AT81377B - Einrichtung an Eisenbetonpfählen zur Herstellung von einer oder mehreren Fußverbreiterungen in weichem Boden. - Google Patents
Einrichtung an Eisenbetonpfählen zur Herstellung von einer oder mehreren Fußverbreiterungen in weichem Boden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung an Eisenbetonpfählen zur Herstellung von einer oder mehreren Fussverbreiterungen in weichem Boden. Die Erfindung bezieht sich auf Eisenbetonpfähle mit einer oder mehreren Fuss- verbreiterungen in weichem Boden, bei deren Herstellung zur Bildung der Fussverbreiterung ein gefalteter, beim Ausstampfen mit Beton sich ausbreitender Mantel angewendet wird und besteht darin, dass der Mantel für die Fussverbreiterung als Fortsetzung des die Pfahlform bildenden Mantels ausgebildet ist und dass die Eisenarmierung des Pfahles in der Fussverbreiterung biegsam oder knickbar und mit einer dehnbaren oder knickbaren Querarmierung verbunden ist, so dass sie der Fussverbreiterung ohne Unterbrechung folgen kann. Durch diese Anordnungen wird gegenüber den bekannten Herstellungsverfahren, bei welchen die Fussverbreiterungen ohne Beeinflussung durch den Pfahlmantel hergestellt werden und selbständige Armierungen besitzen, der Vorteil erreicht, dass die Fussverbreiterung samt ihrer Armierung symmetrisch unter dem Pfahl hergestellt wird, wodurch ungünstige Beanspruchungen des Pfahles vermieden werden. In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. i und 2 zeigen eine Pfahlspitze, in welche ein gefalteter, wasserdichter Mantel A in beliebiger Höhe und Ausdehnungsweite eingesetzt ist. Daran schliesst sich ein schwaches Blechrohr B, welches vermittelst des Rammpfahles C in die Erde getrieben wird. Das Rohr B kann auch aus demselben wasserdichten Stoff (Leinwand, Jute. Gummistoff usw. ) wie der gefaltete Mantel hergestellt sein. Ist die erforderliche Rammtiefe erreicht, so wird der Pfahl C herausgezogen, die Armierung Fig. 3 eingesetzt und die freigewordene Hülse mit Beton ausgestampft. Der fertige Pfahl wird nun die Form gemäss Fig. 4 annehmen. Durch die vier unteren Schraubenfederbü, s, b, c, d ist den lotrechten Armierungseisen die Möglichkeit gegeben, sich beim Ausstampfen an die äussere Betonwandung abzubiegen und so eine zweckmässige Armierung herzustellen. Fig.. 5 zeigt den zusammengefalteten Mantel A in vergrössertem Massstabe im Schnitt nach der Linie e-f. Durch den vorher festzulegenden Manteldurchmesser kann die herzustellende Fussverbreiterung genau festgelegt werden, so dass man es, der Belastungsmöglichkeit des Bodens entsprechend, vollständig in der Hand hat, dem fertigen Betonpfahl eine bestimmte Tragfähigkeit zu geben. Ferner ist volle Gewähr gegeben für die genau zentrische Verbreiterung des Fusses. Es werden dadurch Kantenpressungen am Fuss und Biegung5beanspruchungen im Pfahl vermieden. Fig. 6 zeigt eine Pfahlhülse mit zwei eingesetzten Faltenmänteln und durchgehender Stoffhülse. Fig. 7 ist die Eisenarmierung dazu, während Fig. 8 einen fertigen Eisenbetonpfahl nach dieser Ausführungsart darstellt. Durch die Anordnung von mehreren Fussverbreiterungen kann man schichtweise übereinanderliegende, tragfähige Bodenplatten ausnutzen und an Rammtiefen und Pfahllängen sparen. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 beschrieben vermittelst einer Spitze und Vortreibpfahl in die Tiefe gebracht, sondern es wird ein Rohr bis auf die tragfähige Schichte abgeteuft. In dieses Rohr wird der Mantel EMI2.2 sowie des Pfahles selbst dienen. Fig. 9 zeigt ein Rohr D, welches bis auf die tragfähige Bodenschicht abgeteuft wird. Nachdem es sorgfältig entleert ist, wird der Mantel E mit der darin sitzenden Eisen- bewehrung Fig. 11 hinabgelassen und das Rohr D vorerst bis an den Gelenkpunkt g wieder aufgezogen. Hierauf wird die Bewehrung herahgedrückt, der Mantel E am unteren Ende damit, oder mit aufgesetztem Druck, nach Fig. I0 augedehnt und dann die Betonfüllung in den Hohlraum F eingebracht. Das Rohr D kann je nach Beschaffenheit des Bodens mit der fortschreitenden Betonfüllung oder erst nach einiger Erhärtung des Betons aufgezogen werden. PATENT-ANSPRÜCHE : I. Einrichtung an Eisenbetonpfählen zur Herstellung von einer oder mehreren Fuss- EMI2.3 mit Beton sich ausbreitenden Mantels für die Fussverbreitungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel für die Fussverbreiterungen als Fortsetzung des an sich bekannten Mantels für den Pfahl ausgebildet ist und dass die Eisenarmierung des Pfahles in der Fussverbreiterung biegsam oder knickbar und mit einer dehnbaren oder knickbaren Querarmierung verbunden ist, so dass sie der Fussverbreitung ohne Unterbrechung folgen kann.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, mit welcher in weichem Boden mit darunter liegendem EMI2.4 Glieder derart zusammengesetzt ist, dass Herabdrücken der Eisen oder beim Ausstampfen der untere Teil der Fussbewehrung sich in eine radiale Bodenarmierung ausbreitet und der EMI2.5
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| AT81377D AT81377B (de) | 1914-11-02 | 1916-08-17 | Einrichtung an Eisenbetonpfählen zur Herstellung von einer oder mehreren Fußverbreiterungen in weichem Boden. |
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