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Shutzorr1ohtung fOr die RAder von Motorwagen, Inebesondere MotorpftNgen.
Durch das Patent Nr. 48705 ist eine Schutzvorrichtung für die Räder von Motorwagen, insbesondere von Motorpflügen, unter Schutz gestellt, bei der das mittels seitlicher Schutxscheiben abgedeckte Getriebe durch zwei die Dichtungsfuge zwischen der inneren Deckscheibe und dem Rade abdeckende Abgleitfläche gegen das Eindringen von Bodenteilchen und Staub nach Möglichkeit geschützt werden soll. Wie sich herausgestellt hat, genügt diese Schutzvorrichtung nicht unter allen Umständen zur Erreichung des damit erstrebte Zweckes.
Insbesondere dringt beim Eingraben der Räder in den Boden, was besonders bei Motorpflügen in unerwünschter Weise ab und zu auftritt, in den innerhalb der inneren Abgleitfläche gelegenen Raum eine erhebliche Menge des Erdreichs ein, von dem dann gewisse Teile ihren Weg durch die am Ende dieses Raumes gelegene Dichtungsfuge in das Getriebe finden.
Nach der Erfindung soll dies dadurch vermieden werden, dass auf der Umfläche des Getriebegehäuses, das bei der in der Regel verwendeten Innenverzahnung des grossen an dem Pflugrade befestigten Treibrades durch die Umfläche dieses Treibrades selbst gebildet wird, eine Ringleiste angeordnet ist, die vor der Dichtungsfuge zwischen Rad und innerer Deckscheibe liegt und das durch die Spalte zwischen den beiden Abgleitfläche eingedrungene Erdreich von der Dichttmgsfuge fernhält. Eine weitere Verbesserung dieser Vorrichtung wird dadurch getroffen, dass die Ringleiste mit einem Einschnitt zur Aufnahme des Dichtungsstreifens versehen ist, so dass die beiden Dichtungsteile ineinandergreifen und infolgedessen eine weitere Verbesserung der Abdichtung erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen an einem Motorpfluge dargestellt. Fig. 1 ist die teilweise geschnittene Stirnansicht des Pfluges, Fig. 2 und 3 sind Teilschnitte durch zwei Ausführungsformen der Schutzvonichtung in grösserem Massstabe.
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mit Zahnkränzen 4 mit Innenverzahnung versehen, in welche Zahnräder 5 von innen eingreifen. Nach aussen wird jeder Zahnkranz 4 durch eine mit dem Rade 1 verbundene Deckscheibe 6 und nach innen
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lichst geschützt. An dem äusseren Umfange des Zahnkranzes 4 ist eine ringförmige Abgleitfläche 11 vorgesehen, welche mit einer winkelig zu ihr gerichteten Abgleitfläche 12 an der Deckscheibe 7
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Nach der Erfindung ist nun jeder Zahnkranz -1 an seiner emfläche mit einer Ringleiste 1 versehen. Diese Leiste hat die Aufgabe. das Getneho gegen die bei der Fuge 7J zwischen den Abgleitflächen 11, 12 eingedrungenen Teile zu schützen, solange diese bei der Drehung des Rades 1 auf der Umfläche des Zahnkranzes 4 aufliegen und den Raum 15 durch die Fuge 1J unter der Einwirkung ihrer Schwere noch nicht wieder verlassen haben. sondern durch die Radbewegung hin und her geworfen werden und hiebei in das Innere des Getriebes zu gelangen suchen.
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festigter Dichtungsstreifen 18 aus Filz oder dgl. eingreift.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist der Einschnitt 16 mit Filz oder einem anderen Dichtungsmittel 79 gefüllt, in das eine an der Abgleitfläche 12 befestigte, von aussen nach innen gerichtete Ringscheibe 20 eingreift. In beiden in Fig. 2 und 3 angegebenen Fällen ist also infolge der Anordnung der Ringleiste 14 eine besonders gute Abdichtung zwischen der Deckscheibe 7 mit der daran sitzenden Abgleitfläche 12 und dem Zahnkranze 4 bzw. dem Rade 1 ermöglicht, weil die beiden Dichtungshälften14, 18 (Fig, 2) bzw. 19, 20 (Fig. 3) ineinandergreifen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 kann das Dichtungsmittel 19 auch fortbleiben, weil das blosse Eingreifen der Ringscheibe 20 in den Einschnitt 76 der Leiste 14 infolge der dadurch bedingten Vermehrung der Windungen des Weges in das Getriebeinnere für die in dem Raume 15 befindlichen Erdteilchen zur Erzielung einer guten Abdichtung genügt.
PATENT ANSPRÜCHE :
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