AT78735B - Bogenlampe mit Elektroden aus sehr schwer schmelzbaren Metallen, insbesondere Wolfram. - Google Patents

Bogenlampe mit Elektroden aus sehr schwer schmelzbaren Metallen, insbesondere Wolfram.

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  Bogenlampe mit Elektroden aus sehr schwer schmelzbaren Metallen, insbesondere Wolfram. 
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 Metallen, wie Wolfram, Chrom, Tantal, Thorium u. a. m., und bezweckt eine einfache und verlässliche Zündung dieser Lampe. 



   Es ist für Wolfram aus der Literatur bekannt und durch Versuche auch für die anderen genannten Metalle zu bestätigen, dass es nicht ohneweiters gelingt, zwischen Elektroden aus   diesen Metallen   in einer indifferenten Atmosphäre durch   Berührung   und Auseinanderziehen der Elektroden einen Lichtbogen zu erzeugen, wenn man die Spannungen und die   Stromstärken     anwendet,   die ungefähr für das dauernde Brennen in Betracht kommen. 



   Es wurde nun gefunden, dass es dennoch leicht möglich ist. zu zünden, wenn man das an sich bekannte Verfahren der Zündung durch Entfernung eines die Elektroden zunächst leitend verbindenden Zwischenstückes anwendet, sofern man für das Zwischenstück andere, besonders   geeignete Materialien   nimmt. Solche Materialien sind   z.   B. Metalle, die   verhältnismässig   leicht   sehmelzpn bzw. verdampfpn, wie   Kupfer, Zink. oder auch   Metalloids,   wie Kohle. Bor.

   Silizium 
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 Zwischenstück wird eine wenn auch sehr geringe Spur an den   Wolframelektroden haften bleiben.     ser@es durch den mechanischen Druck der Berührung oder sei   es durch Aufritten, sobald die Betuhrungsstelle beim Einschalten durch ihren Übergangswiderstand heiss wird. An diesen Teilchen entspringt der Lichtbogen und bleibt infolge der besonderen Eignung dieser Stoffe 
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   Unter Umständen kann es auch vorteilhaft sein, die leitenden und nichtleitenden Stoffe nicht als Pulver zu mischen und in Form homogener Körper zu verwenden, sondern zwei auf. einanderliegende Platten der beiden Stoffe zu verwenden. Die Zündung geht dann so vor sich, dass zunächst das leitende Stück den Kontakt vermittelt und dann bei der Entfernung des   Zwischenstückes   die zweite Platte dieselbe Wirkung ausübt wie oben die leichtschmelzenden Metalle oder die leitenden Oxyde, bis wieder der Lichtbogen zwischen den Elektroden selbst überspringt. 



   Bei der Ausführung dieser Zündmethode verfährt man am besten so, dass im Ruhezustand das leitende Zwischenstück die beiden Elektroden berührt und bei Stromdurchgang elektromagnetisch von ihnen entfernt wird, ähnlich wie dies für Quecksilberdampflampen bereits bekannt ist. Die Bewegung des Zwischenstückes kann jedoch auch auf irgend eine andere bekannte Art geschehen, z. B. durch Kippen oder durch eine Breguetfeder, die durch den Strom erwärmt wird. 



   Eine gut erprobte Ausführungsform zeigt die Fig. 1, in der 1 und 2 die beiden Wolframelektroden bezeichnen, 3 das bewegliche Zwischenstück, das   zweckmässigerweise   keilförmig gestaltet und mit dem Eisenkern 4 fest verbunden ist. Der Eisenkern kann sich in der   Fühl   ting 5 nach oben bewegen, sobald die im Hauptstromkreis liegende Spule 6 durch Einschalten des
Stromes erregt wird. Fig. 2   ? eigt Elektroden   und Zwischenstück in stromlosen Zustand, Fig. 3 beim Brennen der Lampen. 



     PATEN ANSPRÜCHE   : 
1. Bogenlampe mit Elektroden aus sehr schwer schmelzbaren'Metallen, insbesondere Wolfram, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündung durch Entfernung eines den Zwischenraum zwischen den feststehenden Elektroden zunächst leitend überbrückenden Zwischenstückes bewerkstelligt wird, das ganz oder teilweise aus einem anderen, leichter   zündenden Material   besteht.

Claims (1)

  1. 2. Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das Zwischenstück leicht verdampfbare Metalle, wie Kupfer und Zink. dienen.
    3. Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das Zwischenstück Nichtmetalle, die in kaltem Zustande elektrisch leitend sind, verwendet werden, z. B. Koltle.
    Bor und Silizium.
    4. Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das Zwischenstück in kaltem Zustande leitende Verbindungen, insbesondere Oxyde, verwendet werden.
    5. Bogenlampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass leitende Urandioxyd verwendet wird.
    6. Bogenlampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung von Urandioxyd mit metallischem Wolfram verwendet wird.
    7. Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das Zwischenstück in kaltem Zustande nichtleitende Oxyde in Mischung mit Metallen oder anderen in kaltem Zustande leitenden Stoffen verwendet werden.
    8. Bogenlampe nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden aus Drähten bestehen, welche an den als Basis des Lichtbogens dienenden Enden in anderweitig bekannter Weise Köpfchen tragen oder daselbst schraubenlinienförmig gewunden oder knäuelartig zusammengedrängt sind.
AT78735D 1914-06-03 1915-05-31 Bogenlampe mit Elektroden aus sehr schwer schmelzbaren Metallen, insbesondere Wolfram. AT78735B (de)

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