AT78526B - Verfahren zum Betrieb von Verbrennungsturbinen. - Google Patents
Verfahren zum Betrieb von Verbrennungsturbinen.Info
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Description
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Verfahren zum Betrieb von Verbrennungsturbinen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Betrieb von Verbrennungsturbinen. Das Wesentliche besteht darin, dass der Frischladung nur soviel Frischluft zugesetzt wird, als für die Verbrennung notwendig ist und dass der Friscbladung Auspuffgase der Verbrennungsturbine beigemengt werden. Diese Auspuffgase enthalten Energie in zweifacher Form : einmal stehen sie infolge der nicht vollständigen Expansion unter Druck und zweitens enthalten sie eine verhältnismässig grosse Wärmemenge. Der Umstand, dass sie noch nicht vollständig expandiert sind, wird nun nach der Erfindung mit Vorteil dazu ausgenutzt, dass die Auspuffgase in einem Regenerator das verdichtete Gemenge von Frischluft und den wieder zur Verwendung gelangenden Auspuffgasen anwärmen.
Infolge des erhöhten Druckes nämlich, unter dem die beiden Wärmeaustauschmittel im Regenerator aneinander vorbeistreichen, ist der Wärme- übergang ein hoher und dadurch die Abwärmeausnutzung der die Verbrennungsturbine verfassenden AuspuSgase wirtschaftlich. Da nun stets für die Verbrennung Frischluft und Gas ptugefthrt wird. so muss eine entsprechende Teilmenge der Auspuffgase vorteilhaft nach Durchstreichen des Regenerators abgeschieden werden. Dieser Teil der abgeschiedenen Auspuffgase steht aber noch unter Druck und wird deshalb in einer Niederdruckturbine ausgenutzt.
Die Ftischluftladuug verbraucht eine bedeutend geringere Verdichtungsarbeit, weil nur die zur Verbrennung erforderliche Frischluft vom Atmosphärendruck auf den Druck der Verbrennungskammer zu verdichten ist. Die der Frischluft aber zugesetzten Auspuffgase sind, wie bereits oben bemerkt, bei ihrer Wiederverwendung noch nicht vollständig expandiert und infolgedessen ist für diesen Teil der Frischladung nur die Verdiehtungsarbeit von dem Expansionsdruck der Auspuffgase auf den Druck in der Verbrennungskammer erforderlich. Diese Verdichtungsarbeit wird in Gemässheit der Erfindung noch dadurch herabgezogen, dass die Auspufigase künstlich unterkühlt werden, bevor sie auf den Druck der Verbrennungskammer verdichtet werden. Die Verdichtungsarbeit ist bei diesem Verfahren geringer, als bei den sonst üblichen herfahren.
Einmal, weil die Wiederverwendung der Auspuffgase die vollständige Expansion der Auspuffgase erübrigt, zweitens, weil das Molekulargewicht der zu verdichtenden CO2 Verorennungsgase grösser ist. als das der Frischluft und drittens, weil die absolute Temperatur der verdichtenden Verbrennungsgase durch die Unterkühlung herabgesetzt worden ist. Der poise (102-Gehalt der Abgase äussert sich des Weiteren auch insofern günstig, als die Ausfluss- geschwindigkeit mit dem Molekulargewicht abnimmt. Es ergeben sich deshalb bei gleichem Wärniegefälle bessere Radwirkungsgrade, als bei Verfahren mit einem grösseren Luftüberschuss.
Ein Ausfühiungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
1 bezeichnet die Verbrennungskammer, 28 die Zufuhr des Frischgases ; das Rohr J9 führt
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