AT91886B - Einrichtung zur Kaskadenschaltung von polumschaltbaren Mehrphasenmotoren, die aus einem Dreiphasennetz betrieben werden. - Google Patents

Einrichtung zur Kaskadenschaltung von polumschaltbaren Mehrphasenmotoren, die aus einem Dreiphasennetz betrieben werden.

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AT91886B
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  Einrichtung zur Kaskadenschaltung von polumschaltbaren Mehrphasenmotoren, die aus einem Dreiphasennetz   betrieben-. werden.   



   Wechselstrommotoren, die in Kaskadenschaltung aus einem Drehstromnetz betrieben werden, können mit Polumschaltung ausgeführt werden, um die Zahl der erreichbaren Geschwindigkeitsstufen zu vergrössern. Man hat nun bei diesen Motoren, denen Energie aus einem Drehstromnetz zugeführt wird, sowohl Vordermotor als auch Hintermotor als Drehstrommotoren mit Dreiphasen-oder Sechsphasenwicklungen ausgeführt. Durch die dreiphasige Anordnung gelangt man jedoch mit Rücksicht auf die Polumschaltung zu komplizierten Schaltapparaten mit vielen Kontakten und zu umständlichen Wicklungsanordnungen. 



   Der Erfindung gemäss können nun die Wicklungen vereinfacht und die Zahl der erforderlichen   Kontakte beträchtlich   verringert werden, wenn man bei Kaskadenmotoren, die aus einem Dreiphasennetz gespeist werden, den Läufer des Vordermotors und den Hintermotor vierphasig (verkettet oder unverkettet) ausführt. 



   Ein schematisches Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung veranschaulicht. Der Vordermotor (t wird aus dem dreiphasigen Netz n gespeist. Der Ständer Si des Vordermotors ist dementsprechend dreiphasig ausgeführt. Dagegen wird der Erfindung gemäss der   Läufer'1   des Vordermotors sowie auch der Ständer   82   des Hintermotors b mit vierphasigen Wicklungen versehen. Der Läufer r2 des Hintermotors kann als Phasenanker ebenfalls vierphasig oder auch als Kurzschlussanker ausgeführt werden und bedeutet den Umschalter für die Verbindung des   Vorder-und Hintermotors, durch   den die Schleifringe des Vordermotors mit der Schaltung für die eine oder andere Polzahl an die Anzapfungen der Ständerwicklung des Hintermotors gelegt werden können.

   Durch eine weitere Umschaltvorrichtung kann man, wie es an sich bekannt ist, die Umlaufrichtung des Drehfeldes im   Hintelmotor   nach der einen oder anderen Seite wählen. 



  Ebenso kann man auch die Anordnung so treffen, dass im Hintermotor Ständer und Läufer ihre Rolle tauschen. 



   Versieht man noch schliesslich die Schleifringe des Vordermotors mit einer   Kurzschlussvomohtung,   so ergeben sich bei der dargestellten Anordnung im ganzen fünf Geschwindigkeitsstufen des Maschinensatzes, nämlich eine Drehzahl, die sich ergibt, wenn der Vordermotor allein gespeist und die Schleifringe kurzgeschlossen werden, ferner je zwei Drehzahlen, die sich für die beiden Polzahlen des Hintermotors ergeben, wenn die Polzahl des Läufers des Vordermotors geändert wird. 



   Mit der Umschaltung der Polzahl kann man eine Änderung der wirksamen Windungszahl vornehmen, indem man Windungsteile reihennebenschaltet oder von   Stern- in Viereckschaltung Übergeht.   Dies kann beispielsweise zum Betrieb mit kleiner Polzahl wünschenswert sein, um für alle Drehzahlen eine passende Feldstärke im Hintermotor zu erhalten. 



   Diese Umänderungen des   Windimgsverhältnisses   gleichzeitig mit der Abänderung der Polzahl führen unter Umständen zu besonders einfachen Schaltanordnungen, da man die Zahl der für die Pol-   umschaltung   erforderlichen Schaltkontakte verringern kann, wenn man gleichzeitig die wirksame Windungszahl im   Hintermotor   und gegebenenfalls auch im Hauptmotor ändert. Dies kann dadurch erreicht werden, dass man   Windungsumschaltungen   vornimmt, wie sie in dem österr. Patent Nr. 908]5 beschrieben sind. Dort wird beim Übergang von einer Polzahl auf die andere zugleich die Verkettung der Mehrphasenwicklung durch Umschaltung von Stern in Viereck derart geändert, dass für beide   Sehal-   

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