AT8922U1 - Verfahren und vorrichtung zur aktivierung von gasförmigen oder flüssigen brennstoffen - Google Patents
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Abstract
Verfahren und Vorrichtung zur Aktivierung von gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen, insbesondere von aus Kohlenwasserstoffverbindungen bestehenden Brennstoffen, mit beiderseits entlang einer Brennstoffleitung zu einer Brennkammer mit alternierender Polung angeordneten Permanentmagneten zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, wobei jeweils mindestens zwei oder mehrere gleichartige Permanentmagnete (1) zu einer Permanentmagneteinheit (1') verbunden sind und die der Brennstoffleitung (6) zugewandten Polflächen (2) der Permanentmagneten (1) alternierend entlang einer zu einer Brennkammer führenden Brennstoffleitung (6) so angeordnet sind, dass das zwischen den Polflächen (2) herrschende Magnetfeld (3) auf den in der Brennstoffleitung (6) transportierten Brennstoff gegenpolig einwirkt und dass die der Brennstoffleitung (6) zugewandten Polflächen (2) als dreieckig-prismatische Erhöhungen (4) ausgebildet sind.
Description
2 AT 008 922 U1
Verfahren und Vorrichtung zur Aktivierung von gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen, insbesondere von Brennstoffen bestehend aus Kohlenwasserstoffverbindungen, mittels beiderseits entlang einer Brennstoffleitung zu einer Brennkammer mit alternierender Polung angeordneten Permanentmagneten.
Es ist bekannt, Brennstoffe, insbesondere Kohlenwasserstoffverbindungen, stabförmige Permanentmagnete bzw. Elektromagnete entlang der Brennstoffleitung anzuordnen, um einerseits durch die erzeugten magnetischen Feldkräfte insbesondere auf Grund der Lorentzkräfte zu verwirbeln und durch die Beeinflussung bzw. Veränderung der Molekühlkettenanordnung ein günstigeres Verbrennungsverhalten zu erreichen. Die Aktivierung des Brennstoffes hängt jedoch hauptsächlich von der Stärke der auf den Brennstoff wirkenden magnetischen Feldinhomogenitäten ab, wobei von den ringförmig die Brennstoffleitung umschließenden Permanentmagneten auf Grund ihrer hauptsächlich bloß drehenden Wirkung keine wesentliche Aktivierung ausgeht.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung die auf den Brennstoff wirkenden Feldinhomogenitäten mittels geeigneten Permanentmagneten zu steigern.
Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 dadurch gelöst, dass die der Brennstoffleitung zugewandten Polflächen zur Feldverstärkung an einzelnen Bereichen mehrere in Richtung der Brennstoffleitung weisende Erhöhungen mit Spitzen oder Kanten aufweisen und dass jeweils mehrere diskrete Feldverläufe zu einem Feld von aufeinander folgenden unterschiedlichen Feldstärkenbereichen zusammen geschlossen sind.
Dabei wird entlang von einzelnen aufeinander folgenden Linien eine wesentlich höhere und intensivere magnetische Kraftänderung bewirkt, die auch eine gesteigerte Verwirbelung des vorbeifließenden Brennstoffes auslöst und auch die Beeinflussung der Brennstoff-Molekühlketten erhöht.
Eine weitere vorteilhafte Lösung ergibt sich gemäß den Merkmalen des Anspruches 2 dadurch, dass der Verlauf der maximalen Feldstärke der Permanentmagnete alternierend einmal quer zur Fließrichtung und einmal längs der Fließrichtung in der Brennstoffleitung ausgerichtet ist.
Nach Anspruch 3 ist vorgesehen, dass sich die zu Gruppen zusammengefassten Permanentmagneten nach ihrer Feldstärke aufsteigend angeordnet sind. Dies ist in jenen Fällen vorteilhaft, in welchen sich je nach Abstand der Magnetgruppen eine sich überlagernde Wirkung ergibt bzw. dass sowohl verschiedene Energiestufen im Brennstoffmolekül angeregt werden, als auch die Verwirbelung des Brennstoffes leichter erfolgen kann.
Durch Merkmale des Anspruches 4 wird eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 hervorgehoben, gemäß welcher die Feldverstärkung entlang der oberen Kanten von dreiecksförmigen Prismen entsteht, da an diesen Stellen die Feldstärke gegenüber dem Umgebungsbereich dieser Erhöhungen besonders hoch ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung gemäß Anspruch 5 besteht in der alternierenden Quer- u. Längsausrichtung der prismatischen Erhöhungen.
Die Erfindung wird an Hand einer Ausführungsvariante näher erläutert.
Es zeigen die Fig. 1 drei Permanentmagneteinheiten 1', welche aus zu Gruppen zusammen geschlossene Permanentmagnete 1 gebildet werden. Diese Permanentmagneteinheiten 1' stehen sich mit ihren Polflächen 2 paarweise gegenüber und schließen die Brennstoffleitung 6 so ein, dass deren Magnetfeld 3 den in der Brennstoffleitung transportierten Brennstoff durchsetzt und durch
Claims (5)
- 3 AT 008 922 U1 die jeweilige Querablenkung von elektrisch geladenen Teilchen eine Querströmung bzw. Verwirbelung bewirkt. Die Erhöhungen 4 sind in der bevorzugten Ausführung als dreiseitige Prismen ausgebildet, an deren Spitzen eine besonders hohe Feldstärkeinhomogenität wirkt. 5 Gemäß Fig. 2 sind die prismenartigen Erhöhungen alternierend einmal quer und einmal längs der Brennstoffleitung 6 angeordnet. Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen beschränkt, sondern umfasst alle diesem Prinzip untergeordneten Gegenstände. Ansprüche: 1. Verfahren zur Aktivierung von gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen, insbesondere von 15 aus Kohlenwasserstoffverbindungen bestehenden Brennstoffen, mit beiderseits entlang ei ner Brennstoffleitung zu einer Brennkammer mit alternierender Polung angeordneten Permanentmagneten, dadurch gekennzeichnet, dass die der Brennstoffleitung zugewandten Polflächen der Permanentmagnete zur Feldverstärkung an einzelnen Bereichen eine oder mehrere in Richtung der Brennstoffleitung weisende Erhöhungen mit Spitzen oder Kanten 20 aufweisen und jeweils mehrere Permanentmagnete zur Bildung von lokalen diskreten Feldstärkebereichen zu Permanentmagneteinheiten zusammengeschlossen sind.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche der maximalen Feldstärke an den einzelnen Permanentmagneten alternierend quer und längs der Brenn- 25 Stoffleitung verlaufen.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren in Serie angeordneten Permanentmagneteinheiten deren Magnetfeldstärke ansteigt und bei drei Permanentmagneteinheiten die magnetische Flussdichte von vorzugsweise von 0.3 Tesla 30 bei der ersten, 0.38 Tesla, bei der zweiten und 0.45 Tesla bei der dritten Permanentmag neteinheit ansteigt.
- 4. Vorrichtung zur Aktivierung von gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen, insbesondere von aus Kohlenwasserstoffverbindungen bestehenden Brennstoffen, mit spiegelbildlich 35 beiderseits entlang einer Brennstoffleitung zu einer Brennkammer mit alternierender Po lung angeordneten Permanentmagneten zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mindestens zwei oder mehrere gleichartige Permanentmagnete (1) zu einer Permanentmagneteinheit (T) verbunden sind und die der Brennstoffleitung (6) zugewandten Polflächen (2) der Permanentmagneten (1) al- 40 ternierend entlang einer zu einer Brennkammer führenden Brennstoffleitung (6) so ange ordnet sind, dass das zwischen den Polflächen (2) herrschende Magnetfeld (3) auf den in der Brennstoffleitung (6) transportierten Brennstoff gegenpolig einwirkt und dass die der Brennstoffleitung (6) zugewandten Polflächen (2) als dreieckig-prismatische Erhöhungen (4) ausgebildet sind. 45
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Permanentmagneteinheiten (T) alternierend quer und längs der Brennstoffleitung (6) ausgerichtet sind. 50 Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 55
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2006
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