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Vorrichtung zum Entschlammen von Flüssigkeiten.
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bei welcher nach dem durch Patent Nr. 48265 geschützten Verfahren auf einer Trommel angeordnete Filterzellen durch Drehung der Trommel durch die Flüssigkeit geführt werden, um dünne Schlammschichten mittels Vakuums anzusaugen, worauf die Schlammschicht durch in die Filterzellen eingedrückte Pressluft abgeworfen wird. In der in der Patentschrift Nr. 48265 dargestellten Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens, sind die Filterzellen als gelochte zur Trommelachse parallele Rohre ausgeführt, die am äusseren Ende geschlossen sind, am anderen offenen dagegen mit der an eine Luftpumpe angeschlossenen Trommel in Verbindung stehen. Ferner sind Schieber vorgesehen, über welche die inneren
Enden der Rohre wegschleifen. um Druckluft zwecks Ahwerfens der Schlammschichten in die Rohre einzulassen.
Vermöge dieser Anordnung der als Filterzellen dienenden Rohre erfahren sie beim Durchgang durch die Flüssigkeit einen beträchtlichen Widerstand und die Flüssigkeit selbst wird in lebhafte Bewegung gesetzt ; beides ist unerwünscht. Ausserdem ist bei der Einrichtung nach der Patentschrift Nr. 48265 das Abwerfen und Entfernen der Schlammschichten schwierig. Es ist deshalb vorzuziehen, auf eine bei Filtern seit langem bekannte Einrichtung zurückzugreifen (siehe britische Patentschrift Nr. 12789 A. D. 1900), die darin besteht, dass auf die Trommel eine aussen glatte kreisförmige Filterseheihe aufgesetzt wird, die aus von- einander getrennten Sektoren oder Zellen besteht, die mit dem Inneren der Trommel durch je ein Loch verbunden sind.
Das Innere der Trommel steht mit einer Säugpumpe In Verbindung, und ausserdem führt in das Innere der Trommel eine Druckluftleitung, die in einen Schieber endigt, welcher auf den Zellen mit dem Trommehnnern verbindenden Löchern schteift. Diese Saug-und
Druckluftverteilung stimmt mit jener nach der Patentschrift Nr. 48265 überein.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Belastung der Druckpumpe zu verringern und das Abweichen und Entfernen der Schlammschichten zu erleichtern.
Es werden, wie schon in der britischen Patentschrift Nr. 12789 A. D. 1900 angegeben, mehrere Filterscheiben nebeneinander auf einer Trommel angeordnet. Der Behälter für die
Flüssigkeit besteht aus einem Hauptraum, von dem gemäss der Erfindung Abteile ausgehen, in denen der Eintritt der Zellen der Filterscheiben in die Flüssigkeit erfolgt. Die Abteile sind durch
Zwischenräume voneinander getrennt, und unter den Abteilen ist ein Transporttuch angeordnet, das die von den Filterzellen. abgeworfenen Schlammschichten aufnimmt und fortführt.
Zwecks Verringerung der Belastung der Druckpumpe wird die Druckluft nur eine ganz kurze Zeit oder stossweise wirken gelassen, indem man dem Druckluftverteilungschieber ein
Ventil vorschaltet, welches nur für einen Augenblick Druckluft zum Schieber gelangen lässt, während dieser über die einer Zelle zugeordnete Öffnung wegschleift.
In der Zeichnung ist Fig. i ein axialer Schnitt, Fig. 2 ein zur Achse senkrechter
Schnitt und Fig. 3 ein Teil der Draufsicht einer Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt. Die Trommel 2 trägt eine Anzahl nebeneinander angeordneter
Filterscheiben, die aus Sektoren oder Zellen 1 geteilt sind, welche aussen durch einen Ring 4 zusammengehalten werden, ähnlich wie in der britischen Patentschrift Nr. 12789 A. D. I900 angegeben. Jeder SekLor steht durch einen Kanal 3 mit dem Innern der Trommel in Ver- bindung. 6 bezeichnet den Behälter für die Flüssigkeit, der an der Seite, an welcher die
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