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Künstliche Blume.
Vorliegende Erfindung betrifft eine künstliche Blume, mit der gegenüber den gebräuchlichen, gegebenenfalls mit Parfüm getränkten Blumen dieser Art bezweckt wird, der Blume einen dauernden Duft zu verleihen bzw. denselben in einfacher Weise neu hervorbringen zu können und einen Ersatz für natürliche duftende Blumen zu schaffen.
Dies wird dadurch erreicht, dass der Samenkelch der Blume aus einer zweiteiligen Kapsel besteht, die zur Aufnahme eines Riechstoffes dient und am unteren Teile den Stengel, am oberen Teile dagegen eine in der Blumenkrone endigende Ausströmröhre trägt, an welcher die künstlichen Blumenblätter festgebunden sind.
Auf der Zeichnung ist eine solche künstliche Blume in einer Ausführungsform im Aufriss, teilweise senkrecht geschnitten, dargestellt.
Wie daraus hervorgeht, besteht der Samenkelch a der Blume b aus einer zweiteiligen Kapsel c, J, die aus Blech, Zelluloid, imprägniertem Papier, aus Pappe oder sonst geeignetem Stoff besteht und zur Aufnahme des Riechstoffes e dient. An den unteren Kapselteil d ist der Stengel f angeschlossen, während an dem oberen Teil c eine in der Blumenkrone b endigende, einen Trichter oder Kopf g tragende Ausströmröhre h befestigt ist. Im unteren
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ein in der Ausströmröhre h mittels Führungsstift k geführter Ventilkegel l ruht. Die Blumenblätter b sind an der Ausströmröhre h festgebunden und diese sowie die Kapsel c, (/ und der Stengel f mit einer geeigneten Papierumwicklung m und Zweigen n versehen.
Die Papierumwicklung an Kapsel c, d ist derart angeklebt, dass letztere beim Nachfüllen mit Parfüm unbehindert geöffnet werden kann. Auch kann die Kapsel c, d und der Stengel f statt der Papierumwicklung grün gefärbt oder mit grünem Wachs überzogen sein, um aussen der natürlichen Samenkapsel gleichzusehen. Der in den unteren Kapselteil d einzulegende Riechstoff e kann nun aus festen Parfümstücken, Pillen oder Teigmasse oder auch aus mit flüssigem Parfüm getränkter Watte bestehen, wobei im letzteren Falle beim Umkehren der künstlichen Blume durch den Ventilkegel die Ausströmröhre innen verschlossen und das Auslaufen des flüssigen Riechstoffes vermieden wird.
Befindet sich die künstliche Blume dagegen in aufrechter Stellung. so wird der Riechstoff seinen Duft zwischen dem Führungsstift k des Ventiles l und der Ausströmröhre h hindurch zur Blumenkrone und nach aussen verbreiten. Der Trichter oder Kopf 9 ist hiebei von einem dünnon Häutchen, Papier n oder dgl. umschlossen, so dass von aussen keine Unreinigkeiten, wie Staub und dgl., in das Innere des Kelches gelangen können. Nach Abheben der oberen Kapsel c kann der Riechstoff jederzeit leicht ausgewechselt bzw. erneuert werden. Der Kelch kann natürlich auch für diesen Zweck in seinen Grössenverhältnissen der Blumenkrone an-
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das Ventil in Wegfall und wird die Ausströmröhre der gebogenen Form des Veilchens angepasst.
Durch die Anordnung eines derartigen duftenden Kelches an künstlichen Blumen ist gegenüber natürlichen Blumen neben dem bleibenden Aussehen derselben noch der wesentliche Vorzug eines dauernden Spenders frischen Geruches erzielt, so dass sich solche künstliche Blumen besonders in Wohnzimmern und dgl. auch noch durch angenehmen Duft bemerkbar machen. Diese künstliche riechende Blume eignet sich besonders auch für Damen-
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PATENT ANSPRÜCHE :
1. Künstliche Blume, dadurch gekennzeichnet, dass der aussen natürlich nachgeahmte Samenkelch der Blume aus einer Kapsel besteht, die zur Aufnahme eines Riechstoffes dient und am unteren Teil den Stengel, am oberen Teile dagegen eine in der Blumenkrone endigende Ausströmröhre mit trichterförmiger Öffnung derart angeordnet trägt, dass der dem Riechstoff entströmende Duft zunächst der künstlichen Blume zugeführt und von dieser nach aussen verteilt wird.
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