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beendigt sind. Die Entfernung dieser Dämpfe wird durch die drehende Scheibe bewerkstelligt, deren seitliche Vorsprünge eine Luftströmung zwischen den Elektroden verursachen, und dadurch die Elektroden abkühlen. Wenn die Scheibe in bestimmter zeitlicher Beziehung zur Frequenz jenes Stromes gedreht wird, der dem Transformator zugeführt wird, so kfmn immer einer der Vorsprünge in Gegenüberstellung mit den orte, festen Elektroden gerade dann geraten, so der Kondensator seine Maximalspannung erreicht hat.
Dadurch wird für jede Schwingung des Stromes eine Entladung verbürgt und die vollständige Abwesenheit leitender Dämpfe sichert eine reichliche Isolation bei jeder Schwingungsentladung in der Funkenstrecke.
Die Regelmässigkeit dieser Entladung, welche von der Form der Funkenstrecke herrührt, erzeugt einen Strom von gleichmässig gehaltenen Schwingungen im Seitenstromkreis und trägt zur vollkommenen Übertragung der Energie zwischen dem Stromkreis und dem Seitenstromkreis bei.
Im Gebrauche des Systemes, das den Gegenstand der Erfindung bildet, ist der Stromkreis zur Erzeugung Ströme hoher Frequenz stundenlang geschlossen. Die Regelmässigkeit. der Entladung an der Funkenstrecke zur Erzielung eines möglichst gleichmässigen Stromes im Seitenstromkreis il also sehr wichtig und erfordert eine Anordnung, die sich wesentlich von anderen Schwingungskreisen unterscheidet, wo der Sciuuss eines Schalters für nur sehr kurze Zeit eine Funkenentladung an der Funkenstrecke herbeiführt.
In dieser Anordnung vermeidet man einen hohen Ohmschen Widerstand, da Wärmeentwicklung an der Funkenstrecke nicht auftreten kann und dadurch auch die allmähliche Abschwächung der Ausschwingung in dem Streckenstromkreis vermieden wird. Der Strom der
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Ladung und Entladung des Schwingungsstromkreises herbeiführen.
Das in der Fahrtrichtung zum weiter vorne gelegenen Block gehörige Relais 10 beherrscht den Anker 16, welcher einen Teil jenes Stromkreises bildet, der dem in der Fahrtrichtung weiter hinten gelegenen Block Energie zuführt. Das Relais wirkt demnach als Schalter zum Schliessen oder Öffnen des Stromkreises, je nachdem das Relais erregt oder stromlos wird.
Es ist ferner zu be- merken. dass die Kurzschliessung des Streckenstromkreises im vorne gelegenen Block das Relais dieses Kreises stromlos machen würde, so dass der Stromkreis geöffnet würde, der Energie dem Hochfrequenzstiomkreis zuführt und das Ergebnis wäre ; dass die Zuführung der Energie
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schriebenen Vorrichtungen. Der Empfangskreis umfasst einen Hauptzweig und einen Fühlerzweig. Der erstere benutzt die Energie, die ihm durch den Leiter 27, der letztere jene Energie, die ihm durch das Gleichgewicht 28 mitgeteilt wird.
Der Empfangsstromkreis ist in Fig. 4 in Verbindung mit dem Seitenstromkreis dargestellt und mit jenem Erzeuger, vermittelst dessen die Hochapannungsschwingungen hoher Frequenz hervorgerufen werden. Auch der früher erwähnte Schwingungskrois ist in Verbindung mit dem Empfangsstromkreis dargestellt.
Letzterer enthält Netz- oder Harfenglieder 53, bestehend aus einer Anzahl von Drähten, die mit einem Ende der Leitung 54 in Verbindung stehen und unter der Lokomotive angeordnet sind, damit sie sich parallel zum Seitenstromkreis 27 und in bestimmter Entfernung davon r. ennden. Die Leitung 54 geht zu einer Klemme 55, von hier aus zu einer anderen vorne gelegenen Klemme des Hauptrelais 57 nach dem beweglichen Kontakt 97 am Anker dieses Relais, wenn es sich in der in Fig. 4 gezeigten Stellung befindet, von da zur Leitung 59 und zum thermoelektrisch { : n Relais 60, der Induktanzspule 61 und bei 62 zur Erde.
Der Stromkreis des Fühlerzweigea ist gleichfalls an der Lokomotive angeordnet und umfasst kleinere Netze oder Harfen 63, die derartig verlegt sind, dass sie ihre Energie von dem Gegengewicht oder der Ausgleichskapazität 28 erhalten. Sie sind also in einem gewissen Abstande parallel zu diesen
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verbunden und von hier führt eine Verlängerung des Leiters 64 zur Klemme 66 des Hauptrelais. Der Metallrahmen 96 dieses Relais stellt die Verhindung mit dem beweglichen Kontakt 97 her und von hier führt die Leitung 59 durch das thermoelektrische Relais 60 zur Induktanz 61 und zur Erde 62.
Dieser Fühlerstromkreis wird geschlossen, wenn das Hauptrelais 57 stromlos ist. Da er also für gewöhnlich geschlossen ist, so werden zunächst auf ihm die Ströme des Seitenstronikreises übertragen. Die Strömung in den Fühlerkreis erregt das thermoelektrische Relais und schliesst dadurch einen Ortsstromkreis, der auch das Hauptrelais 57 enthält. Durch den Schluss dieses Ort8- stromkreises und die Erregung, dieses Relais werden die Steuer- und Signalvorrichtungen betätigt.
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eine Leitung 67c zu dem isolierten Ständer 88.
Wenn sich die Teile in ihrer gewöhnlichen Stellung befinden, so stehen die Bürsten 89 im Eingriff mit dem isolierten Teil der Oberfläche der Scheibe 86. Der Ortsstromkreis ist also ge- wöhnlich offen und dem Bestreben der Feder 85, die Spindel S in Drehung zu versetzen, wird
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nächsten Block erstreckt, und dass das elektrische Gleichgewicht 28 von dem Ende des einen Leitungszweiges im Seitenstromkreis nach einem Punkte hin geht, der in Höhe der Isolationsstelle im Stoss zwischen zwei Blöcken liegt. Diese Anordnung. ist zu folgendem Zwecke getroffen.
Wenn ein Zug auf einem Ortsgeleise fährt und im Block D anhält, so wird der Streckenstromkreis dieses Blocks kurzgeschlossen, die Zuführung von Strom zu dem Seitenstromkreis im Block 0 und damit auch die Zuführung des Stromes zu dem Gleichgewicht 28 in diesem Block wird unterbrochen. Unter diesen Umständen zeigen die Signale auf dem Führerstand an, dass die Bahn frei ist, bis ein Zug in den Block C eintritt.
Wird jedoch die Eintrittsstelle erreicht, so wird der Empfangsstromkreis auf der Lokomotive stromlos, da der Seitenstromkreis dieses Blocks stromlos ist, das Hauptretais wird geöffnet, die Bremsen werden angezogen, die Pfeife ertönt, die Gefahrlampe leuchtet auf und der Führer wird von der Gegenwart eines Zuges im nächsten Block auf diese Weise benachrichtigt.
Durch Betätigung des Auslöseschalters 139 kann nun der Führer weiterfahren, wobei er den Zug unter scharfer Überwachung erhält, bis er in den Block D eintritt und in diesem Block sollte er nun stille stellen und marten, bis ihm das Signal zur Weiterfahrt überbracht wird.
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vom Block D in den Block JE eingetreten int. Der Grund für diese zeitlichen Unterbrechungen in der Übertragung des Signales liegt im folg@nden. Während das elektrische Gegengewicht 28 im Block C erregt ist, ist der Leiter 27 im Block D, der sich auch in den Block C hinein erstreckt, stromlos, da ja ein Zug im Block D ist.
Der Strom, der durch das thermnelektrische Relais vom
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durch Anziehung des Ankers seinerseits den Fühlerzweig des Empfangsstromkreises stromlos macht. Das Hauptrelais bleibt jedoch nicht beständig erregt, da der Seitenstromkreis des Blocks D
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