<Desc/Clms Page number 1>
Transportable Gattersäge.
Bekanntlich ist es in vom Verkehr abgelegenen Gegenden, wie z. B. in den Alpen, oft sehr schwierig, die zur Herstellung von Bauten notwendigen Bretter und das zugeschnittene Bauholz zu beschaffen, obschon der Wald ganz in der Nähe ist. Es ist einleuchtend, dass es eine sehr umständliche und zeitraubende Arbeit ist, das Holz vom Fällungsort in oft weit entfernt liegende Sägereien zu Tal zu schaffen und dann in geschnittenem Zustande zur Baustelle wieder hinaufzuführen, umsomehr, als es z. B. in hochgelegenen Alpen gewöhnlich an Transportwegen fehlt.
Es sind allerdings transportable Gattersägen bekannt, die bis an den Fällungsort des Holzes gebracht werden können, wozu sie als Ganzes auf einem Wagen aufgebaut sind. Der Wagen setzt jedoch zu seinem Fortkommen entsprechende Wegverhältnisse voraus. Demgegenüber besteht das Neue an der vorliegenden Erfindung darin, dass das Sägegatter mit den Antriebsorganen an einer an einem Pfosten befestigbaren Platte angeordnet ist. Weil das Gestell fehlt und die Platte sowie die Antriebsorgane verhältnismässig geringes Gewicht haben, kann die Gattersäge leicht überallhin transportiert werden. Da die das Sägegatter tragende Platte an einem Pfosten, z. B. einem Baumstamme, befestigt werden kann, wird es ermöglicht, dass die Gattersäge ganz in der Nähe des Fällungsortes aufgestellt werden kann, und zwar ohne dass Fundamentierungsarbeiten notwendig sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
EMI1.1
ist eine z. B. aus einem Brett bestehende Platte b befestigt. Sie trägt an ihrem oberen und unteren Endteil je eine aus zwei Winkeleisen gebildete Führung c bzw. d, in welcher das Sägegatter e auf-und abwärts verschiebbar ist. Der Antrieb des Sägegatters erfolgt mit Hilfe der Stelze f, die mit ihrem unteren Ende am unteren Endteil des Sägegatters auf der Aussenseite desselben angreift und mit ihrem oberen Ende am Kurbelzapfen g des Schwungrades h angelenkt ist.
Das Schwungrad sitzt in der nach oben verlängerten Gatterebene auf der quer zu derselben an- geordneten horizontalen Antriebswelle i, die auf der Platte b und auf einem auf der entgegen-
EMI1.2
Anordnung der Triebwelle i quer zur Gatterebene wird bei einfachster Bauart der Gattersäge ein vorteilhafter Oberantrieb des Sägegatters mittels der Stelze f erzielt, die bequem parallel zur Gatterebene beweglich angeordnet werden kann.
Quer zu letzterer, also parallel zur Antriebswelle i, ist unmittelbar neben dem Baumstamme die Bahn l für die Stammwägen m (in der Zeichnung ist nur einer ersichtlich) angeordnet, von denen der eine durch das Zugorgan (Seil oder Kette) n mit der Trommel o verbunden ist, die mittels eines Klinkenschaltwerkes p, q, r von der an der Antriebswelle i angeordneten Kurbel s aus schrittweise gedreht wird. Dieses Schaltwerk sowie die Antriebsriemenscheiben t, it befinden sich auf der dem Sägegatter entgegengesetzten Seite des Baumstammes a. Statt des gezeichneten Schaltwerkes könnte zur Drehung der Trommel auch einz Schneckengetriebe verwendet werden.
Die beschriebene und dargestellte Gattersäge kann in kurzer Zeit an jedem einigermassen
EMI1.3
ohne besondere Schwierigkeiten in Gegenden transportiert werden, die für transportable Gattersägen bekannter Bauart unzugänglich sind.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.