AT217559B - Isolierung für elektrische Leiter - Google Patents

Isolierung für elektrische Leiter

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AT217559B
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Austria
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mica
insulation
sheet
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impregnation
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AT139860A
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Anders Ragnar Ing Andersson
Knut Dipl Ing Nylund
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Asea Ab
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Isolierung für elektrische Leiter 
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Isolierung für elektrische Leiter, insbesondere für Hochspan-   nungs1eiter.   



   Es bereitet grosse   Schwierigkeiten. eine voltständige Ausfüllung einer Leiterisolierung, die   aus mehreren um die Leiter gewickelten Schichten eines band-oder bogenförmigen Isoliermaterials besteht, mit einem Kunststoff durch   Imprägnierung   zu erreichen. Vorkommende Probleme werden näher im Anschluss 
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Herstellung einer als Beispiel gewählten Gruppe von Produkten, u. zw.sammengesetzte Leiterbündel in mehreren Schichten mit Glimmerband oder Glimmerbogen umwickelt   werden. Das Glimmermaterial besteht   aus einander   überlappenden   Glimmerschuppen, die an einem band- oder bogenförmigen Trägermaterial, wie z. B. Papier oder einem Gewebe, befestigt sind.

   Nach der Um- wicklung werden die umgewickelten Leiterbündel einer weiteren Behandlung unterworfen, die gewöhnlich in einer Imprägnierung mit einem Imprägniermittel und einem nachfolgenden Formen der Isolierung be- steht. Vor der Imprägnierung werden gewöhnlich Feuchtigkeit und andere flüchtige Bestandteile entfernt. 



   Der Zweck der   Imprägnierung   ist, in der Isolierung vorkommende Hohlräume auszufüllen und damit der
Isolierung gute elektrische und mechanische Eigenschaften zu geben. Damit die Ausfüllung gut wird, fin- det die Imprägnierung oft durch ein Vakuum-Druckverfahren und bei Verwendung von Asphalt oder einem flüssigen Kunststoff ohne Lösungsmittel als   Imprägniermittel   statt. Eine unvollständige Ausfüllung hat zur Folge, dass Glimmen,   d. h.   elektrische Gasentladungen, in den noch verbliebenen Hohlräumen der Isolie- rung auftreten können, wenn die Isolierung elektrischen Beanspruchungen ausgesetzt wird.

   Durch das Glimmen werden die   IsoUermaterialien   angefressen, die Isolierung wird dabei bei einer elektrischen Be- anspruchung zerstört, die wesentlich niedriger als diejenige ist, die die Isolierung aushält, wenn keine Hohlräume vorhanden wären. Durchschläge und andere elektrische Fehler treten deswegen in einer mangelhaft ausgefüllten Isolierung nach bedeutend kürzerer Zeit und bei niedrigeren Beanspruchungen auf als in einer vollständig ausgefüllten. 



   Trotz Verwendung'der Vakuum-Druckbehandlung bei der Imprägnierung, hat es sich als schwer erwiesen, ein   genügendesBIndringen   des   Imprägniermittels   und damit eine gute Ausfüllung von in der   150 -   lierung vorkommenden Hohlräumen zu erreichen. Um ein gutes Eindringen und eine gute Ausfüllung zu bekommen, sind verschiedene Massnahmen vorgeschlagen worden. So ist es bekannt, als Bindemittel für das   Glimmerband   ein Material zu verwenden, das in dem   Imprägniermittel löslich ist, wodurch   sein Eindringen leichter wird, als wenn das Bindemittel von   dem Imprägniermittel nicht beeinflusst   werden würde. 



  Die Verwendung von Glimmerbändern, in denen das Bindemittel flüchtig ist oder durch Wärmebehandlung verflüchtigt werden und deswegen vor der Imprägnierung entfernt werden kann, ist auch bekannt. 



  Weiter hat man die Verwendung von   Glimmerbändern   vorgeschlagen, in denen die Glimmerschuppen punktweise an   dem Trägermaterial   befestigt sind. In dem oben beschriebenen Verfahren hat man sich darauf eingerichtet, durch zweckmässige Wahl des Bindemittels der Bänder oder des Verfahrens für die Befestigung der Glimmerschuppen an dem Trägermaterial die Verwendung von Bindemitteln zu vermeiden, 

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 das. EindringenVerwendung von in dem Imprägniermittel löslichen Trägermaterialien vorgeschlagen worden. 



   Obwohl das Bindemittel und   das Trägermaterial für   die Bänder in den beschriebenen Isolierungen mit der Absicht, das Eindringen des Imprägniermittels zu erleichtern, gewählt worden sind, haben indessen 
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 Schichten von einander überlappenden undurchdringlichen Glimmerschuppen haben. Diese Schichten sind, abgesehen davon, aus welchen Bindemitteln und Trägermaterialien die Bestandteile der Bänder oder Bogen bestehen, ein sehr grosses Hindernis für das Eindringen des   Imprägniermittels,   besonders in der Richtung winkelrecht zu der Ebene der Bänder oder Bogen. 



   Dieselben Nachteile hinsichtlich der Imprägnierung haben Isolierungen, die von mehreren Schichten 
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 hen, die von zwischen den einzelnen   Schüppchen     wirkendenMolekularkräften zusammengehalten   werden. Auch in solchen Isolierungen wird das Eindringen des   Imprägniermittels   von dem   folienförmigen,   aus an sich undurchdringlichen Schüppchen aufgebauten Isoliermaterial gehindert. 



   Die   Imprägnierungsschwierigkeiten,   die bisher vorhanden waren, hatten zur Folge, dass für Imprägnierung von Isolierungen, bestehend aus einer   grösseren   Anzahl von Isoliermaterialschichten, nur Imprägniermittel mit besonders niedriger Viskosität praktisch verwendbar waren. Um die Verwendung von Im- 
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 genden Imprägnierung umfasst. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Isolierung für eine Hochspannungsspule, die eine Bandage von mehreren aufeinanderfolgenden Schichten eines   Glimmerbandes     oderGlimmerbogens   und ein in festen Zustand übergeführte Imprägniermittel umfasst, das von einem flüssigen, auf der Bandage aufgebrachten   Imprägniermittel     herstammt,   die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Glimmerband bzw. der Glimmerbogen mit Perforierungen versehen ist. Es hat sich erwiesen, dass die Durchschlagfestigkeit einer aus mehreren Schichten von einem in   zweckmässiger   Weise perforierten Glimmermaterial aufgebauten 
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 chenden Isolierung mit unperforiertem Isoliermaterial ist.

   Die Verwendung von perforierten Isoliermaterialien macht es möglich, einen niedrigeren Druck und eine kürzere Zeit bei der Imprägnierung zu verwenden als der Fall ist, wenn entsprechende unperforierte Isoliermaterialien verwendet werden. Weiter wird   die Verwendung von Imprägniermitteln   mit verhältnismässig   hoherViskosität   möglich gemacht, ohne dass deswegen die Isolierung, wie es früher der Fall war, schrittweise zu erwünschter Dicke durch eine wiederholte Prozedur aufgebaut werden muss, die eine   mehrmalige Umwicklung von Material In einer   geringen Anzahl von Schichten und eine nach jeder solchen Umwicklung folgende Imprägnierung   umfasst.   Statt dessen kann alles Isoliermaterial in einem einzigen Schritt zur erwünschten   Bolationsdieke aufge-   wickelt werden,

   ehe eine   Imprägnierung   der Isolierung vorgenommen wird. 



   Um die Erfindung zu erklären, wird die Herstellung einer als Ausführungsbeispiel der Erfindung gewählten Isolierung unter Hinweis auf die Figur der beigefügten Zeichnung näher beschrieben. Die Figur zeigt das Anbringen einer erfindungsgemässen Isolierung auf ein in diesem Falle aus zehn Leitern 1 zusammengesetztes Leiterbündel 2. Um die Isolierung der einzelnen Leiter deutlicher zu zeigen, ist das um das Bündel gewickelte Isoliermaterial teilweise beseitigt worden. Die Leiter   l. die   den Querschnitt 12, 3 mm haben, sind voneinander dadurch isoliert, dass sie mit Glasfasergarn umsponnen und mit einem Bindemittel, z. B. einem Äthoxylinharz imprägniert sind. Das Leiterbündel wird schichtweise mit einem perforierten 0, 09 mm dicken Glimmerbogen 4 umwickelt.

   Der   Glimmerbogen   besteht aus einer selbsttragenden Glimmerfolie, die aus einander überlappenden   Glimmerschuppchen   aufgebaut ist, die von zwischen den einzelnenSchüppchen   wirkendenMolekularkräften   zusammengehalten werden. Die Perforation ist durch Ausstanzen von runden Löchern 5 mit 1 mm Durchmesser ausgeführt worden, wobei jeder Quadratzentimeter Folienfläche drei willkürlich angeordnete Löcher hat.

   Nachdem das ganze Leiterbündel in der beschriebenen Weise durch schichtweise Umwicklung mit einer aus 30 aufeinandergelegten Glimmerfolienschichten bestehenden Isolierung versehen worden ist, wird die Isolierung zuerst bei einem niedrigeren Druck als   1 mmHggetrocknet,   wonach das Imprägniermittel bei dem genannten Druck zugeführt wird und das Imprägniermittel und das umgewickelte Bündel einem Druck von 10   kgjcm%   ausgesetzt werden.

   Das Imprägniermittel besteht aus einem Polyesterharz, das aus   Adipinsäure     (U Mol- )), Phthal-     säureanhydrid (11 Mol-%), Maleinsäureanhydrid (23 Mol-%) und Äthylenglykol (55 Mol-)) hergestellt ist und das teils mit Diallylphthalat in solcher Menge, dass das Diallylphthalat 40 Gen.-% der Gesamtmenge   

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 von Polyesterharz und Diallylphthalat ausmacht, und teils mit   Benzoylperoxyd   in einer Menge, die 1% des Gewichts der Mischung entspricht, versetzt.

   Das Eindringen des   1mprägniermittels   wird von den ausgestanzten Löchern in so hohem Grad erleichtert, dass die Zeit für eine vollständige Ausfüllung nur 1/6 derjenigen ist, die für dieselbe Ausfüllung bei Imprägnierung einer entsprechenden Isolierung aus nicht perforiertem Material erforderlich ist. Damit das Imprägniermittel nicht aus der Isolierung während der darauffolgenden Härtung ausfliesst, kann   da. s imprägnierte Leiterbündel   mit seiner Isolierung mit einem Dichtungsband aus Teflon, Nylon od. dgl. umgeben werden. Das Leiterbündel kann danach in ein Formwerkzeug für die Härtung des Imprägniermittels placiert werden. Bei Verwendung des obengenannten Polyesterharzes kann die Härtung bei einer Temperatur von 1300 C während einer Stunde stattfinden. 



  Elektrische Prüfungen zeigten, dass die in der beschriebenen Weise hergestellte. Isolierung dieselbe Durchschlagsfestigkeit wie eine entsprechende Isolierung mit unperforierter Glimmerfolie hat Je nach dem Typus des Leiters, der isoliert werden soll, seiner Verwendung und den Anforderungen, die an ihn in   elektri-   scher und mechanischer Hinsicht gestellt werden, können verschiedene   band-oder bogenförmige Isolier-   materialien benutzt und dieAnzahl der umwickelten Schichten von Isoliermaterial variiert werden, und die Anzahl von Löchern pro Flächeneinheit und ihre Durchmesser können verschieden gewählt sein. Auch die Wahl des Imprägniermittels und der Bedingungen für Imprägnierung und Härtung werden von Fall zu Fall verschieden. 



   Anstatt eines oben speziell beschriebenen selbsttragenden Glimmerbogens, können   ähnliche perfo-   rierte selbsttragende   Glimmerbänder   benutzt werden. Es ist zweckmässig, solche selbsttragende Glimmerprodukte mit einem Träger in der Form von feinen Glasfaserfäden zu versehen, die parallel mit der Längsrichtung des Bandes oder Bogens an dem Band oder   Bogeiiz.   B. mit einem Harzbindemittel. befestigt sind, und die nur einen geringen Teil der Oberfläche des Bandes oder Bogens bedecken. Auch perforierte Glimmerbänder und Glimmerbogen, die aus einander überlappenden, gewöhnlich grossen Glimmerschuppen bestehen und die an einem zweckmässigen Trägermaterial, wie Papier   od. dgl., befestigt   sind,   können mit   Vorteil verwendet werden. 



   Die Löcher sind über das band-oder bogenförmige Isoliermaterial verteilt und die Summe der Flächen der Löcher innerhalb des benutzten Stücks des Isoliermaterials macht zweckmässigerweise 0,   2-100/0,   vorzugsweise 0,   5-5%   der Fläche des genannten Stücks des Isoliermaterials in unperforiertem Zustand aus. 



  Als weitere Beispiele für das Anordnen der Löcher, in denen die von den Löchern aufgenommene Fläche innerhalb des obenerwähnten Bereiches liegt, können genannt werden : Ein Loch mit 1 mm Durchmesser durchschnittlich pro Quadratzentimeter Folienfläche; drei Löcher mit 1,4 mm Durchmesser durchschnittlich pro Quadratzentimeter Folienfläche. 



   Als Imprägniermittel eignen sich verschiedene Typen von Naturharzen, z. B. Asphalt, oder synthetischen Harzen, z.B. ungesättigte Polyesterharze und Äthoxylinharze, mit oder ohne zugesetzten   Lösungsmit"     fein.   



   Für Fachleute ist es offenbar, dass eine zu isolierende Spule nicht wie die Spule gemäss der Figur aus einem Bündel von einzelnen Leitern zu bestehen braucht, sondern sie kann ebensogut aus nur einem Leiter bestehen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Isolierung für eine Hochspannungsspule, die eine Bandage von mehreren aufeinanderfolgenden Schichten   eines Glimmerbandes oder Glimmerbogens   und ein in festem Zustand übergeführte Imprägniermittel umfasst, das von einem flüssigen, auf der Bandage angebrachten Imprägniermittel herstammt, dadurch gekennzeichnet, dass das Glimmerband bzw. der Glimmerbogen mit Perforierungen versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Isolierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Glimmerband oder der Glimmerbogen aus an einem band-oder bogenförmigen Trägermaterial befestigten Glimmerschuppen besteht.
    3. Isolierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Glimmerband oder der Glimmerbogen aus einer selbsttragenden Glimmerfclie besteht, die aus einander überlappenden Glimmerschüppchen aufgebaut ist, die von zwischen den Schüppchen wirkenden Molekularkräften zusammengehalten werden.
    4. Isolierung nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Flächen der Perforierungen 0, 2-10, vorzugsweise 0, 5-silo der totalen Fläche des Glimmerbandes oder Glimmerbogens ausmacht.
AT139860A 1959-02-24 1960-02-23 Isolierung für elektrische Leiter AT217559B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3845448A (en) * 1973-06-01 1974-10-29 Applied Physical Chem Inc High resistivity liquid/solid resistor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3845448A (en) * 1973-06-01 1974-10-29 Applied Physical Chem Inc High resistivity liquid/solid resistor

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