AT82764B - Schützentreiber. - Google Patents

Schützentreiber.

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AT82764B
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Fratelli Durio
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Fratelli Durio
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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schützentreiber. 



   Es ist bekannt, dass die bisher gebräuchlichen, bei Webstühlen für Schafwolle, Baumwolle, Jute usw. verwendeten Schützentreiber aus einem oder mehreren Streifen oder Stücken aus Rohleder bestehen, die gefaltet und mittels Nägel   veleinigt werden,   wobei der die Schlagmasse bildende Kopf aus einem zylindrischen Kern oder einen Füllkörper besteht, der in eine Schleife des Treiberstreifens eingeführt und durch Nägel oder durch in den Wänden der Schleife ausgesparte Vertiefungen festgelegt wird. 



   Um die das Gewicht des Treibers erhöhenden und das Schadhaftwerden desselben begünstigenden Nägel zu beseitigen, hat man bereits vorgeschlagen, den Treiber in der Weise herzustellen, dass aus einem einzigen in sich zusammengefalteten Lederstreifen ein Arbeitsstück erhalten wird, dem nachher in einer Matrize die gewünschte Endform gegeben wird. 



   Bei einem derartigen Schützentreiber haften jedoch die aneinanderliegenden Teile des Streifens nicht vollkommen fest aneinander und haben das Bestreben, sich unter der Wirkung der wiederholten Schläge zu trennen. 



   Dieser Übelstand wird gemäss vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass der Treiber, zu dessen Herstellung ein Material, wie Rohleder oder Hornmasse verwendet wird, das durch seinen Widerstand und seine Elastizität sich in der Praxis als für diesen Zweck am geeignetsten erwiesen hat, aus einem einzigen, einen homogenen Block bildenden Stück hergestellt wird und die vorspringenden Teile des Treibers durch Stauchung des Materials dieses Blocks erhalten werden. 



   Die Fig. i und 2 der Zeichnung veranschaulichen zwei Gattungen der bisher im Gebrauche stehenden Schützentreiber in schaubildlichen Darstellungen und   Fig. g   zeigt einen Schützentreiber gemäss vorliegender   Erfindungtin gleicher   Darstellung. 



   Der neuartige Schützentreiber wild aus einem eine genügende Dicke besitzenden Block aus Rohleder oder Hornmasse hergestellt, der in eine geeignete Matrize eingesetzt und darin in die gewünschte Endform gepresst wird. 



   Zufolge der nach allen Richtungen wirkenden Kompression, der der Block in der Matrize ausgesetzt wird, wird das Material gestaucht, so dass   Volsprünge   a und b an dem Mittelkörper c entstehen, von denen der Vorsprung a den Führungskopf bildet, in dem sodann, ein Loch von gewünschter Weite ausgenommen wird, während der Vorsprung b die Schlagmasse bildet. 



   Letztere wird vornehmlich durch Stauchen des in der Achsenrichtung dieser Schlagmasse zusammengedrückten Materials gebildet, so dass sie maximalen Widerstand sowohl in sich selbst als auch hinsichtlich ihres Verbandes mit dem Treibkörper   c,   dessen Ansatz sie bildet, darbietet. Weiters werden die Aussenflächen der Schlagmasse durch die Kompression gehärtet. 



   Der in der angegebenen Weise erhaltene Schützentreiber besitzt keine Verbindungsfläche oder Stossfuge, bei der ein Trennen oder Deformieren stattfinden könnte, er behält 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In der Zeichnung ist wohl nur ein Schützentreiber für Leinenwebstühle dargestellt, es ist jedoch klar, dass die Form des Treibers für die vorliegende Erfindung gegenstandslos ist, welch letztere in gleicher Weise für alle Gattungen von Schützentreibern bei Webstühlen für Leinen, Jute, Baumwolle usw. verwendbar ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schützentreiber aus Leder oder Hornmasse für Webstühle aller Art, dadurch grkennzeichnet, dass. derselbe aus einem homogenen Block gebildet ist und die vorspringenden Kopfteile durch Stauchung des Materials dieses Blockes erhalten werden,'indem derselbe in einer geeigneten Matrize gepresst wird. EMI2.1
AT82764D 1914-06-06 1915-06-05 Schützentreiber. AT82764B (de)

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AT82764B true AT82764B (de) 1921-02-10

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