<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zur Beseitigung des Staubes mittels bewegter Luft aus geschlossenen Räumen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zur Beseitigung des Staubes mittels bewegter Luft aus Putzhäusern. in denen Werkstücke mittels einem Sandstrahls geputzt werden.
Zweck der Erfindung ist, ein Putzhaus zu schaffen, in dem der Arbeiter durch Staub und
EMI1.1
Staub erzeugt wird, also an der Putzstelle, eine sehr starke Luftströmung besteht, wodurch eine vollständige Abführung des Staubes aus dem Putzhaus ermöglicht wird. Ferner soll eine möglichst grosse Leistungsfähigkeit beim Putzen jeder Art von Werkstücken erzielt werden. Zu dem Zwecke wird die zur Abführung des Staubes dienende Luft mit grosser Geschwindigkeit möglichst nahe der Staubentwicklungszone eingeführt, so dass eine geringere Luftmenge als gewöhnlich erforderlich und infolgedessen der Energieverbrauch für das Gebläse vermindert wird.
Gemäss der Erfindung sind am Putzhause zur Luftzuführung zwei mit der Aussenluft in Verbindung stehende und in den Putzraum mündende Kanäle angebracht, deren Mündungen durch Schwenkung der Kanä e um lotrechte Achsen oder Parallelverschiebung in eine solche Lage zum Werkstück gebracht werden können, dass die durch die Kanäle eintretenden Luftströme sich gerade an der Stelle stärkster Staubentwicklung verenigen.
Die Luftströme begrenzen dabei einen Keil, dessen Scheitelkante senkrecht steht und durch die Stelle grösster Staubentwicklung geht, während die aufrecht stehende Grundfläche, in deren Nähe der Arbeiter steht, die ganze Breite des Putzraumes ausfüllt. Sind die Kanäle parallel zueinander verschiebbar, so empfiehlt es sich, die im Putzraum befindlichen Kanalmündungen derart gegeneinander abzubiegen, dass die aus ihnen austretenden Luftströme sich unter einem Winkel von etwa go0 treffen.
In der Zeichnung sind zwei beispiel weise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt : Fig. i einen Längsschnitt mit teilweiser Ansicht der ersten Ausführung- form, Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach der Linie a-a der Fig. I, Fig. 3 einen Horizontalschnitt
EMI1.2
zweiten Ausführungsform, Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch die Ausführungsform nach der Linie c-c der Fig. 4.
Bei dem durch die Fig. i bis 3 dargestellten Putzhaus sind dessen Wände und Decke aus Blech hergestellt und es weist einen Putzraum I und einen kleineren Raum 2 auf, in welchem der Sandbehälter 3 aufgestellt ist und meistens auch der die Einrichtung bedienende Arbeiter sich aufhält. Der Raum I ist durch e ne Doppeltür 4 und der Raum 2 durch eine Tür 5 verschlossen.
EMI1.3
nur teilweise gezeichnet), damit vom Werkstück abfal'ender Sand und losgelöste Materialteile in eine unter dem Raum I vorgesehene und sich bis unter den Raum 2 e'streckende Sammelgrube 8 fallen können, welche sich nach unten verengt und in deren unterstem Teil eine Förderschnecke 9 angebracht ist, durch welche der Sand nach einem Becherwerk 10 befördert wird,
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
Staubabscheidevorrichtung 12 eingebaut. Der Behälter 3 ist unten mit einer Mischvorrichtung versehen und letztere an eine Druckluftleitung 13 angeschlossen, so dass der Sand unter hohem Druck durch eine an die Mischvorrichtung angeschlossene Leitung J-/ (nur in Fig. 3 gezeichnets gegen das Werkstück geschleudert werden kann.
Um den dabei entstehenden Staub. aux dom Raum I zu entfernen, wird im letzteren eine starke Luftströmung erzeugt. Zu diesem Zwecke ist oben an der Decke des Putzhauses ein Abzugsschacht 15 angebracht, welcher mit einem (nicht gezeichneten) Exhaustor in Verbindung zu bringen ist : ferner sind an den gegen den Raum 2 gerichteten Wandteilen I6 (Fig. 3) des Raumes 1 je unten und oben zwei Lufteinlassöffnungen vorgesehen, in welche je ein Gehäuse I7 eingesetzt ist. Die beiden an einem Wandteil I6 befindlichen Gehäuse sind durch je einen um seine vertikale Achse d.-ehbaren Zylinder IS miteinander verbunden.
Jeder Zylinder hat einen fast über dessen ganze Höhe reichenden Längsschlitz. in welchen ein vom ersten radial abstehendes Leitungsstück 19 angeschlossen ist. wahren der
EMI2.1
grosser Geschwindigkeit in den Raum-r eingeführt und die dadurch im letztern erzeugte Luft- strömung durch den in Betrieb gesetzten Exhaustor unter, tützt. Zufolge der Drehbarkeit der Zylinde : 18 können die Leitungsstücke 19 mit ihren Ausmündungen disekt gegen das Werkstück gerichtet werden, so dass die den letzteren entströmenden Luitschichten das Weckstück
EMI2.2
Der die Einrichtung bedienende Arbeiter kann dabei ganz ausserhalb der Luftströmung bleiben.
Hierin liegt ein ganz bedeutender Vorteil der beschriebenen Einrichtung gegenüber den bisherigen ähnlichen Einrichtungen, bei denen der Arbeiter grösstenteils der Zugluft ausgesetzt war und sich leicht eine Erkältungskrankheit zuzog. Die Staubabscheidevorrichtung 12 ist durch eine Leitung an den Abzugsschacht 15 angeschlossen. Das Aus übrungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 unterscheidet sich vom vorbeschriebenen hauptsächlich dadurch, dass in den Wand. eilen 20 enkrechte Schlitze 2T vorgesehen sind, in welche je ein beidendig offener Luftzuleitungskanal 22 eingepasst ist. Diese Zuleitungskanäle sind mittels Rollen 23 an Leitschienen 24 aufgehängt und können In ihrer Längsrichtung, also parallel zueinander, verschoben werden wie in Fig. ; : strich- punktiert angegeben ist.
Die im Putzraum I befindlichen Enden der Zuleitungskanäle 3. 3 sind
EMI2.3
Winkel von 90 kreuzen (Fig. 5). Der Putzraum I kann hier von der dem Raum 2 gegenüberliegenden, mit einer Doppeltür 4'versehenen Stirnseite aus beschickt werden.