AT7678B - Schaltungseinrichtung zur Regelung der Spannung der beiden Seiten eines Gleichstrom- Dreileiternetzes nach Maßgabe der Belastung. - Google Patents

Schaltungseinrichtung zur Regelung der Spannung der beiden Seiten eines Gleichstrom- Dreileiternetzes nach Maßgabe der Belastung.

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AT7678B
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Charles Ira Young
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Charles Ira Young
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Description


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 sind miteinander und mit dem Mittelleiter 9 des Systems verbunden. In den Mittelleiter 9 ist der   Anker einer Ausgleichsmaschine Jss eingeschaltet,   die bloss für niedrige Spannungen bestimmt zu sein braucht ; die   Fodmagnetwickelungen   11 dieser   Ausgleichsmaschine   sind so auf die Kerne gewickelt, dass, wenn die Ströme in den positiven und negativen Leitern 6,7 gleich sind, die magnetisierenden Wirkungen dieser Spulen einander entgegengesetzt sind und daher an den Bürsten 12 der Maschine kein   Spannungsunterschied   herrscht. Wird 
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 sierung hervor als der Strom der anderen Seite und es entsteht zwischen den Bürsten 12 ein entsprechender Spannungsunterschied.

   Nach Fig. 4 ist die Ausgleichsmaschine vierpolig ; die in den Leiter 6 eingeschalteten Feldmagnetspulen sind dabei auf ein Polpaar geschoben, die in den Leiter 7 eingeschalteten auf das andere. 



   Der rotierende Umformer 1 ist mit einer Nebenschluss-Feldmagnetwickelung 13    aus- 0   gestattet, die wie üblich abwechselnde   Nord-und Südpole hervorruft.   Eine Hälfte der directen Bewicklung der Feldmagnete 5 ist in Reihenschaltung zwischen die positiven Bürsten des Stromsammlers und den positiven Leiter 7 eingeschaltet und die andere   Hälf"dieser   Feldmagnetbewickelung ist in Reihenschaltung zwischen die negativen Bürsten und dem negativen Leiter 6 eingeschaltet. Die Spulen sind derart angeordnet, dass die mit der positiven Seite des Systems verbundenen einzeln oder gruppenweise mit jenen abwechseln, die mit der negativen Seite verbunden sind ; die Einrichtung ist aus Fig. 3 sofort zu erkennen, wo der rotierende Umformer als achtpolige Maschine ausgeführt ist.

   Man ordnet die Spulen symmetrisch an und schaltet abwechselnde Spulen in Reihenschaltung zwischen die entsprechenden Bürsten und die Hauptleiter, damit die bei einer Zunahme der Belastung   wünschenswerte Ubercompoundierung   ohne   Rücksicht   auf die Seite des Dreileitersystems erfolgen könne, wo die Zunahme der Belastung erfolgt und damit ein gleichmässig verteiltes magnetisches Feld erzielt wird. 
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 wie   der Umformer der   Fig. 1, nur muss er von irgend einer Kraftquelle aus mechanisch angetrieben werden können. 



   Die   Ankerwickelung   des Generators ist durch die Ringe 3 mit einem Auto-Transformator    verbunden, welcher   drei Spulen in Sternschaltung besitzt. Doch kann man auch, wenn gewünscht, eine beliebige andere Bewickelung benützen. Die Mitte der Trans-   formator ewickelung   ist mit dem neutralen Leiter.   !)   des Gleichstrom-Dreileiternetzes ver- 
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 Feldbewickelungsspulen 11 derselben mit dem Anker und neutralen Leiter des Systems in   Reihenschaltung verbunden   sind, statt an die positi\en und negativen Leiter des   Systems   angeschlossen zu sein. 



   Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende :
Sind die Belastungen der beiden Seiten des   Gleichstrom-Drei ! citersystems gleich,   so sind auch die Ströme in den Leitern 6 und 7 gleich ; die magnetisierenden Wirkungen der 
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 zwischen den Bürsten 12 der Ausgleichsmaschine. Da weiters auch der neutrale Leiter stromlos ist, so entsteht bei der Anordnung nach Fig. 1 an den Bürsten der Ausgleichsmaschine 14 gleichfalls keine Spannungsdifferenz.

   Wird dagegen eine Seite des Systems   stärker heiastet,   so bewirken die in Reihe geschalteten Feldmagnetwickelungne   5   des 
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 nan   beispielsweise an, dass   der normale Spannungsuntorschied zwischen jedem Hauptleiter und   dem neutralen Leiter 110 Volt beträgt   und dass die positive Seite um soviel stärker   belastet wird, dass   sie eine Spannung \on 114 Volt erfordert, während die Belastung der anderen Seite unverändert bleibt, so kann man annehmen, dass der   Umformer j ! über-     compoundiert   und 112 Volts auf jeder Seite liefert. 



   Unter diesen Bedingungen wird die Feldbewickelungsspule 11 (Fig. 1) der Aus-   gleiehsmaschine, die   in Reihenschaltung mit dem positiven Leiter des Systems verbunden   ist, vermöge der stärkeren Belastung einen stärkeren Strom   erhalten als die entsprechende   HewukNung auf   der negativen Seite. An den Bürsten 12 entsteht daher eine Spannungs- 
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 auf   11 0 Volt, wie es   ja auch sein soll, da die negative    Seite, keine Belaatungssteigerung   erfahren hat. Eine Zunahme der Belastung auf der negativen Seite des Systems wirkt in umgekehrter Weise. 



   Bei der in Fig. 2 gezeigten Anordnung wird, wenn die Belastung auf der positiven oder negativen Seite steigt, Strom durch den neutralen Leiter 9 in der einen oder in der anderen Richtung   fliessen,   je nachdem die eine oder die andere Seite stärker belastet ist, und die Ausgleichsmaschine liefert die für die stärker belastete Seite erforderliche Spannung. 



   Man sieht, dass die Schaltung der Feldmagnetspulen der Ausgleichsmaschine unab-   hängig   davon ist, ob dem Dreileitersystem Strom von einem rotierenden Umformer oder einem Generator geliefert wird. Doch ist der bequemeren Beschreibung wegen für den rotierenden Umformer eine und für den Generator eine zweite Schaltung dargestellt worden. 



  Man erkennt weiters, dass, wenn ein Umformer verwendet wird, Wechselstrom oder Mehrphasenstrom zur Anwendung gelangen können, wobei letzterer vorzuziehen ist, damit der rotierende Umformer sich leicht in Gang setzen könne. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die in der Zeichnung dargestellten Maschinen ; diese sind nur beispielsweise angedeutet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Schaltungseinrichtung   zur Regelung der Spannung der beiden Seiten eines Gleich-   strom-Dreileiternetzes   nach Massgabe der Belastung, wobei das Netz mit Gleichstrom von einem rotierenden Umformer oder von einer einzelnen Dynamomaschine oder von einer Anzahl parallel geschalteter Dynamomaschinen gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerbewickelung einer Ausgleichsmaschine in den neutralen Leiter des   Dreileiter-   netzes geschaltet ist, und die   FeldmagnetspuleI1   derselben in   den beiden Aussenleitern   desselben so angeordnet sind, dass ihre magnetisierende Wirkung sich mit dem Unterschied der Belastungen der beiden Seiten des Netzes ändert, zum Zwecke, die Spannung jeder der beiden Seiten unabhängig von der anderen regeln zu können.

Claims (1)

  1. 2. Eine Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feldmagnet- wickelmgen der Ausgleicl1smaschine mit dem Anker desselben in Reihenschaltung in den neutralen Leiter des Dreileiternetzes eingeschaltet sind.
AT7678D 1900-08-20 1900-08-20 Schaltungseinrichtung zur Regelung der Spannung der beiden Seiten eines Gleichstrom- Dreileiternetzes nach Maßgabe der Belastung. AT7678B (de)

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