AT69374B - Rostschutz für Eisengegenstände. - Google Patents

Rostschutz für Eisengegenstände.

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Heinrich Hanemann
Franz Hanaman
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Heinrich Hanemann
Franz Hanaman
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rostschutz für Eisengegenstände. 



    Die gegenwärtig bekanntes Verfahren zur Herstellung von rostschützpnden Überzügen an Eisengegenständen durch thermische Behandlung des Eisens in chemisch wirkenden Gasen oder Dämpfen haben sich schlecht bewährt, da die durch Dämpfe oder Gase erzeugten Schutzschichten gegen Oxydation bzw. Rosten nicht genügend widerstandsfähig waren. 



  Weitere Versuche, die in dieser Richtung unternommen wurden, führten zu einer bis heute unbekannt gebliebenen Beobachtung, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet. Erhitzt man nämlich Eisen bzw. Eisellgegenstände in irgend einer Form-Gusseisen oder schmiedbares Eisen-in trockenem oder feuchtem Ammoniakgas unter gewöhnlichem oder erhöhtem Druck auf eine Temperatur von über 4 (X) O C, so wird bekanntermassen das Eisen - je nach dem Gasdruck (Ammoniakdruck), Temperatur und Zeitdauer des Erhitzens-an   
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 den nitrierten Gegenständen ein dem Auge   wohlgefiilliges   Ausgehen zu geben vermag. Diese nitrierte Schutzschicht ist hervorragend hart. Sie lässt sich zur glänzenden Fläche schleifen und polieren.

   Diese so behandelten   Eisengegenstände   kommen einem galvanischen Überzug gleich, besitzen sogar gegenüber der   Vernickelung   bzw. dem galvanischen Überzug den Vorteil, dass   sie niemals abblättern, indem   die   Nitridsehicht mit   der Eisenunterlage fest verbunden ist. 



  Selbstredend macht die Nitridschicht die   Eisengegenst. ände auch rostsicher, so dass dieses     Verfahren auch   bei   Verwendung   des Eisens für kunstgewerbliche und Gebrauchsgegenstände   ermöglicht wird.   



     Beim Nit'" :. : en   der   Eisengegenstände   ist es nebensächlich, ob diselben blank oder   bedeckt mit Oxyd (Walz-Gusshaut)   sind, da diese Oberflächenschichten während des Nitrieren 

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   Für manche Zwecke, z. B. für schwächere Nitrierungen, ist es vorteilhaft, die Nitrierung in einem Gemische    vonAmmoniak und'anderen reduzierenden   oder inerten Gasen vorzunchinen. Nach dem Nitrieren bleiben die nitrierten Eisengegenstände während ihrer Abkühlungsdauer bis auf 100  in dem nitrierenden Gasgemisch, bevor sie aus dem Ofen herausgenommen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rostschutz für Eisengegenstände (Eisen, Stahl, Gusseisen), dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus Eisennitrid bzw. aus einer festen Lösung von   Eisenmtrid   oder Stickstoff in Eisen besteht.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines rostschützenden, aus Eisennitrid bzw. aus einer festen Lösung von Eisennitrid bestehenden Überzuges auf Eisengegenständen nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die blanken, gebeizten oder mit Oxydhaut (Walz-oder Gusshaut oder Glüh span) versehenen Eisengegenstände im Ammoniakgas einer Temperatur von über 400 C ausgesetzt werden.
    3. Verfahren zur Herstellung eines Rostschutzes für Eisengssgenstände nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die blanken gebeizten oder mit Oxydhaut (Walz- oder Gusshaut oder Glühspan) versehenen Eisengegenstande der Einwirkung einer nitrierenden Atmosphäre, die durch Erhitzung bzw. Zersetzung von anorganischen oder organischen Stickstoffverbindungen erzeugt, wird, bei einer Temperatur von über 400 C ausgesetzt werden.
    4. Verfahren zur Herstellung eines Rostschutzes für Eisengegenstände nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die blanken, gebeizten oder mit Oxydhaut (Walz- oder Gusshaut oder Glühspan) versehenen Etspngegenstände einer nitrierenden Atmosphäre, bestehend aus einem Gasgemisch von Ammoniak oder anderen nitrierenden Gasen, mit reduzierenden oder inerten Gasen bei einer Temperatur von uber 400 C ausgesetzt werden. EMI2.2
AT69374D 1912-06-01 1913-05-20 Rostschutz für Eisengegenstände. AT69374B (de)

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