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Kaufladen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Kaufladen, der so eingerichtet ist, dass die Kunden den
Kaufraum vom Eingang bis zum Ausgang durchwandern müssen, wobei sie die zur Schau gestellten Waren auswählen und an sich nehmen (Selbstbedienung), bis sie schliesslich zu einem Kontroll-und Zahlplatz gelangen. Zu diesem Zweck sind Waren-oder Auslagenschränke auf dem gegebenen Verkaufsraum derart zueinander angeordnet, dass zwischen dem Ein-und Ausgang des Verkaufsraumes ein einziger, den Verkaufsraum im Zickzack oder in Windungen durchlaufender, beiderseits von Waren aufnehmenden Gestellen gebildeter Weg entsteht, an dessen Ein-und Ausgang sich selbsttätig schliessende, nur in einer Richtung zu öffnende Türen vorgesehen sind.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Kaufladens, u. zw. in Fig. 1 in schaubildlicher Vorderansicht und in Fig. 2 im Grundriss.
Der Kaufladen besteht aus einem Raum mit einer vorderen und einer hinteren Trennungswand 5 und 6, welche die gesamte Bodenfläche 7 in einen Vorraum 8 (als Ein-und Ausgangsraum), einen Verkaufsraum 9 in der Mitte und in einen Lager- oder Vorratsraum 10 an der Hinterseite des Gebäudes zerlegen.
Der Verkaufsraum 9 hat zwei Reihen von Waren-oder Auslagenschränken M, welche nur auf einer Seite mit Regalen versehen und längs den Seitenwänden angeordnet sind. Zwischen diesen Schränken ist einen Anzahl von Schränken 12, die auf beiden Seiten mit Regalen versehen sind, parallel zueinander und in einiger Entfernung voneinander angeordnet ; ihre Enden stehen abwechselnd von den Wänden 5 und 6 etwas ab, so dass hier Durchgänge j ? 3 entstehen. Zwischen den Schränken ergibt sich derart ein Zickzackweg, der von jedem Käufer, der den Verkaufsraum 9 betritt, zurückgelegt werden muss, wobei er die verschiedenen, zum Verkauf angebotenen und ausliegenden Waren zur Auswahl vor sich hat.
Die verschiedenen Warengattungen befinden sich in geeigneter Verpackung und sind übersichtlich in Partien nach den verschiedenen Warenldassen angeordnet. Die beiden Auslagenschränke 11 an den Seitenwänden des Verkaufsraumes erstrecken sich über dessen volle Länge und am hinteren Ende dieses Raumes, nämlich an der Querwand 6, sind sie mit gleichen Schränken 15 verbunden. Ein Teil eines der Schränke 12, am besten der vorderste Teil des mittleren Schrankes, kann als Kühlraum 16 (Fig. 2) ausgebildet sein und leicht verderbliche Gegenstände aufnehmen. Die Querwand 5 kann ein Gitter (Fig. 1) bilden, durch das man das Innere des Kühlraumes schon aus dem Raume 8 erkennen kann.
Der Lager-oder Vorratsraum 10 an dem hinteren Ende des Kaufraumes hat ebenfalls eine Anzahl Schränke 18 und 19, die am besten an den Seitenwänden und an der Querwand 6 angeordnet sind, doch auch im mittleren Teil des Lagerraumes vorgesehen sein können. Von dem Lagerraum 10 gelangt man in den Kaufraum 9 durch die Verbindungsgänge 20, die mit Schwingtüren 21 ausgerüstet sind. Eine Treppe oder Leiter 22 führt von dem Lagerraum 10 zu den mit Geländer versehenen Galerien 23, welche oben auf den Schränken 11, 12 vorgesehen sind. Jede dieser Galerien ist von dem hinten befindlichen Quergange 24 zugänglich.
Diese Galerien können zweckmässig von Angestellten des Hauses benutzt werden, teils um Käufer anzuleiten oder durch den Zickzackweg zu führen, teils um die Einkäufe zu überwachen und den vorhandenen Warenbestand dauernd zu kontrollieren, ohne mit den Käufern in Berührung zu kommen.
Links vom Eingang des Vorraumes 8 befindet sich ein Gestell oder Schrank 27, der einen Weg oder kleinen Raum 28 begrenzt. Am Eingang dieses Raumes 28 und zu dem Zickzackweg im Verkaufsraum sind Türen 29, 30 vorgesehen, die nur in einer Richtung, nämlich in der Gehrichtung zu öffnen sind. Eine geeignete,
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durch das Gewicht der eintretenden Person in Wirkung gesetzte Vorrichtung- ? kann zum Öffnen der Tier 30 vorgesehen sein ; die Tür ist ferner mit irgendeiner Sperrvorrichtung für deren selbsttätiges Schliessen ausgerüstet, so dass der Durchgang nur in einer Richtung möglich ist, nämlich nach dem Kaufraum zu.
Das Gestell 27 enthält zweckmässig Körbe oder andere Behälter zur Benutzung des Käufers für das Sammeln der ausgewählten Waren. Weitere Schränke oder Regale 32, 33 sind seitlich in dem Vorraum 8 angeordnet und bilden einen raum. der zum Obstverkauf oder als Erfrischungsraum o. dgl. ausgebildet sein kann.
Der Raum auf der rechten Seite des Vorraumes 8 ist als Kontroll-und Zahlraum ausgebildet. Durch ein Gitter oder eine Querwand-M wird ein Gang 35 gebildet, der sich an den letzten Gang des Zickzackweges in den Verkaufsraum 9 anschliesst. Diese Querwand 34 hat in geeigneter Höhe längslaufende Bretter
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und bezahlt sind. Ein gleiche'Auflegebrett 37 ist an der anderen Wand des Ganges 35 vorgesehen. Ein langer Tisch 38, der vor der querwand 34 aufgestellt ist, bildet mit ihr den Ausgangsweg. 39, der sich an den Gang 35 anschliesst. Am Tisch 38 werden die ausgewählten Waren kontrolliert, auf der Rechenmaschine 100 (Fig. 1) oder sonstwie verrechnet und eingepackt.
Die geleistete Zahlung wird mit der Registrierzahlkasse 101 aufgenommen, wonach der Käufer dem Ausgangsweg. 39 durch die selbsttätig bewegte Tiir 40 verlässt. Die Tür 40 ist ebenso wie die Tür-30 mit einer selbsttätigen Sperrvorrichtung ausgestattet, so dass sie sich nur in einer Richtung öffnen lässt, nämlich nach aussen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kaufladen, dadurch gekennzeichnet, dass Waren- oder Auslagenschränke in dem gegebenen Verkaufsraum derart zueinander angeordnet sind, dass zwischen dem Eingang des Verkaufsraumes und seinem Ausgang ein einziger, den Verkaufsraum im Zickzack oder in Windungen durchlaufender, beiderseits von Waren aufnehmenden Gestellen gebildeter Weg entsteht, an dessen Ein- und Ausgang sich selbsttätig schliessende, nur in einer Richtung zu öffnende Türen vorgesehen sind.