AT76158B - Bogenlampenelektrode mit einem um den Docht gelegten Röhrchen. - Google Patents

Bogenlampenelektrode mit einem um den Docht gelegten Röhrchen.

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  Bogenlampenelektrode mit einem um den Docht gelegten Röhrchen. 



   Bei negativen Elektroden, insbesondere solchen für Scheinwerfer, wird   zumoiat   ein verkupferter Dochtstab eingeführt. Dies geschieht weniger deswegen, um vermittels der   Verkupfornng   eine bessere Leitfähigkeit der Elektrode zu erzielen, sondern in der Hauptsache in der Erkenntnis, dass bei den mit aber 160 Ampere betriebenen starken Lichtern der Kern der negativen Elektrode ein besondere homogenes Gefüge besitzen muss. Bei getrennter Herstellung des Kohlenmantels und eines Dochtstabes aus dem gleichen Material erreicht man diesen Zweck vollkommener, als bei der Pressung in einem Arbeitsgang ; 
 EMI1.1 
 der Kohlonmantol selbst erhält ein homogeneres Gefüge, da infolge des Widerstandes des in der Bohrung befindlichen Eisendornes ein doppelter Druck ausgeübt wird. 



   Die durch Eintauchen des Kohlonstabes in ein Bindemittel und Einschieben in das   Kohlonrohr fertiggestellten Kohlcnstifte   waren infolge des ungenügenden Kontaktes nicht verwendbar. Man half sich dann damit, das   Dochtstäbchen   zu verkupfern und durch ein Bindemittel in den. Mantel einzukitten. Das Resultat war zwar ein besseres, doch treten immer wieder Störungen beim Betriebe ein. Das erklärt sich damit, dass das   Dochtstäbchon   in seinen Abmessungen nicht mathematisch genau hergestellt worden kann und deshalb im   Kohlenrohr   ungleichmässig anliegt. An den ungeraden Stellen sammelt sich naturgemäss etwas mehr Bindemittel und das hat empfindliche Störungen im Gefolge. 



   Versuche mit einem in ein vollkommen geschlossenes Röhrchen eingeschobenen Docht hatten keinen Erfolg, da es nicht gelingt, einen sicheren und gleichmässigen Kontakt zu erzielen. Im Hinblick auf die nur meist 2 bis 3   M. M   betragende Stärke des Dochtstäbchens ist dies leicht   erklärlich.   Wird das Röhrchen zuerst allein in den Kohlenmantel eingeschoben und dann erst das   Dochtstäbchen,   so kann sich nie ein inniger Kontakt ergeben, weil das dünne   Stäbchen   nicht unter Kraftanwendung eingeschoben werden kann, da es leicht bricht.

   Wollte man das   Stäbchen   ausserhalb der Kohle in das Röhrchen einführen, so ist der obige Nachteil gleichfalls vorhanden, ganz abgesehen davon, dass der Kontakt beim Einschieben eines im Röhrchen befindlichen Dochtstabes noch ungenügender ist als im ersteren Falle. 



   Die vorliegende Erfindung zeigt den einfachen Weg,   einen absollt gleichmässigen   und sicheren Kontakt zu erzielen mit dem in allen   Fällen   günstigen Vorteil, kein Dindemittel verwenden zu müssen. Man nimmt ein der Länge nach geschlitztes Röhrchen, führt in dieses den Dochtstab ein und schiebt es nunmehr in den   Kohlenmantel.   Das geschlitzte Röhrchen federt gewissermassen und legt sich dadurch absolut   gleichmassig an   die Kohlenwandung an. Auch das   Dochtstäbchen,   das genau der Stärke der Bohrung entsprechen kann, legt sich vollkommen gleichmässig an die Wandung des Metallröhrchens.

   Bei Anwendung einer   verhältnismässig   bedeutenden Kraft, unterstützt durch die Glätte der Kohlenwandung und dos Metalls erzielt man einen durch die ganze Länge der Kohle gleichmässig innigen Kontakt. Da der Docht wie eingegossen sitzt, ist natürlich die Verwendung eines Bindemittels unnötig. 



   Kohlen nach diesem Verfahren hergestellt, geben zu Störungen beim Brennen keinen Anlass mehr. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines sicheren Kontaktes bei Bogenlichtelektroden mit einem eingeführten metallischen Leiter, dadurch gekennzeichnet, dass der Dochtstab erst in ein geschlitztes Metallrohr eingeführt und dann unter Kraftanwendung in den Kohlen. mantel eingeschoben wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT76158D 1915-05-01 1916-12-27 Bogenlampenelektrode mit einem um den Docht gelegten Röhrchen. AT76158B (de)

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