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sind miteinander und mit dem Mittelleiter 9 des Systems verbunden. In den Mittelleiter 9 ist der Anker einer Ausgleichsmaschine Jss eingeschaltet, die bloss für niedrige Spannungen bestimmt zu sein braucht ; die Fodmagnetwickelungen 11 dieser Ausgleichsmaschine sind so auf die Kerne gewickelt, dass, wenn die Ströme in den positiven und negativen Leitern 6,7 gleich sind, die magnetisierenden Wirkungen dieser Spulen einander entgegengesetzt sind und daher an den Bürsten 12 der Maschine kein Spannungsunterschied herrscht. Wird
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sierung hervor als der Strom der anderen Seite und es entsteht zwischen den Bürsten 12 ein entsprechender Spannungsunterschied.
Nach Fig. 4 ist die Ausgleichsmaschine vierpolig ; die in den Leiter 6 eingeschalteten Feldmagnetspulen sind dabei auf ein Polpaar geschoben, die in den Leiter 7 eingeschalteten auf das andere.
Der rotierende Umformer 1 ist mit einer Nebenschluss-Feldmagnetwickelung 13 aus- 0 gestattet, die wie üblich abwechselnde Nord-und Südpole hervorruft. Eine Hälfte der directen Bewicklung der Feldmagnete 5 ist in Reihenschaltung zwischen die positiven Bürsten des Stromsammlers und den positiven Leiter 7 eingeschaltet und die andere Hälf"dieser Feldmagnetbewickelung ist in Reihenschaltung zwischen die negativen Bürsten und dem negativen Leiter 6 eingeschaltet. Die Spulen sind derart angeordnet, dass die mit der positiven Seite des Systems verbundenen einzeln oder gruppenweise mit jenen abwechseln, die mit der negativen Seite verbunden sind ; die Einrichtung ist aus Fig. 3 sofort zu erkennen, wo der rotierende Umformer als achtpolige Maschine ausgeführt ist.
Man ordnet die Spulen symmetrisch an und schaltet abwechselnde Spulen in Reihenschaltung zwischen die entsprechenden Bürsten und die Hauptleiter, damit die bei einer Zunahme der Belastung wünschenswerte Ubercompoundierung ohne Rücksicht auf die Seite des Dreileitersystems erfolgen könne, wo die Zunahme der Belastung erfolgt und damit ein gleichmässig verteiltes magnetisches Feld erzielt wird.
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wie der Umformer der Fig. 1, nur muss er von irgend einer Kraftquelle aus mechanisch angetrieben werden können.
Die Ankerwickelung des Generators ist durch die Ringe 3 mit einem Auto-Transformator verbunden, welcher drei Spulen in Sternschaltung besitzt. Doch kann man auch, wenn gewünscht, eine beliebige andere Bewickelung benützen. Die Mitte der Trans- formator ewickelung ist mit dem neutralen Leiter. !) des Gleichstrom-Dreileiternetzes ver-
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Feldbewickelungsspulen 11 derselben mit dem Anker und neutralen Leiter des Systems in Reihenschaltung verbunden sind, statt an die positi\en und negativen Leiter des Systems angeschlossen zu sein.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende :
Sind die Belastungen der beiden Seiten des Gleichstrom-Drei ! citersystems gleich, so sind auch die Ströme in den Leitern 6 und 7 gleich ; die magnetisierenden Wirkungen der
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zwischen den Bürsten 12 der Ausgleichsmaschine. Da weiters auch der neutrale Leiter stromlos ist, so entsteht bei der Anordnung nach Fig. 1 an den Bürsten der Ausgleichsmaschine 14 gleichfalls keine Spannungsdifferenz.
Wird dagegen eine Seite des Systems stärker heiastet, so bewirken die in Reihe geschalteten Feldmagnetwickelungne 5 des
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nan beispielsweise an, dass der normale Spannungsuntorschied zwischen jedem Hauptleiter und dem neutralen Leiter 110 Volt beträgt und dass die positive Seite um soviel stärker belastet wird, dass sie eine Spannung \on 114 Volt erfordert, während die Belastung der anderen Seite unverändert bleibt, so kann man annehmen, dass der Umformer j ! über- compoundiert und 112 Volts auf jeder Seite liefert.
Unter diesen Bedingungen wird die Feldbewickelungsspule 11 (Fig. 1) der Aus- gleiehsmaschine, die in Reihenschaltung mit dem positiven Leiter des Systems verbunden ist, vermöge der stärkeren Belastung einen stärkeren Strom erhalten als die entsprechende HewukNung auf der negativen Seite. An den Bürsten 12 entsteht daher eine Spannungs-
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auf 11 0 Volt, wie es ja auch sein soll, da die negative Seite, keine Belaatungssteigerung erfahren hat. Eine Zunahme der Belastung auf der negativen Seite des Systems wirkt in umgekehrter Weise.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Anordnung wird, wenn die Belastung auf der positiven oder negativen Seite steigt, Strom durch den neutralen Leiter 9 in der einen oder in der anderen Richtung fliessen, je nachdem die eine oder die andere Seite stärker belastet ist, und die Ausgleichsmaschine liefert die für die stärker belastete Seite erforderliche Spannung.
Man sieht, dass die Schaltung der Feldmagnetspulen der Ausgleichsmaschine unab- hängig davon ist, ob dem Dreileitersystem Strom von einem rotierenden Umformer oder einem Generator geliefert wird. Doch ist der bequemeren Beschreibung wegen für den rotierenden Umformer eine und für den Generator eine zweite Schaltung dargestellt worden.
Man erkennt weiters, dass, wenn ein Umformer verwendet wird, Wechselstrom oder Mehrphasenstrom zur Anwendung gelangen können, wobei letzterer vorzuziehen ist, damit der rotierende Umformer sich leicht in Gang setzen könne. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die in der Zeichnung dargestellten Maschinen ; diese sind nur beispielsweise angedeutet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungseinrichtung zur Regelung der Spannung der beiden Seiten eines Gleich- strom-Dreileiternetzes nach Massgabe der Belastung, wobei das Netz mit Gleichstrom von einem rotierenden Umformer oder von einer einzelnen Dynamomaschine oder von einer Anzahl parallel geschalteter Dynamomaschinen gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerbewickelung einer Ausgleichsmaschine in den neutralen Leiter des Dreileiter- netzes geschaltet ist, und die FeldmagnetspuleI1 derselben in den beiden Aussenleitern desselben so angeordnet sind, dass ihre magnetisierende Wirkung sich mit dem Unterschied der Belastungen der beiden Seiten des Netzes ändert, zum Zwecke, die Spannung jeder der beiden Seiten unabhängig von der anderen regeln zu können.