AT80550B - Trockenanlage für Pulver. Trockenanlage für Pulver. - Google Patents

Trockenanlage für Pulver. Trockenanlage für Pulver.

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AT80550B
AT80550B AT80550DA AT80550B AT 80550 B AT80550 B AT 80550B AT 80550D A AT80550D A AT 80550DA AT 80550 B AT80550 B AT 80550B
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Ventilatoren Und Maschinenfabr
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Trockenanlage für Pulver. 



   In den bisher bekannten Trockenanlagen für Pulver erfolgt die Zuführung der Trockenluft in die einzelnen Kammern durch im Boden derselben angeordnete Öffnungen aus unter den   Kammern geführten gemauerten Kanälen   mit Heizklappen. Dies bringt eine Reihe von Nachteilen mit sich, durch die ein rationelles Trocknen ausgeschlossen erscheint und die Sicherheit des Betriebes ausserordentlich beeinträchtigt wird. Einerseits trifft der Heissluftstrom bei Anordnung der Austrittsöffnungen im Boden stellenweise direkt auf das zu trocknende Pulver bzw. einzelne Partien desselben, die hierdurch schärfer getrocknet werden, so dass sich als Endprodukt ein ungleichmässig trockenes Pulver und infolge hiervon bei dessen Verwendung ballistische Unregelmässigkeiten ergeben können.

   Ferner kann Pulver durch die Öffnungen im Boden der 
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 gemauerten Kanäle zur Zuführung der Heissluft erfordern eine gesonderte Regelung der Temperatur für jede Kammer, bringen grosse Wärmeverluste und ungleichmässige Luftverteilung sowie un-   regelmässige Trocknung   in den verschiedenen Kammern mit sich. Nach dem Trocknen ist nur ein   allmähliches     Auskühlen durchführbar,   da das heisse Mauerwerk es nicht zulässt, nach beendigtem Trocknen sofort Kaltlutt in die Kammern einzuführen. Auch hat sich bei den bisher bekannten Trockeneinrichtungen an allen kühlen Stellen (Türen, Riegel, Wände und insbesondere an der Decke) leicht   Nitroglyzerin durch   Kondensation abgesetzt und zu Explosionen Anlass gegeben. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Trockenanlage für Pulver, bei welcher die angeführten Nachteile vermieden sind, indem die erhitzte Trockenluft in die einzelnen Trockenzellen durch in einer Seitenwand angeordnete Öffnungen schräg nach unten gegen den geschlossenen Boden zum Ausströmen gebracht wird und erst von diesem im ruhigen Strom aufsteigend, das Trockengut gleichmässig umspült. 



   Die Zeichnung zeigt eine Trockenanlage gemäss der Erfindung in Fig. i im aufrechten   Längsschnitt,   in Fig. 2 im aufrechten Querschnitt und in Fig. 3 im wagrechten Schnitt, in der oberen   Hälfte.   durch die Explosionskammern und in der unteren Hälfte durch die oberhalb derselben befindlichen Isolierräume. Fig. 4 veranschaulicht in grösserem   Massstabe   den Unterteil einer Kammer, die Austrittsöffnung für die Trockenluft in Ansicht und Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie   5-5   der Fig. 4. 



   Im Maschinenraum a befindet sich die   Zentralheizhatterie   mit dem Ventilator b und der Kaltluftkappe   c. Die Trockenkammern d   sind im Mittelteil zu beiden Seiten eines zentralen Raumes e angeordnet, an den sich der   Raum. 1' zum Zu- und   Abführen des Pulvers anschliesst. Der Mittelgang e und die in denselben mündenden Kammern d sind durch dichtschliessende Türen   g abgeschlossen, welche vorteilhafterweise an den Dichtungsfugen   mit Filzbelag versehen und mit exzentrischen Scharnieren ausgestattet sind, um stets ein vollkommen dichtes Anpressen an die Türrahmen zu ermöglichen. Vom Ventilator führt eine isolierte Blechrohr-   ; nitung As   unter den   Mittelgang e.   von welcher gleichbemessene Zweigleitungen zu den Kammern   ren.

   Jede solche   Zweigleitung, die mittels Schiebers i o. dgl. einzeln ahsperrbar ist, mündet nach oben gebogen in eine seitliche Ausnehmung k einer Kammerseitenwand, welche Ausnehmung eine obere Wölbung mit nach innen gegen die Kammer bzw. deren Boden schräg abfallender Wand besitzt, so dass der aus der Hauptleitung kommende Trockenluftstrom in der Zweigleitung 

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 und auf diesem   gleichmässig verteilt wird.   Die Trockenluft kann demnach erst nach gleichmässiger Verteilung am Boden durch die übereinande liegenden   Trockenrahmen/in ruhigem.   wirbellosem Strom gleichmässig verteilt aufsteigen. wodurch jede ungleichmässige Trocknung des Pulvers verhindert wird.

   Die Wände der Kammern sind gut isoliert und gleich dem Boden vollkommen glatt verputzt, wobei in ihnen lediglich die Tragleisten für die Trockenrahmen eingesetzt sind. Über den Kammern sind Isolierräume   11/angebracht, welche   mit den Kammern d durch in den Decken vorgesehene Öffnungen n in Verbindung stehen. Diese vom Mittelraum   e   
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 bestimmt. die Bildung von Luftwirbeln in den Trockenkammern selbst. wie sie durch das Ab- strömen der Gase durch seitliche Ausblasestutzen oder durch Einfallen kalter Luft durch dieselben entstehen könnten, zu verhindern. Die Luftsäule. welche in der Kammer d die Trocknung besorgt, soll stets geschlossen emporsteigen. was durch diese Einrichtung erreicht wird.

   Die Isolierung der Oberkammer bewirkt, dass sich der Luftstrom an keiner der Wände kühlt und daher nirgends Xitroglyzerinkondensation stattfinden kann. Diese tritt erst ausserhalb der Kammern   111   in den Blechstutzen p ein, welche seitwärts ragen. Zum Unterschied von den bisherigen Konstruktionen, bei deden sich Nitroglyzerin an   allen kühlen   Stellen (Türen, Riegel, Wände,   Decke usw. ) abgesetzt hat und daher beim Luftaustritt nur mehr wenig Niederschlag vorhanden   war, scheidet sich hier erst beim Luftaustritt sehr viel Nitroglyzerin ab.

   Um nun dort Explosionen zu verhindern, sind die Stutzen p samt den anschliessenden Sammelrohren q und.   \bleitungen     r   so geneigt und angeordnet, dass nur ein Fliessen, niemals ein Fallen von explosionsgefahrreichen Tropfen stattfinden kann. 



   An den Austrittsöffnungen für die Trockenluft in die Kammern können. wie in Fig. 4 und 5 dargestellt. jalousieartige Einsätze s angebracht sein. welche die Luft   schräg   nach unten gegen den Boden führen und ein Einfallen von   Pulverkörnchen   in die Luftleitung vollkommen unmöglich machen. Durch die Verbindung des Ventilators mit dem Kaltluftstutzen kann durch einfaches Umstellen einer Klappe der Trockenluftstrom durch die   Leitung h abgesperrt   und ein   Kaltluftstrom   in die Kammern d eingeführt werden. Es ist daher rasche Kühlung derselben zwecks Entleerung und neuer Beschickung möglich. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :   i.   Trockenanlage für Pulver, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zuführung der Trockenluft in die Kammern (d) in den Seitenwänden derselben, nahe dem undurchbrochenen glatten Boden derselben an die Luftleitungen (h) angeschlossene Ausnehmungen vorgesehen sind, welche im Oberteil eine gewölbte Wand mit anschliessender, schräg gegen den Boden gerichteter vorderer Fläche besitzen, zum Zwecke, den Trockenluftstrom gegen den Boden zu führen und gleichmässig zu verteilen, so dass die Trockenluft auf das Trockengut erst vom Boden gleichmässig verteilt aufsteigend wirken kann. 

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Claims (1)

  1. 2. Trockenanlage nach den Ansprüchen i bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass über den Trockenkammern (d) Isolierkammern (ici) angebracht sind, welche einerseits mit den Trockenkammern (d) durch Öffnungen (n) und andrerseits mit der Aussenluft durch seitwärts ragende Ablaufstutzen (11) verbunden sind und die Bildung von Luftwirbeln in den Trockenkammern verhindern. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT80550D 1917-02-13 1917-02-13 Trockenanlage für Pulver. Trockenanlage für Pulver. AT80550B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1571244B1 (de) * 1966-01-25 1970-07-02 Werner & Pfleiderer Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von festen Sprengund Treibstoffen aus feuchtigkeitshaltigen Ausgangsmischungen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1571244B1 (de) * 1966-01-25 1970-07-02 Werner & Pfleiderer Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von festen Sprengund Treibstoffen aus feuchtigkeitshaltigen Ausgangsmischungen

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