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ScMeudertrommel.
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nach aufwärts führende Kanäle, die zweckmässig über den Verteiloffnungen ? des Verteilers liegen.
Auf der Unterseite der Teller sind Distanzierstücke 26 vorgesehen. Über den so gebildeten TeIIereinsatz ist eine gleichfalls aus Blech hergestellte Abschlusshaube 27 angeordnet, die in ihrer Mitte einen zylindrischen Aufsatz 28 besitzt. 281 ist ein am oberen Rand dieses Aufsatzes vorgesehener Dichtungsring.
Die Schleudertrommel ist von einem Trommelmantel 30 eingeschlossen, der aus einem unteren Kegelteil 31 und aus einem oberen Kegelteil 32 besteht. Der untere Teil 31 schliesst gemäss der Erfindung mit den Rändern der Teller 21 einen nach oben sich erweiternden Ringraum 33 ein. Dieser Raum bildet den Schlammraum der Trommel. Der Oberteil 32 ist parallel zur Abschlusshaube geführt und weist eine Bohrung 34 auf, die zur Ableitung des ausgeschleudertem spezifisch schwereren Flüssigkeitsteiles dient. 36 ist eine im Trommelhals 36 vorgesehene Bohrung, die mit dem Inneren des Hülsenstiiekes 28 der Abschlusshaube in Verbindung steht. Die Befestigung des Trommelmantels 3C auf dem Einlaufrohr wird durch eine Mutter 37 beiwirt.
Die zu schleudernde Flüssigkeit, z. B. Milch, wird in das Einlaufrohr 2 eingeleitet und gelangt von diesem durch die Durchtnttsschlitze. M in den Zufuhrraum y. Da der Zufuhrraum y einen in der Stromrichtung der Flüssigkeit sich allmählich vergrössernden Querschnitt aufweist, so verteilt sich die Flüssigkeit ohne Wirbelbildungen und Stauungen gleichmässig im Raum y und fliesst aus diesem den Verteilöffnungen 12 zu. Die aus den Vertellöffnungen 12 austretende Flüssigkeit wird nunmehr entsprechend der spezifischen Gewichte ihrer Bestandteile zerlegt. Der spezifisch schwerere Flüssigkeitteil wird zwischen den Tellern in den Raum 33 ausgeschleudert, während der spezifisch leichtere Flüssigkeitsbestandteil in den von den Ausschnitten 23 gebildeten Kanälen hochsteigt und sich im Innern des Hülsenteiles 28 sammelt.
Der spezifisch schwerere Flüssigkeitsbestandteil fliesst entlang dem Trommelmantel 32 gleichfalls nach aufwärts und tritt bei 34 aus. Hiebei werden gleichfalls Wirbelbildungen und Stauungen wirksamst verhindert, da der Raum 33 entsprechend der vom Trommelboden nach oben sich vergrössernden Menge der austretenden Flüssigkeit auch einen dementsprechend sich allmählich vergrössernden Querschnitt aufweist.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 5-9 weist der auf dem Einlaufrohr 2 aufgesteckte Verteiler x Zufuhrräume y auf, die gleichfalls in der Stromrichtung der Flüssigkeit sich allmählich vergrössernde Querschnitte besitzen. Die Zufuhrräume y werden bei diesem Ausführungsbeispiel von Kanälen 40 gebildet, die in bekannter Weise in der Wandung der Verteilerhü1se 10 angeordnet sind.
Diese Zufuhrkanäle 40 weisen erfindungsgemäss einen in der Stromrichtung der Flüssigkeit sich allmählich vergrössernden Querschnitt auf ; sie sind ebenfalls gemäss der Erfindung untereinander durch einen im Sockel 11 des Verteilers angeordneten Ringkanal 41 verbunden, in den die radialen Verteilöffnungen 12 einmünden. Die Verteilerhülse 10 weist weiters Ausschnitte 45 auf, die zwischen den Zufuhrräumen 40 liegen. Die Ausschnitte 45 besitzen zweckmässig dreieckige Form, so dass ihr Querschnitt gegen den oberen Hülsenrand allmählich zunimmt. Die übrige Bauart der Schleudertrommel gemäss Fig. 5-9 ist die gleiche wie jene gemäss Fig. 1-4.
Die in das Einlaufrohr eingeleitete Flüssigkeit, z. B. Milch, tritt durch die Schlitze 15 in die Kanäle 40 ein und wird in diesen nach abwärts geleitet. Da die Kanäle 40 einen in der Stromrichtung der Flüssigkeit sich allmählich vergrössernden Querschnitt besitzen, so werden beim Durchfliessen der Flüssigkeit durch diese Kanäle Wirbelbildungen und Stauungen wirksamst vermieden. Die Flüssigkeit kommt nun-
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Druck durch die Verteilöffnungen 12 in den Tellereinsatz. Die spezifisch schwerere Flüssigkeit wird in den Ringraum 33 ausgeschleudert, steigt im Innern des Trommelteiles 32 nach aufwärts und fliesst bei 34 ab. Der spezifisch leichtere Flüssigkeitsbestandteil sammelt sieh in den Ausschnitten 45, steigt in diesen hoch und strömt bei 35 aus der Schleudertrommel aus.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind nicht nur die Zufuhrräume y, sondern auch die Ableitungsräume 33 für den schwereren Flüssigkeitsbestandteil sowie die Ableitungsräume (Ausschnitte) 45 für den leichteren Flüssigkeitsbestandteil derart ausgebildet, dass sie sich in der Strömrichtung der durch sie strömenden Flüssigkeiten allmählich vergrössern.
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1. Schleudertrommel mit Tellereinsatz und auf dem Einlaufrohr aufgestecktem Verteiler, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhrräume (y) des Verteilers (x) in der Strömrichtung der Flüssigkeit sich allmählich vergrössern.
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