AT7817U1 - Verpackung - Google Patents

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AT7817U1 AT0038804U AT3882004U AT7817U1 AT 7817 U1 AT7817 U1 AT 7817U1 AT 0038804 U AT0038804 U AT 0038804U AT 3882004 U AT3882004 U AT 3882004U AT 7817 U1 AT7817 U1 AT 7817U1
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Abstract

Bei einer Verpackung aus einem von Hand leicht biegbaren Material mit einem ersten Teil (1) und mit einem zweiten Teil (2), von denen das erste Teil (1) einen Randstreifen (8) und darin entlang des Randes eine Nut (10) hat und von denen das zweite Teil (2) einen Randstreifen (9) und darauf entlang seines Randes eine Rippe (11) hat, welche formschlüssig in die Nut (10) eingreifen kann, ist vorgesehen, dass die Nut (10) an einer oder mehreren Stellen (14) eine verminderte Tiefe hat und dass die Rippe (11) an entsprechenden Stellen (15) eine derart verminderte Höhe hat, dass die Stellen (15), an denen die Höhe der Rippe (11) vermindert ist, die Stellen (14) aufnehmen kann, an denen die Tiefe der Nut (10) vermindert ist.

Description

2 AT 007 817 U1
Die Erfindung geht aus von einer Verpackung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen. Eine solche Verpackung ist aus dem Handel bekannt. Sie ist im allgemeinen durch Tiefziehen aus Kunststoff hergestellt und hat zwei Teile, die zusammengefügt und miteinander verrastet werden. Durch das Verrasten wird die Verpackung geschlossen gehalten. 5 Die beiden Teile, die miteinander verrastet werden, haben einen mehr oder weniger breiten Rand. Das eine Teil hat längs seines Randes eine Nut. Das andere Teil hat entlang seines Randes eine Rippe, beide durch Tiefziehen geformt. Beim Schließen der Verpackung wird die Rippe in die Nut gedrückt und darin verrastet. Zu diesem Zweck ist es bekannt, dass die Nut an ihren Flanken mit Vorsprüngen oder Vertiefungen und die Rippe an ihren Flanken mit dazu io passenden Vertiefungen bzw. Vorsprüngen versehen ist, welche paarweise ineinandergreifen. Das Verrasten der beiden Teile ist deshalb möglich, weil das Material, aus welchem die Verpackung besteht, von Hand leicht biegbar ist, so dass die Nut beim Einführen der Rippe in die Nut etwas gespreizt werden kann, bis die dem Verrasten dienenden Vorsprünge in die dafür vorgesehenen Vertiefungen einrasten, wobei die Flanken der Nut unter Rückgängigmachung ihrer 15 Spreizung zurückfedern.
Die Verpackungen haben meist einen quadratischen oder rechteckigen Umriss. Die beiden Teile der Verpackung können durch ein Foliengelenk verbunden sein; in diesem Fall liegt eine einstückige Klappverpackung vor. 20
Die gattungsgemäße Verpackung kann für kleinere Teile, wie Schrauben, Nägel und Dübel Verwendung finden, aber auch für größere Teile wie Möbelbeschläge, Batterien, Werkzeuge, Mobiltelefone und vieles andere mehr. 25 Die Biegsamkeit des Materials, aus welchem die bekannte Verpackung besteht, hat einen Nachteil zur Folge, der sich um so stärker auswirkt, je länger der Rand der Verpackung ist, insbesondere bei langen, schmalen Verpackungen: Je länger die sich längs des Randes der Verpackung erstreckende Nut ist, desto leichter läßt sie sich aufbiegen und entläßt die Rippe damit aus ihrer Verrastung. Insbesondere bei schwerem Füllgut in der Verpackung kann es zu 30 einem unabsichtlichem Öffnen der Verpackung kommen. Es ist bekannt, dem dadurch zu begegnen, das man die Wandstärke der beiden Teile der Verpackung erhöht und die Verpackung dadurch insbesondere an ihrem Rand steifer ausbildet. Der dadurch bedingte erhöhte Materialeinsatz verteuert die Verpackung jedoch und erschwert ihre Handhabung. Es ist auch bekannt, eine solche Verpackung gegen ein unabsichtliches Öffnen dadurch zu sichern, dass man die 35 beiden Teile am Rand zusätzlich miteinander verklammert oder mittels eines Etikettes, welches den Rand beider Teile der Verpackung übergreift, miteinander verklebt. Auch das verteuert die Verpackung.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung der eingangs genann-40 ten Art auf preiswerte Weise so zu verbessern, dass die Gefahr eines unabsichtlichen Öffnens vermindert wird.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Verpackung mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. 45
Bei der erfindungsgemäßen Verpackung hat die Nut an einer oder mehreren Stellen eine verminderte Tiefe und die Rippe an entsprechend angeordneten Stellen eine derart verminderte Höhe, dass die Stellen, an denen die Höhe der Rippe vermindert ist, die Stellen aufnehmen können, an denen die Tiefe der Nut vermindert ist, wenn die beiden Teile der Verpackung zum so Schließen der Verpackung zusammengefügt werden. Die Stellen der Nut, an denen diese eine verminderte Tiefe hat, wirken wie eine Verstrebung, welche einem unerwünschten Spreizen der Flanken der Nut wirksam begegnet. Dadurch werden wesentlich Vorteile erreicht: ♦Dadurch, dass im Verlauf der Nut je nach der Länge der Nut eine oder mehrere Stellen mit 55 verminderter Tiefe vorgesehen sind, kann man erreichen, dass der Widerstand, den die Flanken 3 AT 007 817 U1 einer Nut einem unerwünschten Spreizen der Nut entgegensetzen, nicht mit der Länge der Nut abnimmt, sondern bei langen Nuten genauso groß ist wie bei kurzen Nuten. ♦Mit der Erfindung lassen sich deshalb Verpackungen herstellen, welche unabhängig von der Größe und vom Format der Verpackung gleich gut durch Verrasten der Rippe in der Nut zu-5 gehalten werden können. ♦Zusätzliche Maßnahmen, um die Verpackung zuzuhalten, wie Klammem, Aufkleber, Banderolen oder dergleichen sind überflüssig. ♦Für die Herstellung einer erfindungsgemäßen Verpackung wird kein zusätzlicher Aufwand benötigt. Vielmehr kann die Verpackung in üblicher Weise durch Tiefeiehen hergestellt werden, io wobei die Tiefziehwerkzeuge lediglich im Bereich der Nut und im Bereich der Rippe abgewandelt werden müssen, damit die Nut an einer oder mehreren Stellen eine verminderte Tiefe und die Rippe an entsprechenden Stellen eine verminderte Höhe bekommt. Diese Besonderheit der Ausbildung der Tiefeiehwerkzeuge fällt jedoch kostenmäßig nicht ins Gewicht. Die Vorteile der Erfindung lassen sich ohne zusätzliche Kosten erreichen. 15 ♦Dadurch, dass die Nut an einer oder mehreren Stellen eine verminderte Tiefe hat, wird ihre Gestalt stabilisiert. Dadurch, dass die Rippe an entsprechenden Stellen eine verminderte Höhe hat, wird die Gestalt der Rippe stabilisiert. Beides zusammen führt durch den gegenseitigen formschlüssigen Eingriff zwischen Rippe und Nut zu einer Versteifung und Stabilisierung des Randes der Verpackung und damit der Verpackung insgesamt. 20 ♦Das hat den weiteren Vorteil, dass ohne Nachteil für den Gebrauch der Verpackung diese aus einem dünneren Material hergestellt werden kann als bisher. Durch die Erfindung läßt sich also nicht nur die Zuhaltung der Verpackung verbessern, sondern die Verpackung auch noch verbilligen. Da solche Verpackungen zumeist für Massenartikel verwendet werden, ergibt sich daraus eine nicht unwesentliche Ersparnis an Kosten und Energie, eine Schonung der Umwelt und 25 ihrer Vorräte sowie eine Verringerung von Abfallmengen.
Der Bereich, in welchem die Rippe in ihrer Höhe vermindert wird, darf größer ausfallen als der Bereich, in welchem die Tiefe der Nut verringert wird. Am besten ist es jedoch, wenn die Vertiefungen der Rippe komplementär zur Verminderung der Tiefe der Nut verwirklicht werden, weil 30 das für die Formstabilität und Steifigkeit des Randes der Verpackung besonders günstig ist. Die Stellen, an denen die Tiefe der Nut und die Höhe der Rippe verringert sind, können in unregelmäßiger Folge angeordnet sein. Günstiger ist es jedoch, sie in regelmäßiger Folge anzuordnen, um auf ganzer Länge der Nut annähernd gleich große Zuhaltungskräfte zu erzielen. 35 Bei einer Verpackung, die wie üblich, einen rechteckigen Umriss hat, können zwei Nuten an den Längsrändern eines Teils der Verpackung und zwei Nuten an den Querrändern eines Teils der Verpackung vorgesehen sein. In entsprechender Weise befinden sich dann an den gegenüberliegenden Rändern des anderen Teils die Rippen, die in die Nuten eingreifen. Es ist auch grundsätzlich möglich, die Nuten und die Rippen teils an dem einen Teil der Verpackung und 40 teils an dem anderen Teil der Verpackung vorzusehen. An einem der Ränder der Verpackung kann auf eine Nut und eine Rippe auch verzichtet werden, wenn dort ein Gelenk, insbesondere ein Foliengelenk vorgesehen ist, welches die beiden Teile der Verpackung miteinander verbindet. Im Falle einer Ausbildung mit mehreren Nuten am Rand der Verpackung sieht man die regelmäßige Folge der Stellen, an denen die Tiefe der Nut und die Höhe der Rippe vermindert 45 sind, bevorzugt in jeder der Nuten bzw. in jeder der Rippen vor, es sei denn, die Packung ist so schmal, dass an dem schmalen Rand der Verpackung nur noch eine solche Stelle vorgesehen wird, an welcher die Tiefe der Nut und die Höhe der Rippe vermindert sind, zweckmäßigerweise in der Mitte zwischen den benachbarten Ecken der Verpackung. Bei besonders schmalen Verpackungen kann auf der Schmalseite unter Umständen eine solche Stelle, an welcher die Tiefe so der Nut und die Höhe der Rippe vermindert sind, ganz entfallen; ein Beispiel dafür ist eine Verpackung für Wischblätter von Scheibenwischern.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Nut und die Rippe unterbrechungslos um die Ecken der Verpackung herum zu führen. 55 4 AT 007 817U1
Es wird bevorzugt, dass im Verlaufe einer Nut die Tiefe der Nut nicht bis auf Null vermindert wird und dementsprechend die Höhe der Rippe an den entsprechenden Stellen nicht bis auf Null vermindert wird. Das trägt zu einer Stabilisierung des Randes der Verpackung bei. Stellen im Verlauf eines Randes, an welchen die Tiefen der Nut auf Null vermindert wäre, wären näm-5 lieh potentielle Biegestellen, die man besser vermeiden sollte. Die Gefahr, dass sich die Verpackung an einer solchen Stelle, an welcher die Tiefe der Nut bis auf Null vermindert wurde, biegen läßt, läßt sich allerdings dadurch wirksam vermindern, dass man dort, wo die Tiefe der Nut vermindert ist, im Boden der Nut eine längs verlaufende Rille vorsieht und ergänzend dazu an den Stellen, wo die Rippe in ihrer Höhe vermindert ist, eine längs verlaufende Zwischenrippe io vorsieht, welche in die Rille des Bodens der Nut passt, so dass die Zwischenrippe beim Schließen der Verpackung in die Rille des Bodens der Nut eingreift. Das hat den Vorteil, dass sich eine deutliche Versteifung und Stabilisierung des Randes der Verpackung ergibt, welche sogar dann, wenn die Tiefe der Nut stellenweise auf Null reduziert ist, einem Verbiegen der Verpackung wirksam begegnet. Aber auch dann, wenn die Tiefe der Nut nicht stellenweise auf Null 15 verringert wird, führt diese Maßnahme zu einer zusätzlichen Versteifung und Stabilisierung des Randes der Verpackung, welche es möglich macht, die Wandstärke des Materials, von dem man bei der Formung der Verpackung ausgeht, noch einmal deutlich zu verringern. Gegenüber Verpackungen aus dem Stand der Technik mit ähnlicher Formstabilität des Randes kann man die Wandstärke des Materials gut und gerne auf die Hälfte verringern, was eine wesentliche 20 Ersparnis mit sich bringt.
Besonders günstig ist es, wenn die Tiefe der Nut und die Höhe der Rippe entlang des Randes der Verpackung einen welligen Verlauf haben. Das ist sowohl formtechnisch als auch hinsichtlich der erreichbaren Stabilität des Randes günstiger, als wenn man einen spitzwinkligen oder 25 stufenförmig wechselnden Verlauf der Tiefe der Nut und der Höhe der Rippe vorsieht.
Das Verrasten der beiden Teile der Verpackung miteinander kann auf eine Weise erfolgen, die aus dem Stand der Technik bekannt ist, insbesondere dadurch, dass die Flanken der Nut und der Rippe mit paarweise ineinandergreifenden Vertiefungen und Vorsprüngen versehen sind, 30 die zu einem Verrasten der beiden Teile der Verpackung führen, wenn die Rippe fortschreitend in die Nut gedrückt wird, was an jeder Stelle, wo sich ein Paar aus einem Vorsprung und einer Vertiefung befindet, mit einem hörbaren Knacken quittiert wird. Es ist aber auch möglich, die Verpackung maschinell oder mittels einer von Hand zu betätigenden Vorrichtung zu verschließen, in welche man die Verpackung einlegt und ihre Randstreifen dann zusammendrückt. 35
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt.
Figur 1 zeigt eine aufgeklappte Verpackung gemäß der Erfindung in einer Schrägansicht,
Figur 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verpackung in der 40 Draufsicht auf die Verpackung,
Figur 3 zeigt die Seitenansicht III der Verpackung aus Figur 2,
Figur 4 zeigt die Seitenansicht IV der Verpackung aus Figur 2,
Figur 5 zeigt eine Schrägansicht der Verpackung aus Figur 2,
Figur 6 zeigt als Detail in einer Schrägansicht einen Ausschnitt aus einem Randstreifen der 45 Verpackung aus Figur 2, und
Figur 7 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verpackung in einer Schrägansicht auf die aufgeklappte Verpackung.
Gleiche oder einander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Ausführungsbeispielen so mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet.
Figur 1 zeigt eine aufgeklappte Verpackung, welche aus einem ersten Teil 1, bei welchem es sich um ein Unterteil oder ein Vorderteil handeln kann, und einem zweiten Teil 2, bei welchem es sich dann um ein Oberteil oder ein Hinterteil handeln kann, besteht, die durch ein Folienge-55 lenk 3 miteinander verbunden sind. Beide Teile 1 und 2 sind schalenförmig geformt und weisen 5 AT 007 817 U1 eine zentrale Vertiefung 4 bzw. 5 auf, welche sich bei geschlossener Verpackung zu einer Kammer ergänzen. Die Vertiefungen 4 und 5 sind durch einen im wesentlich rechteckigen Boden 6 bzw. 7 und davon hochstehende Seitenwände 6a, 6b, 6c und 6d, sowie 7a, 7b, 7c und 7d begrenzt, welche nicht parallel zueinander verlaufen, sondern paarweise einen kleinen Öff-5 nungswinkel miteinander einschließen, damit sie sich leicht entformen lassen und damit sich die aufgeklappten Verpackungen raumsparend stapeln lassen. Beide Vertiefungen 4 und 5 sind von einem ebenen Randstreifen 8 bzw. 9 umgeben, wobei in den Randstreifen 8 des ersten Teils 1 eine Nut 10 und in den Randstreifen 9 des zweiten Teils 2 eine Rippe 11 eingeformt ist. Sowohl die Nut 8 als auch die Rippe 9 erstrecken sich U-förmig um die Vertiefung 4 bzw. 5 io herum, wobei Ausgangspunkt und Endpunkt der Nut 10 und der Rippe in unmittelbarer Nachbarschaft des Foliengelenkes 3 liegen.
Die Nut 10 hat einen Boden 10a und zwei Flanken 10b und 10c. In die Flanken 10b und 10c sind Vorsprünge 12 eingeformt, welche in die Nut 10 vorspringen und einander paarweise 15 gegenüberliegend angeordnet sind. Im vorliegenden Fall sind die Vorsprünge 12 rippenförmige Gebilde, welche sich parallel zum Randstreifen 8 erstrecken.
Die Rippe 11 hat eine Oberseite 11a und zwei Flanken 11b und 11c. In die Flanken 11b und 11c sind Vertiefungen 13 eingeformt, bei welchen es sich ebenfalls um rippenförmige Gebilde 20 handelt, welche sich parallel zum Randstreifen 9 erstrecken und einander paarweise gegenüberliegend angeordnet sind. Die Lage und die Abmessungen der Nut 10 und der in ihren Flanken vorgesehenen Vorsprünge 12 sind so auf die Lage und die Abmessungen der Rippe 11 und der in ihren Flanken 11b und 11c vorgesehenen Vertiefungen 13 abgestimmt, dass beim Zuklappen der Verpackung, wozu die beiden Teile 1 und 2 um das Foliengelenk 3 gegeneinander 25 verschwenkt werden, die Rippe 11 genau in die Nut 10 trifft und die Vorsprünge 12 in die Vertiefungen 13 einrasten, wodurch die Verpackung geschlossen und zugehalten wird. Zum Öffnen der Verpackung kann man mit dem Fingernagel oder mit einem Messer in den Spalt zwischen den Randstreifen 8 und 9 eingreifen und unter fortschreitender Spreizung der Nut 10 und Trennen der Randstreifen 8 und 9 voneinander die Vorsprünge 12, während man an der Nut 10 30 entlang fährt, aus den Vertiefungen 13 heraus gleiten lassen.
Ein unabsichtliches Spreizen der Nut 8 und damit einhergehend ein unabsichtliches teilweises oder vollständiges Öffnen der Verpackung wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Nut 10 und der Rippe 11 verhindert: 35
Die Nut 10 hat am Längsrand der Verpackung in regelmäßigen Abständen Stellen 14, an welchen die Tiefe der Nut vermindert ist. Eine weitere solche Stelle befindet sich in der Nut 10 an der Schmalseite der Verpackung. Der Boden 10a der Nut 10 weist an diesen Stellen 14 eine flache, bogenförmige Erhebung auf. Komplementär dazu ist an entsprechend angeordneten 40 Stellen 15 des Teils 2 die Höhe der Rippe 11 vermindert, indem in die Oberseite 11a der Rippe an diesen Stellen jeweils eine bogenförmige Einbuchtung eingeformt ist. Die Maße dieser Einbuchtungen sind so auf die bogenförmigen Erhöhungen im Boden 10a der Nut 10 abgestimmt, dass beim Zusammenklappen der Verpackung die Erhebungen des Bodens 10a in die Einbuchtungen der Rippe 11 passen. Die Erhebungen des Bodens 10a an den Stellen 14 versteifen und 45 stabilisieren die Nut 10, so dass deren Flanken 10b und 10c sich nicht mehr so leicht spreizen lassen. In vergleichbarer Weise stabilisieren die Einbuchtungen der Rippe 11 an den Stellen 15 die Rippe 11 und mit ihr den Randstreifen 9 des zweiten Teils 2 der Verpackung. Im Zusammenwirken der Erhebungen des Bodens 10a der Nut an den Stellen 14 und der Einbuchtungen der Rippe 11 an den Stellen 15 ergibt sich außerdem eine wesentliche Versteifung und Stabili-50 sierung des Randes der geschlossenen Verpackung insgesamt.
Die Lage der Vorsprünge 12 ist so auf die Lage der Stellen 14 mit den Erhebungen des Bodens 10a der Nut abgestimmt, dass die Vorsprünge 12 sich zwischen den Stellen 14 mit den Erhebungen befinden und in entsprechender Weise befinden sich die Vertiefungen 13 in den Flanken der Rippe 11 an Stellen, an denen die Höhe der Rippe 11 nicht vermindert ist. 55 10 15 20 25 30 35 6 AT 007 817 U1
Die dargestellte Verpackung läßt sich in einem Stück durch Tiefziehen aus einer Kunsstoffolie hersteilen. Die Randstreifen 8 und 9 markieren die Lage der ursprünglichen Kunsstoffolie und sind, abgesehen von der Rippe 11 und der Nut 10, durch das Tiefziehen nicht verformt worden. Die beiden Teile 1 und 2 der Verpackung können gleiche oder ungleiche Vertiefungen 4 und 5 aufweisen; eines der beiden Teile 1 und 2 kann auch ohne eine solche Vertiefung ausgebildet sein.
Die in den Figuren 2 bis 5 dargestellte Verpackung unterscheidet sich von der in Figur 1 dargestellten Verpackung lediglich darin, dass die Randstreifen 8 und 9 an der Schmalseite der Verpackung, welche dem Foliengelenk 3 abgewandt ist, wesentlich breiter ausgebildet ist als an den beiden Längsrändem der Verpackung, um Platz für eine Öse 16 zu schaffen, mit welcher die Verpackung an einem Verkaufsständer aufgehängt werden kann. Figur 6 zeigt stark vergrößert als Detail einen Ausschnitt aus dem Randstreifen einer Verpackung derart, wie sie in den Figuren 1 bis 5 dargestellt ist, und zeigt insbesondere das Ineinandergreifen einer Rippe 11 im Teil 2 einer Verpackung und einer Nut 10 im Teil 1 der Verpackung, wobei die Stelle 14 in der Nut 10, an welcher ihre Tiefe vermindert ist, zur Deckung mit der Stelle 15 gelangt, an welcher die Höhe der Rippe 11 vermindert ist. An Stellen, an welcher die Tiefe der Nut 10 und die Höhe der Rippe 11 nicht vermindert sind, befinden sich in den Flanken 10b und 10c der Nut jeweils zwei einander gegenüberliegende, gegeneinander gerichtete Vorsprünge 12, welche in zwei dazu passende, einander gegenüberliegende Vertiefungen 13 der Flanken 11b und 11c der Rippe 11 eingreifen. Das in Figur 7 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel darin, dass in die Erhebungen des Bodens 10a der Nut 10, welche an den Stellen 14 liegen, eine parallel zu den Flanken 10b und 10c der Nut 10 verlaufende Rille 17 eingeformt ist, in welche beim Schließen der Verpackung eine Zwischenrippe 18 eingreift, welche eine zur Rille 17 komplementäre Gestalt hat und an den entsprechend angeordneten Stellen 15, an denen die Höhe der Rippe 11 vermindert ist, in die Rippe 11 eingeformt ist. Dadurch ergibt sich eine weitere Versteifung und Stabilisierung der Randstreifen 8 und 9 der Teile 1 und 2 der Verpackung sowie der geschlossenen Verpackung insgesamt. Bezugszahlenliste: 40 45 50 1. erstes Teil 2. zweites Teil 3. Foliengelenk 4. zentrale Vertiefung 5. zentrale Vertiefung 6. Boden von 4 6a. Seitenwand 6b. Seitenwand 6c. Seitenwand 6d. Seitenwand 7. Boden von 5 7a. Seitenwand 7b. Seitenwand 7c. Seitenwand 7d. Seitenwand 8. Randstreifen von 1 9. Randstreifen von 2 10. Nut 10a. Boden 10b. Flanke 55

Claims (12)

  1. AT 007 817 U1 7 10c. Flanke 11. Rippe 11a. Oberseite 11b. Flanke 11c. Flanke 12. Vorsprünge 13. Vertiefungen 14. Stelle 15. Stelle 16. Öse 17. Rille 18. Zwischenrippe Ansprüche: 1. Verpackung aus einem von Hand leicht biegbaren Material mit einem ersten Teil (1) und mit einem zweiten Teil (2), von denen das erste Teil (1) einen Randstreifen (8) und darin entlang des Randes eine Nut (10) hat und von denen das zweite Teil (2) einen Randstreifen (9) und darauf entlang seines Randes eine Rippe (11) hat, welche formschlüssig in die Nut (10) eingreifen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (10) an einer oder mehreren Stellen (14) eine verminderte Tiefe hat und dass die Rippe (11) an entsprechenden Stellen (15) eine derart verminderte Höhe hat, dass die Stellen (15), an denen die Höhe der Rippe (11) vermindert ist, die Stellen (14) aufnehmen kann, an denen die Tiefe der Nut (10) vermindert ist.
  2. 2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (10) und die Rippe (11) zueinander komplementär ausgebildet sind.
  3. 3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellen (14, 15) in regelmäßiger Folge angeordnet sind.
  4. 4. Verpackung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Nut (10) und die Höhe der Rippe (11) nicht bis auf Null vermindert sind.
  5. 5. Verpackung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellen (14, 15), an denen die Tiefe der Nut (10) und die Höhe der Rippe (11) vermindert sind, einen bogenförmigen Verlauf haben.
  6. 6. Verpackung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Nut (10) und die Höhe der Rippe (11) einen welligen Verlauf haben.
  7. 7. Verpackung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stellen (14) der Nut (10), an welchen die Tiefe der Nut (10) vermindert ist, der Boden (10a) der Nut (10) eine längs verlaufende Rille (17) aufweist, und dass die Rippe (11) an den Stellen (15) an welchen ihre Höhe vermindert ist, eine längs verlaufende Zwischenrippe (18) aufweist, welche in die Rille (17) paßt.
  8. 8. Verpackung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (1, 2) der Verpackung einstückig zusammenhängend ausgebildet sind.
  9. 9. Verpackung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (1,2) der Verpackung durch ein Foliengelenk (3) verbunden sind.
  10. 10. Verpackung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie 8 AT 007 817 U1 aus Kunststoff besteht.
  11. 11. Verpackung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken (10b, 10c) der Nut (10) und der Rippe (11) mit paarweise ineinander greifenden 5 Vorsprüngen (12) und Vertiefungen (13) versehen sind.
  12. 12. Verpackung nach einem der vorstehenden Ansprüche, hergestellt durch Tiefziehen. io Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 15 20 25 30 35 40 45 50 55
AT0038804U 2003-06-02 2004-06-02 Verpackung AT7817U1 (de)

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