AT83199B - Verfahren zur Herstellung von elektrischen Leitungen mit Papierisolation. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von elektrischen Leitungen mit Papierisolation.

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  Verfahren zur Herstellung von elektrischen Leitungen mit Papierisolation. 



   Das zur Isolation von elektrischen Leitungen benutzte Papier hat die Eigenschaft, sich nach einmaligem Anfeuchten beim darauffolgenden Trocknen zusammenzuziehen. Man könnte von dieser Erscheinung vorteilhaft Gebrauch machen, indem man die Papierbänder feucht auf den Leiter aufbringt, wonach sie sich beim Trocknen zu einer festen Isolierschicht zusammenziehen. Diesem Verfahren stehen indessen bei der Anwendung grosse Schwierigkeiten entgegen. Zur Erzielung einer guten Umhüllung müsste nämlich das Papier unter einer gewissen Spannung aufgebracht werden, was aber wegen der leichten Zerreissbarkeit des feuchten Papiers nicht möglich ist. 



   Gemäss der Erfindung erfolgt nun die Isolierung eines Leiters mit Papier in der Weise, dass zunächst eine Lage feuchtes Papier und darüber eine oder mehrere Lagen trockenes Papier aufgebracht wird. Das feuchte Papier kann beispielsweise von einer im Wasser liegenden Spule ablaufen oder in anderer Weise vor dem Einlaufen angefeuchtet werden. Es kann ohne besondere Spannung verarbeitet werden. Das über dieser ersten Schicht aufgetragene trockene Papier ist mechanisch widerstandsfähiger und kann infolgedessen unter stärkerer Spannung auf den Leiter aufgebracht werden, z. B. zweckmässig spiralig. Dabei quetscht es die darunterliegende nasse Papierschicht zusammen, wobei dessen Fugen ausgefüllt werden und eine gleichmässige Papierschicht entsteht.

   Durch Übertragung wird nun die trocken aufgebrachte Papierschicht von innen von der feuchten aus angefeuchtet, so dass sich auch bei dieser trocken aufgebrachten Schicht die Erscheinung des Zusammenziehens infolge der Befeuchtung von innen und dem darauffolgenden Trocknen zeigt. Es zieht sich also nicht nur die innere, sondern auch die äussere Schicht beim Trocknen zusammen. Da das Trocknen und daher auch das Zusammenziehen in der Richtung von aussen nach innen erfolgt, wird die innere noch feuchte Schicht von der äusseren schon trockenen besonders stark zusammengepresst, wodurch die innere wegen ihrer Feuchtigkeit noch formbare Papierschicht besonders gleichmässig gestaltet wird. Es entsteht auf diese Weise eine äusserst feste und gleichmässige Papierisolation. 



   Um ein Zerreissen des feucht aufzubringenden inneren Papierbandes zu verhindern, kann man es weiter, gemäss der Erfindung, nicht.   spiralförmig,   sondern längs dem Leiter fast spannungslos einlaufen lassen. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung gestattet also weitestgehende Ausnutzung der in diesem Fall günstigen Eigenschaft des Papiers, sich nach dem Anfeuchten und Trocknen zusammenzuziehen, vermeidet aber dabei die Nachteile, die durch leichte Zerreissbarkeit des feuchten Papiers beim Aufbringen auf den Leiter entstehen würden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :   1i   Verfahren zur Herstellung von elektrischen Leitungen mit Papierisolation, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst eine Lage feuchtes Papier und darüber eine oder mehrere
Lagen trockenes Papier aufgetragen werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass das feuchte auf den Leiter aufzubringende Papier nahezu spannungslos in Längsrichtung des Leiters einläuft und auf diesem durch die äussere, trocken unter Spannung aufgebrachte Papierlage zu einer festen Masse verdichtet wird, wobei sich die Feuchtigkeit nachträglich von innen auf die äussere Lage überträgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT83199D 1918-04-17 1919-04-10 Verfahren zur Herstellung von elektrischen Leitungen mit Papierisolation. AT83199B (de)

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