AT72480B - Zugsicherungsvorrichtung. - Google Patents

Zugsicherungsvorrichtung.

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AT72480B
AT72480B AT72480DA AT72480B AT 72480 B AT72480 B AT 72480B AT 72480D A AT72480D A AT 72480DA AT 72480 B AT72480 B AT 72480B
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Thomas Edward Clark
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Thomas Edward Clark
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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


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 beendigt sind. Die Entfernung dieser Dämpfe wird durch die drehende Scheibe bewerkstelligt, deren seitliche Vorsprünge eine Luftströmung zwischen den Elektroden verursachen, und dadurch die Elektroden abkühlen. Wenn die Scheibe in bestimmter zeitlicher Beziehung zur Frequenz jenes Stromes gedreht wird, der dem Transformator zugeführt wird, so   kfmn   immer einer der Vorsprünge in Gegenüberstellung mit den orte, festen Elektroden gerade dann   geraten, so der   Kondensator seine Maximalspannung erreicht hat.

   Dadurch wird für jede Schwingung des Stromes eine Entladung verbürgt und die vollständige Abwesenheit leitender Dämpfe sichert eine reichliche Isolation bei jeder   Schwingungsentladung in   der Funkenstrecke. 



   Die Regelmässigkeit dieser Entladung, welche von der Form der Funkenstrecke herrührt, erzeugt einen Strom von gleichmässig gehaltenen Schwingungen im   Seitenstromkreis   und trägt zur vollkommenen Übertragung der Energie zwischen dem Stromkreis und dem Seitenstromkreis bei. 



   Im Gebrauche des Systemes, das den Gegenstand der Erfindung bildet, ist der Stromkreis zur Erzeugung Ströme hoher Frequenz stundenlang geschlossen. Die   Regelmässigkeit.   der Entladung an der Funkenstrecke zur Erzielung eines möglichst gleichmässigen Stromes im Seitenstromkreis il also sehr wichtig und erfordert eine Anordnung, die sich wesentlich von anderen Schwingungskreisen unterscheidet, wo der   Sciuuss   eines Schalters für nur sehr kurze Zeit eine Funkenentladung an der Funkenstrecke herbeiführt. 



   In dieser Anordnung vermeidet man einen hohen Ohmschen Widerstand, da Wärmeentwicklung an der Funkenstrecke nicht auftreten kann und dadurch auch die   allmähliche     Abschwächung   der Ausschwingung in dem Streckenstromkreis vermieden wird. Der Strom der 
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 Ladung und Entladung des   Schwingungsstromkreises herbeiführen.   



   Das in der Fahrtrichtung zum weiter vorne gelegenen Block gehörige Relais 10 beherrscht den   Anker 16,   welcher einen Teil jenes Stromkreises bildet, der dem in der Fahrtrichtung weiter hinten   gelegenen Block Energie zuführt. Das Relais   wirkt demnach als   Schalter zum Schliessen   oder Öffnen des Stromkreises, je nachdem das Relais erregt oder stromlos wird.

   Es ist ferner zu be-   merken.   dass die   Kurzschliessung   des Streckenstromkreises im vorne gelegenen Block das Relais dieses Kreises stromlos machen würde, so dass der Stromkreis   geöffnet   würde, der Energie dem   Hochfrequenzstiomkreis   zuführt und das   Ergebnis wäre ; dass   die Zuführung der Energie 
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 schriebenen Vorrichtungen. Der Empfangskreis umfasst einen Hauptzweig und einen Fühlerzweig. Der erstere benutzt die Energie, die ihm durch den Leiter   27,   der letztere jene Energie, die ihm durch das Gleichgewicht 28 mitgeteilt wird.

   Der Empfangsstromkreis ist in Fig. 4 in Verbindung mit dem Seitenstromkreis dargestellt und mit jenem Erzeuger, vermittelst dessen die Hochapannungsschwingungen hoher Frequenz hervorgerufen werden. Auch der früher erwähnte Schwingungskrois ist in Verbindung mit dem Empfangsstromkreis dargestellt.

   Letzterer enthält Netz- oder Harfenglieder 53, bestehend aus einer Anzahl von Drähten, die mit einem Ende der Leitung 54 in Verbindung stehen und unter der Lokomotive angeordnet sind, damit sie sich parallel zum Seitenstromkreis 27 und in bestimmter Entfernung   davon r. ennden.   Die Leitung 54 geht zu einer Klemme 55, von hier aus zu einer anderen vorne gelegenen Klemme des Hauptrelais 57 nach dem beweglichen Kontakt 97 am Anker dieses Relais, wenn es sich in der in Fig. 4 gezeigten Stellung befindet, von da zur Leitung 59 und zum   thermoelektrisch { : n   Relais   60,   der   Induktanzspule 61   und bei 62 zur Erde. 



   Der   Stromkreis des Fühlerzweigea ist gleichfalls   an der Lokomotive angeordnet und umfasst kleinere Netze oder Harfen 63, die derartig verlegt sind, dass sie ihre Energie von dem Gegengewicht oder der Ausgleichskapazität 28 erhalten. Sie sind also in einem gewissen Abstande parallel zu diesen 
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 verbunden und von hier führt eine Verlängerung des Leiters 64 zur Klemme 66 des Hauptrelais. Der Metallrahmen 96 dieses Relais stellt die Verhindung mit dem beweglichen Kontakt 97 her und von hier führt die   Leitung 59   durch das thermoelektrische Relais 60 zur Induktanz 61 und zur Erde 62. 



   Dieser Fühlerstromkreis wird geschlossen, wenn das Hauptrelais 57 stromlos ist. Da er also für   gewöhnlich     geschlossen ist, so werden zunächst   auf ihm die Ströme des   Seitenstronikreises   übertragen. Die Strömung in den Fühlerkreis erregt das thermoelektrische Relais und schliesst dadurch einen Ortsstromkreis, der auch das Hauptrelais 57 enthält. Durch den Schluss dieses   Ort8-   stromkreises und die Erregung, dieses Relais werden die   Steuer- und Signalvorrichtungen betätigt.   
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 eine Leitung 67c zu dem isolierten Ständer 88. 



   Wenn sich die Teile in ihrer gewöhnlichen Stellung befinden, so stehen die Bürsten 89 im Eingriff mit dem isolierten Teil der Oberfläche der Scheibe 86.   Der Ortsstromkreis ist also ge-   wöhnlich offen und dem Bestreben der Feder 85, die Spindel S in Drehung zu versetzen, wird 
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 nächsten Block erstreckt, und dass das elektrische Gleichgewicht 28 von dem Ende des   einen Leitungszweiges   im Seitenstromkreis nach einem Punkte hin geht, der in Höhe der   Isolationsstelle   im Stoss zwischen zwei Blöcken liegt. Diese Anordnung. ist zu folgendem Zwecke getroffen. 



   Wenn ein Zug auf einem Ortsgeleise fährt und im   Block D anhält, so   wird der Streckenstromkreis dieses Blocks   kurzgeschlossen, die Zuführung   von Strom zu dem Seitenstromkreis im Block 0 und damit auch die Zuführung des Stromes zu dem Gleichgewicht 28 in diesem Block wird unterbrochen. Unter diesen Umständen zeigen die Signale auf dem   Führerstand an,   dass die Bahn frei ist, bis ein Zug in den Block C eintritt.

   Wird jedoch die Eintrittsstelle erreicht, so wird der   Empfangsstromkreis   auf der Lokomotive stromlos, da der Seitenstromkreis dieses Blocks stromlos ist, das   Hauptretais   wird geöffnet, die Bremsen werden angezogen, die Pfeife ertönt, die Gefahrlampe leuchtet auf und der Führer wird von der Gegenwart eines Zuges im nächsten Block auf   diese Weise benachrichtigt.   



   Durch Betätigung des Auslöseschalters 139 kann nun der Führer weiterfahren, wobei er den Zug unter scharfer   Überwachung erhält, bis   er in den Block D eintritt und in diesem Block sollte er nun stille stellen und   marten,   bis ihm das Signal zur Weiterfahrt   überbracht wird.   
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 vom Block D in den Block   JE eingetreten int. Der Grund   für diese zeitlichen Unterbrechungen in der Übertragung des Signales   liegt im folg@nden.   Während das elektrische Gegengewicht 28 im Block C erregt ist, ist der Leiter   27 im Block D,   der sich auch in den Block C hinein erstreckt, stromlos, da ja ein Zug im Block D ist.

   Der Strom, der durch das   thermnelektrische Relais vom   
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 durch Anziehung des Ankers seinerseits den Fühlerzweig des   Empfangsstromkreises stromlos   macht. Das Hauptrelais bleibt jedoch nicht beständig erregt, da der Seitenstromkreis des Blocks D 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zugsicherungsvorrichtung mit Auslösung von Zeichen und Bremsen auf dem Zuge mittels Wechselstrom, der dem einzelnen Blockabschnitt durch besondere Leitungen über ein vom Zuge gesteuertes Schaltrelais zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Unterbrechen des Wechselstromes in der Streckenleitung (27, 5 eines Blockabschnittes der bis an das Ende dieses Abschnittes vorgerückt Zug durch eine besondere kürzere Leitung (28, 52) solange ein Zeichen erhält, bis der vorausfahrende Zug den übernächsten Blockabschnitt verlassen hat.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei auf dem Zuge be- findliche hintereinandergeschaltete Relais (57. 60) dauernd erregt sind und ein Zeichen für freie Fahrt geben, wenn Wechselstrom durch die Streckenleitung (27, 51) fliesst, dagegen absatzweise erregt werden und Warnvorrichtungen auslösen, wenn ein Wechselstrom der kürzeren Leitung (28, 52) sie beeinflusst.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils zu einem Block- EMI10.1 Abschnitt hinübergreift, während die kürzere Leitung (28, 52) neben diesem übergreifenden Stück herläuft und mit dem Abschnitt endigt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabe des Signales durch Anzeigevorrichtung in dem vom Fahrzeug getragenen Leiter nur von dem Vorhandensein von Strom in diesem Leiter nicht aber von dem Vorhandensein elektromagnetischer Wellen abhängt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet. dass die Quelle elektromotorischer Kraft in Form von Wechselströmen einen geschlossenen Schwingungskreis umfasst, der sich aus einer Funkenstrecke und je einem auf jeder Seite der Funkenstrecke gelegenen Kondensator und aus einer Selbstinduktion zusammensetzt, welch letztere unter veränderlicher Induktanz an die Zweige des längs den Schienen verlegten Leiters angeschlossen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 für eine in Blöcke unterteilte Strecke. dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Block die elektromotorische Kraft durch einen besonderen Erzeuger geliefert wird und dass dieser Erzeuger einen Streckenstromkreis umfasst, der aus den Schienen des Geleises, einem mit den Schienen verbundenen Transformator und einem Elektromagneten gebildet wird, EMI10.2
AT72480D 1913-06-26 1913-06-26 Zugsicherungsvorrichtung. AT72480B (de)

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