AT88383B - Verfahren zur Gewinnung von Molybdän, Wolfram, Titan, Vanadin und anderen seltenen mit Metallen der Eisengruppe legierbaren und daher sauenbildenden Metallen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Molybdän, Wolfram, Titan, Vanadin und anderen seltenen mit Metallen der Eisengruppe legierbaren und daher sauenbildenden Metallen.

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Molybdaen Werke G M B H Deutsc
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  Verfahren zur Gewinnung von Molybdän, Wolfram, Titan, Vanadin und anderen seltenen mit
Metallen der Eisengruppe legierbaren und daher sauenbildenden Metallen. 



   Viele Metalle sind zwar auf der Erde sehr verbreitet, kommen aber selten oder nirgends in   abbauwürdiger Konzentration vor.   So enthält der Mansfelder Kupferschiefer samt den anliegenden Schichten im Durchschnitt etwa   o'o7% Molybdän. Dieses Metall   reichert sich in den Ofensauen an. die heim   Verschmelzen   des Gesteins auf   Kupfer al lästiges Nebenerzeugnis   fallen.   Das Molybdän muss   zurzeit aus diesen Sauen   dargestellt werden,   die unter den gegenwärtigen   Verhältnissen in Mitteleuropa   die einzige   ergiebig   Quelle für das Metall bilden. 



   Im Jahre   igig   wurden   in   Mansfeld rund 943.000 t Minern (Schiefer und Zuschlaggestein) 
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 schnittlich 6% Molybdän. Diese enthielten also nur 72 t oder rund    119 des   in dem Ausgangsmaterial enthaltenen Molybdäns. 



   Die abfallenden Schlacken, deren Menge ungefähr gleich der Menge des Einsatzes angenommen werden kann, enthielten   durchschnittlich 0#06% Molybdän. 6 7   dieses Metalles sind also unverwertet in den Schlacken gebliehen. Der Rest geht durch Verflüchtigung verloren. 



   Die vorliegende Erfindung beruht auf der Erwägung, dass das in dem Gestein zufällig in geringer Menge vorhandene und beim Schmelzen zu Metall reduzierte Eisen dazu führt, einen Teil des   Molybdäns   zu sammeln und zu binden, dass die Menge des Eisens hiezu bei weitem nicht ausreicht und dass man deshalb   durch Zusatz angemessener Mengen   von Metallen der Eisengruppe oder Legierungen solcher Metalle oder Verbindungen, aus denen solche Metalle oder Legierungen im Prozesse selbst   erzeugt werden, das Molybdän   vollständig oder praktisch vollständig binden kann. Eine Menge von   30/u !, Eisen   auf i t Minern erfüllt diesen Zweck.

   Das Eisen oder ein entsprechendes anderes Metall kann metallisch zugesetzt werden ; wirtschaftlicher verfährt mann indem man einen Teil des tauben   Gesteins, das zwecks Schlackenbildung in einer     Menge bis gegen 20% bei   der Kupferverhüttung zugesetzt wird   (Dachberge),   ersetzt durch Materialien, die das zuzusetzende Metall enthalten, z. B. Kiesabbrände. 



   Hiedurch wird einerseits erreicht, dass der Durchsatz des auf Kupfer arbeitenden Ofens 
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 Kupferhüttenprozess günstige Schlacke erhalten. 



   Es empfiehlt sich, die Temperatur möglichst hoch zu halten, einerseits, um eine möglichst dünnflüssige Schmelze zu erzielen, andrerseits um die Reduktion der in Betracht kommenden Oxyde tunlichst vollkommen zu bewirken. 



   Eisen zur Bindung von Zirkon zu benutzen, ist an sich bekannt. Ferner ist es bekannt, aus gerösteten Kupfer-und Nickelerzen die Metalle durch einen Überschuss von Eisen zu verdrängen, wobei unerwünschter Weise das übrigbleibende Eisen einen Teil des Nickels aufnimmt. 



  Hieraus folgt offenbar nicht der Gedanke, dass man bei einem Verfahren des schwefelnden Schmelzens die in geringer Menge vorhandenen Metalle durch Eisen sammeln könne. 



   Das Verfahren lässt sich sinngemäss auch anwenden auf die Gewinnung anderer mit Eisen legierbarer (daher   sauenbildender)   Metalle   (11',     Vd, Ti usw.) aus   anderen Ausgangsstoffen, die 

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 des Steinschmelzens verarbeitet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Gewinnung   von Molybdän,   Wolfram, Titan, Vanadin und anderen seltenen mit Metallen der Eisengruppe legierbaren und daher sauenbildenden Metallen aus Ausgangs- 
 EMI2.2 
 schmelzen Eisen oder Eisenbildungsgemische zugesetzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Gewinnung des Molybdäns aus den Gesteinen des Mansfelder Kupferschieferflötzes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verarbeitung auf Kupfer den niederzuschmelzenden Minem Eisen-oder Eisenbildungsgemische zugesetzt werden. EMI2.3 gruppe gehörige Metalle oder mit solchen Metallen legiertes Eisen zusetzt oder diese Metalle oder Legierungen im Prozesse selbst erzeugt.
AT88383D 1916-11-13 1917-05-12 Verfahren zur Gewinnung von Molybdän, Wolfram, Titan, Vanadin und anderen seltenen mit Metallen der Eisengruppe legierbaren und daher sauenbildenden Metallen. AT88383B (de)

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