DE394128C - Einankerumformer mit getrennten Wicklungen in denselben Nuten - Google Patents

Einankerumformer mit getrennten Wicklungen in denselben Nuten

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DE394128C
DE394128C DEI20611D DEI0020611D DE394128C DE 394128 C DE394128 C DE 394128C DE I20611 D DEI20611 D DE I20611D DE I0020611 D DEI0020611 D DE I0020611D DE 394128 C DE394128 C DE 394128C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/02AC/DC converters or vice versa
    • H02K47/08Single-armature converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Einankerumformer mit getrennten Wicklungen in denselben Nuten. Die Erfindung bezieht sich auf umlaufende Umformer, um Wechselstrom in Gleichstrom zu verwandeln oder umgekehrt. Zweck der Erfindung .ist die Schaffung eines Einankerumformers und eines Verfahrens zu seiner Regelung, derart,. daß hochgespannter Wechselstrom in Gleichstorm bestimmter Spannung umgeformt und gleichzeitig die Gleichstromspannung in weiten Grenzen geregelt werden kann. > In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist die Teilabsicht eines Ankerbleches, Abb. 2 der Querschnitt einer Ankernut niit der Wicklung darin, Abb. 3 ein Schaltbild, Abb.4 und 5 sind Diagramme und Abb. 6 ein Wicklungsbild.
  • Der Anker A hat enge, tiefe Nuten B, in deren jeder am Grund eine Wechselstromwicklung C und darüber die Gleichstromwicklung D liegt. Jede Nut des Ankers enthält Wicklungen beider Art. Die Wechselstromwicklung ist mit Schleifringen E, die Gleichstromankerwicklung mit den Stegen eines Stromwenders F verbunden. Der Anker dreht sich zwischen den Feldpolen G, welche voll einer Nebenschlußfeldwicklung H erregt werden, die an die Bürsten I angeschlossen ist. In Reihe mit der Fellwicklung H liegt ein Reglungswiderstand K, durch den der Feldstrom schnell verändert werden kann. Wechselstrom wird den- Schleifringen E durch die Leitungen L über die Bürsten 11T zugeführt. Gleichstrom wird der Ankerwicklung D über die Bürsten 1, welche auf dem Konimutator F schleifen, mittels der Leitungen 0 entnommen.
  • Abh.6 zeigt die Wicklung für eine zweipolige Maschine. Diese Wicklung kann aber durch die bekannte Verdoppelung der Windungen für jedes Polpaar auf Maschinen jeder beliebigen Polzahl übertragen werden. In dem Schaltbild sind 42 Nuten angegeben, wobei die oberen Windungen, die auch in den Nuten obenliegenden Gleichstrorntrommelwicklung darstellen, die in der üblichen Art an den Stromwender F angeschlossen ist und unverkürzten Wicklungsschritt hat. Die oberen Spulen dieser Wicklung sind in jeder Nut als nach rechts gehend, die unteren nach links gehend gezeichnet.
  • Die Wechselstromwicklung C liegt unten in den Nuten und ist eine Dreiphasenwicklung von verkürztem Wicklungsschritt, die ein Paar Spulen für jede Phase hat. Die Spulen einer Phase sind in starken schwarzen Strichen dargestellt, die Spulen einer anderen Phase in dünnen Linien und die Spulen der dritten Phase in punktierten Linien. Die Spulenpaare jeder Phase sind hintereinandergeschaltet, wobei die Spulen jedes Paares gegeneinander in umgekehrtem Sinne geschaltet sind. Die einen Enden jeder Phase sind mit dem Sternpunkt Q verbunden, die anderen mit den drei Schleifringen. Die oberen Spulen der Wicklung in jeder Nut zeigen nach rechts, die unteren nach links. Da der Sehritt dieser Wicklung verkürzt ist, so ist zu beachten, daß die obere Spule in Nut i mit der unteren in Nut 18, diese mit der oberen in Nut 2 usw. verbunden ist. Hieraus ergibt sich ein Wicklungsschritt von etwa 81 Prozent. Eine solche Wechselstromwicklung mit verkürztem Schritt ergibt eine resultierende inaglietomotorische Kraft entsprechend einem zwölfseitigen Polygon.
  • Um einen weiten Regelbereich für die Gleichstromspannung zu erreichen, wird die Erregung der Feldwindungen H und dadurch das @-'erhältnis des gesamten Kraftflusses verändert, der von der Wechselstromankerwicklung G geschnitten wird. Iri Abb. i und 2 ist die hauptsächlich angewendete Form der Ankernuten dargestellt. Das Ankereisen hat tiefe und enge Nuten B, in welche die Wicklung, wie Abb.2 zeigt, eingelassen ist. Die Wechselstroinwicklung C liegt am Boden der Nut. Jede Windung ist gegen die anliegende Windung und gegen das Eisen A vollkommen isoliert. Die Gleichstromwicklung liegt oben. Zwischen Wechselstrom- und Gleichstromwicklung ist nun in der Nut eine Schicht R aus magnetischem Stoff, z. B. Eisen oder Stahl, vorgesehen. Wenn nun die Erregung des Umformers verändert wird, so verändert sich der Teil des magnetischen Kraftflusses, der hierdurch einen Nebenschluß erhält, und verändert so den gesamten Kraftfluß, der durch die Wechselstromwindungen C geschnitten wird. Da der Nebenschluß des Kraftflusses keinen Einfluß auf denjenigen Teil des Kraftflusses übt, welcher durch die Gleichstromwicklung D geschnitten wird, so läßt sich die Gleichstromspannung in weiten Grenzen verändern. Man kann z. B. nach der Erfindung die Gleichstromspannung voll 240 bis 300 Volt bei Zuführung einer konstanteil b\-echselstromspannung von 6 6oo Volt verändern.
  • Eine genauere Erklärung der Wirkungsweise der neuen Spannungsregelung ergibt sich aus den Abb. 4 und 5. In diesen Abbildungen stellt A' die Abwicklung eines Ankers mit tiefen und engen Nuten B' dar. C ist die Wechselstromwicklung, darüber die Gleichstromwicklung D', zwischen ihnen der magnetische Nebenschluß 1Z'. IV und S sind die Nord- und Südpole der Maschine. Die Wechselstromseite der Maschine arbeitet wie ein Synchronmotor. Wenn ein Synchronmotor untererregt ist, so wird ein nacheilender Strom dem Wechselstromnetz entnommen, welcher das Motorfeld zu verstärken versucht, so daß die Gegen-E. M. K. der Wicklung gleich der des .Systems wird. Wenn die Maschine übererregt ist, so wird ein voreilender Strom dem Netz entnommen, der das Motorfeld hinreichend entmagnetisiert, um die erzeugte E. M. K. gleich der des Netzes zu machen. Bei einem nacheilenden Strom in -der Wechselstromankerwicklung wird also der dadurch hervorgerufene Kraftfluß eine Richtung besitzen, die den Feldkraftfluß unterstützt. Das ist in Abb. ¢ gezeigt, wo die stark ausgezogene Linie den Weg des Feldkraftflusses, die punktierte den des Ankerkraftflusses darstellt. Daraus folgt, daß nur sehr wenig von dem Feldkraftfluß durch den Nebenschluß zwischen beiden Wicklungen geht, daß also praktisch der gesamte Feldkraftfluß, der von der Gleichstromwicklung geschnitten wird, auch von der Wechselstromwicklung geschnitten wird und die in jeder Windung beider Wicklungen erregte Spannung dieselbe ist. Wenn aber der in der Wechselstromwicklung fließende Strom voreilt, so ist der von dem Strom in dieser Wicklung erzeugte Kraftfluß dem Feldkraftfluß entgegengesetzt gerichtet, d. h. die Reluktanz des Kraftlinienweges, dm Ankerblech wird vergrößert und deshalb ein Teil des gesamten Kraftflusses in den Nebenschluß zwischen den beiden Ankerwicklungen gedrängt. Das ist in Abb. 5 dargestellt, in welcher die starken Linien die Wege des Feldkraftflusses, die punktierten Linien die Wege des Ankerkr:aftflusses darstellen. Wenn der Zwischenraum zwischen beiden Wicklungen mit einer Schicht von geringer Reluktanz ausgefüllt ist, kann der Nebenschlußkraftfluß einen erheblichen Teil des. gesamten Feldflusses ausmachen. Daher wird man vorteilhaft Einlagen aus magnetischem Stoff zwischen den beiden Wicklungen verwenden. Der magnetische Nebenschluß bewirkt also, daß die Gleichstromankerwicklung mehr Kraftlinien schneidet als die Wechselstromwicklung, wodurch in ihr eine höhere Spannung erzeugt wird. Da die Spannung, die den Wechselstromankerwicklungen zugeführt wird, konstant bleibt, so ist die Gegen-E. M. K., die in dieser Wicklung erzeugt wird, und welche im wesentlichen gleich der angewendeten Wechselstromspannung ist (abgesehen vom Spannungsabfall in der Wicklung), die gleiche für alle Felderregungen. Wenn man daher den Erregerstrom verändert und dadurch den Phasenwinkel zwischen Strom und Spannung des zugeführten Wechselstroms verschiebt, so kann offenbar die in der Gleichstromwicklung erzeugte Spannung verändert -werden, und zwar wird diese Gleichstromspannung um so größer werden, je mehr der Strom der Spannung voreilt.
  • Es ist nicht unbedingt nötig, den Nebenschluß aus magnetischem Stoff zu machen, da sich gezeigt hat, daß auch bei Verwendung eines großen Luftspaltes zwischen beiden Wicklungen durch Veränderung der Felderregung die Gleichstromspannung in weiten Grenzen geändert werden kann. Immerhin ist es zweckmäßig, Trennschichten aus einem Stoff mit geringem magnetischen Widerstand zu verwenden. Die gleiche Wirkung kann erzielt werden, wenn man den Teil der Nut zwischen den beiden Wicklungen durch entsprechende Vorspriinge an den anliegenden Zähnen verengt.
  • Es ist hier eine sechsphasige Wechselstromwicklung mit einem Paar Spulen für jede Phase und einem Schritt von 81 Prozent beschrieben worden, indessen ist zu beachten, daß theoretisch der richtige Schritt 83 Prozent beträgt. Die Wechselstromwicklung kann eine vielphasige Wicklung mit jeder beliebigen Phasenzahl und ihr Wicklungsschritt um jeden beliebigen Prozentsatz verkürzt sein.
  • Durch die beschriebene Maschine läßt sich ein hochgespannter Wechselstorm in niedriggespannten Gleichstrom umformen und die Gleichstromspannung über einen weiten Bereich verändern, ohne daß besondere Hilfseinrichtungen erforderlich werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: z. Einankerumformer mit getrennten Wicklungen in denselben Nuten, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der innen in den Nuten liegenden Wechselstromwicklung und der außen liegenden Gleichstromwicklung ein magnetischer Nebenschluß angeordnet ist. a. Einankerumformer nach Anspruch r, gekennzeichnet durch eine Gleichstromwicklung mit unverkürztem Schritt und eine sechsphasige Wechselstromwicklung mit drei Schleifringen und einem auf etwa 81 Prozent verkürzten Wicklungsschritt.
DEI20611D 1919-08-23 1920-07-23 Einankerumformer mit getrennten Wicklungen in denselben Nuten Expired DE394128C (de)

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