AT68884B - Wechselstrom-Reihenschlußgenerator für Ein- oder Mehrphasenstrom. - Google Patents

Wechselstrom-Reihenschlußgenerator für Ein- oder Mehrphasenstrom.

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AT68884B
AT68884B AT68884DA AT68884B AT 68884 B AT68884 B AT 68884B AT 68884D A AT68884D A AT 68884DA AT 68884 B AT68884 B AT 68884B
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Description


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  Wechselstrom-ReihenschlussgeneratorfürEin-oderMehrphasenstrom. 
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 und die   Mehrphasen-Seiienmptoren   und die   Repulsionsmotoren   können bekanntlich, wenn sie gegen ihr Drehmoment angetrieben werden, als Generatoren auf das Netz zurückarbeiten, wobei sie wegen der Reihenschaltung der Arbeits-und der Erregerwindungen den Reihe.. schluss- 
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 Ströme von anderer, meist kleinererer als der Netzperiodenzahl entstehen.

   Da die   Maschinenart   von der   Periodenzahl des Stromes unabhängig   ist, ist die Maschine auch für diese Ströme ein   Hauptschlussgenerator, der, da   das Netz für Ströme von fremder besonders von niedriger Periodenzahl einen Kurzschluss bildet, nahezu in sich kurzgeschlossen ist. so dass die selbst erregten Ströme zu grosser Starke anwachsen können. 



   Zur   Verhinderung dieser Selbsterregung bat   man bisher im wesentlichen Ohmsche Wider-   stände vor den Statur   oder vor den Rotor oder   vnr beide geschaltet,   die dann auch einen mehr oder weniger grossen Teil der nutzbaren leistung des generators, d. h. der Leistung, die der Strom   von der Notxpcriodenzahl   an das Netz gibt, verzehren. 
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   selbsterregten Ströme näher eingegangen werden.   



   Da, wie erwähnt, das Netz den selbsterregten Strömen nur wenig Widerstand entgegensetzt. 
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   Reihenschlussgenerator endlich kann   je nach den Anteilen des   Stators   und Rotors an der Er zeugtmg des Feldes ein Wechselstrom oder ein Gleichstrom entstehen. In allen Fällen entsteht   unabhängig   von der Periodenzahl eine der Geschwindigkeit und dem Fluss   proportionale EMK   der Drehung, und da infolge des Reihenschlusscharakters der Fluss mit dem Strom in Phase ist, so ist auch die EMK mit dem Strom in Phase. Beim kurzgeschlossenen Generator wird daher diese   EMK durch   den   Ohmschen   Spannungsabfall des Stromes in der Maschine aufgezehrt.

   Zwischen 
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 gesamte Widerstand des kurzgeschlossenen Generators ist, diese Bezichung wird durch eine Gerade dargestellt ; die zweite ist durch die Magnetisterungskurve der Maschine gegeben, die die EMK E als Funktion des Stromes für eine bestimmte Geschwindigkeit darstellt. In Fig. 1 ist die Gerade I die Widerst and sgerade, II ist die Magnetisierungskurve. Das Verhältnis der   Ordinaten   beider Kurven ergibt sieh daraus, dass für den normalen Strom OB die EMK AB etwa bei voller Umdrehungszahl   zehn-bis zwöifmal so gross   ist, wie der Ohmsche Spannungsabfall BC, denn diese Grössen sind ja unabhängig von der Periodenzahl.

   Der Strom, der sich beim kurzgeschlossenen Generator einstellt, ist gegeben durch die Abszisse des Schnittpunktes der   Widerstandsgeraden   mit der Magnetisierungskurve, dieser Punkt liegt ausserhalb der Figur, dex Strom   vürde   zu einem Vielfachen des Normalen anwachsen. Bei einem an das Netz angeschlossenen Reihenschlussgenerator liegen die Verhältnisse aber anders.. Während beim   kurzgeschtossenen Generator der   

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 Neigung der Tangente an die Magnetisierungskurve entsprechend abnimmt.

   Da dies   grösseren   Werten von Fluss und Strom, also einem grösseren Drehmoment entspricht, dem grösseren Drehmoment und der grösseren Geschwindigkeit eine höhere Klemmspannung, so ergibt sich die   Möglichkeit,   die Klemmenspannung in Abhängigkeit von der Umdrehungszahl oder in Abhängigkeit vom Strom derart zu regeln, dass bei jedem Strom bzw. Drehmoment eine bestimmte Umd ehungszahl nicht überschritten oder bei jeder Umdrehungszahl ein bestimmtes Drehmoment nicht unterschritten wird, bei der die Selbsterregung verhindert wird. 



    Da die höchste Geschwindigkeit und das grösse Drehmoment der Maschine gegeben sind, kann   für diese die Maschine in magnetischer Hinsicht so entworfen werden, dass sie an dem geeigneten Punkt der Magnetisierungskurve arbeitet, es ist dann die Regelung für die kleineren Geschwindig-   keiten   und Drehmomente, wie angegeben, einzurichten. 



   Bei Maschinen, die mit Bürstenverschiebung geregelt werden, also z.   B.   bei Repulsions motoren und bei Mehrphasen-Serienmotoren, werden nun die Arbeits- und die Erregerwindungs zahlen bei der   Bürstenverschiebung   verändert, und es ist die Maschine zunächst in magnetische. 



  Hinsicht so zu entwerfen, dass bei dem grössten Produkt aus Arbeits- und Erregerwindungszahlen und bei der höchsten Umdrehungszahl die Neigung der Magnetisierungskurve den erforderlichen Wert besitzt. Das grösste Produkt aus Arbeits- und Erregerwindungszahlen ergibt sich jeweils   etwa in der Mitte zwischen der ogsenannten Nullstellung und der Kurzschlussstellung d@ Bürsten.   

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   Bei   einem Repulaionsgenerator,   bei dem als normale höchste Geschwindigkeit etwa die synchrone anzusehen ist, genügt die   angegebene Massregel ohnoweitera,   denn bei dieser   Ge-   schwindigkeit ist das Drehfeld in der   Arbeitf-und der Erregerachse   nahezu gleich gross, bei kleinerer   Geschwindigkeit wächst   aber das Feld in der Erregeracbse und die Sättigung gegen-   über Synchronismus, so   dass die Selbsterregung bei kleineren Geschwindigkeiten eingehalten ist. 



   Bei   Mehrphasen-Reihenschlussgeneratorcn   kann aber unter Umständen die Sättigung bei kleineren Geschwindigkeiten als Synchronismus zu schnell abnehmen, so dass die Bedingung zwar für den Synchronismus erfüllt sein kann, bei kleineren Geschwindigkeiten aber nicht. Dies folgt daraus, dass sich bei den   Mehlphasen-Reihenschlussgeneratoren   die ganze Klemmenspannung auf Stator und Rotor verteilt. Bei Synchronismus ist die Rotorspannung fast Null, weil der Rotor synchron mit dem Drehfeld rotiert, die Klemmenspannung besteht also fast ganz am Stator und bedingt dadurch eine gewisse Sättigung, die für den Zweck, wie angegeben, gewählt wird. 



   Bei gewissen Bürstenstellungen, besonders bei jenen, die sich ziemlich weit von der Kurzschlussstellung entfernen, wobei also   Stator-und Rotorspannnng   nicht einander entgegen-   gerichtet, sondern zum   Teil gleichgerichtet sind, kann bei kleineren Geschwindigkeiten als bei Synchronismus der Rotor einen solchen Teil der Klemmenspannung verzehren, dass die Statorspannung und damit die Sättigung schneller abnimmt, als gemäss der Abnahme der Geschwindigkeit zur Verhinderung der   Selbsterregung   zulässig ist. 



   Um dies zu verhindern, wird gemäss vorliegender Erfindung bei Entfernung aus der Kurz-   achlussstellung   der Bürsten auch die Zahl der wirksamen   Rotorwindungen   verkleinert, denn hiedurch wird der vom Rotor verbrauchte Teil der   Klemmenspannung   vermindert. 



   Dies kann   z.   B. dadurch geschehen, dass, wie Fig. 2 zeigt, für jede Phase zwei Bürstensätze A, B (im zweipoligen Schema) verwendet werden, von denen entweder nur einer B aus der Kurzschlussstellung um einen Winkel verschoben wird, oder es werden die   Bürstensätze   A, B mit verschiedener Geschwindigkeit bewegt. In dieser Figur ist S die Statorwicklung, T der Reihenschlusstransformator, der zwischen Stator und Rotor geschaltet ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wechselstrom-Reihenschlussgenerator für   Ein-oder Mehrphasenstrom,   dadurch gekennzeichnet, dass durch die Netzspannung bei jedem Betriebszustand eine solche Sättigung erzeugt wird, dass die Zunahme der EMK der Drehung für jede Zunahme des Stromes kleiner ist als der
Ohmsche Spannungsabfall in der Maschine, der dieser Stromzunahme entspricht, zum Zweck, die   Selbsterregung   mit Strömen von anderer als der Netzperiodenzahl zu verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Regelungseinrichtung für Wechaelstrom-Reihenschlussgeneratoren nach Anspruch 1 durch Änderung der Klemmenspannung, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmenspannung in Ab- hängigkeit von der Umdrehungszahl derart geregelt wird, dass bei jeder Geschwindigkeit ein bestimmter Strom nicht unterschritten wird, bei dem die Bedingung des Anspruches 1 erfüllt ist.
    3. Regelungseimichtung für Wechselstrom-Reihenschlussgeneratoren nach Anspruch 1 durch Änderung der Klemmenspannung, dadurch gekennzeichnet, dass die Klenunenspannung in Ab- hängigkeit vom Strom derart geregelt wird, dass bei jedem Strom eine bestimmte Geschwindig- keit nicht überschritten wird, bei der die Bedingung des Anspruches 1 erfüllt ist.
    4. Mehrphasen-Reihenschlussgenerator mit Bürstenverschiebung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verschiebung der Bürsten aus der Kurzschlussstellung die Zahl der wirksamen Rotorwindungen gegenüber der in der Kurzsehlussstellung verkleinert wird.
AT68884D 1912-05-20 1913-05-14 Wechselstrom-Reihenschlußgenerator für Ein- oder Mehrphasenstrom. AT68884B (de)

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AT68884B true AT68884B (de) 1915-06-10

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