AT90462B - Verfahren und Vorrichtung zur Vergütung von Formstücken aus hochprozentigen austenitischen Manganstählen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Vergütung von Formstücken aus hochprozentigen austenitischen Manganstählen.Info
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Description
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können.
Die Erfingung fusst auf der Erkenntnis dass durch eine Erhöhung des Mangangehaltes im Verhältnis
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tretenden und durch die Materialstärke des zu kühlenden Gegenstandes bedingten Abweichungen von der gewählten Zeittemperaturkurve keine nennenswerte Beeinträchtigung der angestrebten Eigenschaften bewirken.
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die Mangangehalte dar. die Ordinaten die Abkühlungszeiten in Minuten. In d ; espm Koordinatensystem sind Kurven gleicher Temperaturen, z. B. 800 C, 700 C. 600 C usw., dargestellt.
Diese Kurven geben für die einzelnen Mangangehalte an, innerhalb welcher Höchstzeit die hetreffenden Temperaturen in der Abküblung, von 1000 C ausgehend, erreicht werden müssen, um noch das rein austenitische Gefüge beizubehalten, also jede Karbidauhscheidung zu verhüten.
Während also z. B. ein Manganstahl mit 1%C- and 12% Mn-Gehalt in etwa Si) Sekunden von über 1000 auf 400 abgeschreckt werden muss, um die Karbidausscheidung hintanzuhalten, kann man bei gleichem Kohlenstoffgehalt des Stahles mit einem Mangangehalt von 1 G % die Abkühlung von 1000 (' auf 400 C bis auf etwa vier Minuten ausdehnen, ohne dass eine Ktrbidausseheidung einsetzt. Mit steigen- dem mangangehalt wächst die unter Vermeidung der Karbidausscheidung noch zulässige Vergrösserung
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9# Minuten verlängert werden kann.
Die absoluten Werte der Zeiten und Temperaturen sind gewissen Abweichungen unterworfen, je nachdem der Kohlenstoffgehalt meh oder weniger nach unten oder oben von dem Werte 1% abweicht. doch bleibt das wesentliche Merkmal der Konvergenz der Kurven gegen 12% Mangangehalt stets bestehen.
, \us Fig. 5 ist ersichtlich, dass die Temperaturkurven bei Überschreitung des Mangangehaltes von 12% ein jähes Knie bilden und einerseits steil, u. zw. bei wachsendem Mangangehalt mit rasch zunehmen- der Steilheit ansteigen und dass die Kurven andererseits in der Nähe des Mangangehaltes von 12% zu- sammenlaufen, so dass in der Gegend dieses Mangangehaltes die Zeitpunkte, in denen der zu vergütende Stahlgegenstand die bestimmten Temperaturstufen durchlaufen muss, so nche aueinander rücken, dass es praktisch unmöglich ist, die Kühlung durchzuführen.
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im Stahle, die eben durch die gemäss der Erfindung ermöglichte verlangsamte Abkühlung vermieden werden sollen.
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<tb> Von <SEP> 1000 C <SEP> bis <SEP> auf <SEP> 800 C <SEP> 2 <SEP> Minuten
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Der Rahmen des Gitterfensters 1 weist einen beträchtlich grösseren Querschnitt auf als die Sprossen desselben. Würde dieses Fenster aus Manganstahl mit etwa l' KoMenstoff und 12 % Mangangehalt hergestellt und in der üblichen Weise durch Erhitzen auf 1000-1100 C und Abschrecken in Wasser
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ersichtlichen Düsen auf das zu kühlende Stück geführt wird. Der Gehäuseteil. 3 ist an dem Gehäuse 2 um den Drehbolzen 4 verschwenkbar, um das Einsetzen des Werkstückes zu ermöglichen.
Die Düsen-
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mit mehr Masse auch im Verhältnis mehr Wärme entzogen wird, sinkt die Temperatur überall in demselben Ausmasse. Es ist klar, dass insbesondere bei sehr komplizierten Formen des zu kühlenden Gegenstandes die Kühlvorrichtung selbst sehr kompliziert werden würde, wollte man zu jeder einzelnen Quer- schnittsgrösse des Gegenstandes, d. h. der jeweiligen Kühloberfläche entsprechend bemessene Düsengrössen anordnen.
Um in solchen Fällen einfacher vorzugehen, wird der Kühlvorgang in eine Reihe aufeinanderfolgender Stufen zerlegt, n. zw. so, dass während bestimmter Zeitintervalle der Zufluss des Kühl- mittels abgestellt wird.
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von einem elektrischen Generator 7 gelieferte Strom wird bei Drehung der Trommel 9 durch die Gleitkontakte 10 abwechselnd unterbrochen und wieder geschlossen. wobei der Elektromagnet 8 das Ventil 51 und das in Fig.
3 nicht eingezeichnete Ventil 61 öffnet und schliesst. Bei einer bestimmten Umdrehungs- geschwindigkeit der Trommel und geeigneter Länge der Gleitkontakte 10 vollzieht sich der ganze Kühlvorgang im Sinne der früheren Ausführungen nach einer bestimmten Zeittemperaturkurve, die so gewählt werden kann, dass man in allen Teilen des Stückes, sei es ein rein austenitisehes Gefüge, sei es ein solches mit Karbidgehalt erhält. Durch Anderung der Trommelumfangsgeschwindigkeit und Kontaktabmessungen kmn man den Kühlvorgang nach Belieben beschleunigen oder verzögern.
PATENT-ANSPRFCHE :
1. Verfahren zur Vergütung von Formstücken aus hochprozentigen austenitischen Manganstählen, dadurch gekennzeichnet, dass die über die kritische Temperatur erhitzten Formstiieke gemäss einer den
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Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass unter Anschmiegung an die entsprechende Zeittemperaturkurve stufenweise gekühlt wird. wobei in jeder Stufe zunächst auf eine Temperatur abgekÜhlt wird, die unterhalb der in dem betreffenden Zeitpunkt zu erreichenden Temperatur liegt, ohne von dieser so weit abzuweichen. dass schädliche Veränderungen oder Spannungen auftreten können, und hierauf die Abfuhr der Wärme ausgesetzt wird. bis die der Zeit- EMI3.5
Applications Claiming Priority (1)
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| AT90462T | 1916-08-14 |
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| AT90462B true AT90462B (de) | 1922-12-27 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT90462D AT90462B (de) | 1916-08-14 | 1916-08-14 | Verfahren und Vorrichtung zur Vergütung von Formstücken aus hochprozentigen austenitischen Manganstählen. |
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1916
- 1916-08-14 AT AT90462D patent/AT90462B/de active
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