AT90080B - Verfahren zur Herstellung von wasserarmen, mit Überschüssen an Ätzkali beladenen Alkalizellulosen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserarmen, mit Überschüssen an Ätzkali beladenen Alkalizellulosen.

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AT90080B
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  Verfahren zur Herstellung von wasserarmen, mit Überschüssen an Ätzkali beladenen   Alkalizellulosen.   
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   Solche Produkte wurden bisher in der Weise hergestellt, dass man Zellulose mit   ausserordentlich   konzentrierter Alkalilauge tränkte und dann das Wasser durch Trocknen bei Atmospärendruck, im
Vakuum oder durch Destillation mit Benzol, Toluol oder dgl.   verjagte. Diese Verfahren   sind insbesondere im Hinblick auf den Umstand, dass die Zellulose einerseits und die grosse   Ätzalkalimenge   anderseits das
Wasser   sehr hartnäckig zurückhalten, ausserordentlich umständlich   und kostspielig. Die Trocknung 
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 nung bei niedrigeren Temperaturen erfordert ausserordentlich viel Zeit und Raum. Dies auch dann. wenn man die Trocknung im   luftverdünntem   Raum vornimmt
Das vorliegende Verfahren hilft allen diesen   Ubelständen   erfolgreich ab. 



   Es beruht darauf. dass man Zellulose bzw. zellulosehaltige Materialien mit Alkalilauge oder Wasser   tränkt, hierauf soweit als möglich   abpresst und dann dem Pressrückstand die gewünschte Menge Ätzalkali in fester Form oder in   hochkonzentrierten   Lösungen einverleibt. 



   Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Alkalizellulosen sind sehr wasserarm und lassen sich auf einfachste Weise mit   beliebigen Alkaliüberschüssen versehen. Wie   die Erfahrung zeigt, sind sie für chemische Umsetzungen, z. B. Alkylierungen oder Aralkylierungen der Zellulose. in hohem Masse geeignet. 



   Die Herstellung   wasserarmer   bzw. wasserfreier Alkalizellulosen. die mit grossen Alkaliüberschüssen beladen sind, in der Weise, dass man einfach zerkleinerte Zellulose ohne vorherige Behandlung mit Alkalilauge oder Wasser mit festem Alkali zusammenbrit gt, bewährt sich nicht, weil eine mit Alkalilauge oder Wasser nicht vorbehandelte Zellulose nicht die genügende Aufnahmsfähigkeit für festes Ätznatrom zeigt. 
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 Dann wird der Presskuchen auf einer geeigneten Vorrichtung, z B. einem   Reisswolf.   Kollergang oder Zerfaserer, vorteilhaft unter   Kühlung     zerkleinert. worauf 200-300 kg   festes Ätznatron, vorteilhaft in gepulverter Form, auf einmal oder in Anteilen unter   fortwährendem   Rühren.   Kneten.   Zerfasern oder dgl. zugesetzt werden.

   Will man jeden Abbau der Zellulose von vornherein ausschalten, dann kühlt man auch während des Einreibens des Ätznatrons. 



   Das Endprodukt stellt ein feinfaserige   bzw. pulveriges. vollkommen gleichmässiges Material   dar. 
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 und einige Zeit, z. B. 6-48 Stunden. stehen gelassen. 



   Dann wird auf ein Gewicht von 90-120 kg abgepresst, abgeschleudert oder abgeutscht, das Pressgut vorteilhaft unter Kühlung zerkleinert, worauf dann unter   fortwährendem   Reiben, Kneten, Zerfasern Zerreissen oder dgl. festes   Ätznatron   zweckmässig in gepulverter Form in. Anteilen eingetragen werden. Das Endprodukt stellt eine feinflockige oder pulverige   Masse dar.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von wasserarmen, mit Überschüssen an Ätzalkalien beladenen Alkali- EMI1.5 oder Wasser tränkt und nach dem Abpressen, Zentrifugieren. Abnutschen oder dgl. den Rückstand mit festen, trockenen oder nur wenig wasserhaltigen Ätzalkalien behandelt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT90080D 1919-08-01 1919-08-01 Verfahren zur Herstellung von wasserarmen, mit Überschüssen an Ätzkali beladenen Alkalizellulosen. AT90080B (de)

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