ist (Fig. 2 und 6).
Die innere Verschalung entspricht der Innenwand des Schrankes und muss nach dem Betonieren, so wie der innere Kernrahmen 1-8 aus dem Schrank leicht herausgenommen werden können. Daher besteht auch dieser Formteil aus vier Eckstücken 27, 28, 29, 30 (Fig. 1, 2, 5) und den an den Stossstellen eingeschobenen Keilen 31, 32, 33, 34, Die Eckstücke sind nach innen gegen Durchbiegung mittels aufgenieteter Winkeleisen 3. 5 (Fig. 1, 2) versteift und an den Stossrändem zur Führung der Keilstiielce
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Kasten vereinigt, der sich auf eine stufenförmige Leiste. 37' (Fig.
2, 6) des unteren Gussrahmens stiitzt und oben, also gegen die Rückwand des Schrankes mit einer auf Winkeleisen ruhenden, eingepassten'
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Schluss der Aussenschalung bewirken. Diese Aussenschalung trägt als oberen Abschluss und Verspannung einen Gussrahmen, der genau in die Eckstücke 40-4. 3 eingreift und an der Innenseite eine Hohlkehle zur Bildung der abgerundeten Kanten und Ecken der Rückseite des Schrankes aufweist. Dieser Gussrahmen besteht aus vier Teilen 48, 4. 9, 50 51 (Fig. 2, 5), die an den Stossstellen mittels Flanschen 52 und Schrauben 53 v : erbunden sind.
Die Form für die Tür wird so aufgestellt, dass die Aussenseite der Tür unten liegt. Die Form ist ganz aus Gusseisen oder aus einer Eisenkonstruktion hergestellt und besteht aus den vier Seitenteilen 54,
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Der so erhaltene geschlossene Rahmen passt genau in einen darunter angeordneten Gusseisenrahmen 60, der die Bodenplatte 61 trägt, die mittels Kopfschrauben 62 mit den Gussrahmen verbunden ist. Die äusseren und inneren mit Steinankern versehenen Flach-und Falzeisenrahmen 63, 64 und die Umsehweif- bleche 64' werden auf der genau der Türöffnung entsprechenden, gehobelten Türform mittels Spannvorrichtungen 65 aufgekeilt, so dass ein Verschieben oder eine Veränderung während des Betonierens nicht erfolgen kann und nach Erhärten des Betons und Ausschalen-den Tür ein genaues Passen der Tür in der Öffnung erreicht wird.
Zum Befestigen der Schlossplatte, der Schlüssel- und Drehgriffhülsen, sind Führungsbolzen 66 vorgesehen, die einerseits in der Bodenplatte, anderseits in zwei auf Ansätzen 67 der Seitenteile 54 und 56 geschraubten Flacheisen 68 lagern und mittels einer Stellschraube 69 angepresst werden (Fig. 3, 4), so dass ein Verschieben der Hülsen während des Betonierens verhindert ist und nach Fertigstellen des Schrankens das Schloss ohne weiteres aufgepasst werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Form zur Herstellung von Eisenbetonschränken, insbesondere Kassenschränken, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Teile aus genau bearbeiteten starren Metallteilen hergestellt und auf diesen alle einzubetonierenden Eisenteile, insbesondere die den dichten Abschluss zwischen Öffnung und Tür bildenden