AT68687B - Hängeglühkörper. - Google Patents

Hängeglühkörper.

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    Hängeo'ahkSfper.   
 EMI1.1 
 wirkung aufhört. Insbesondere in Eisenbahnwagen mit Gasglühlichtbeleuchtung macht sich dieser Übelstand   äusserst   unangenehm bemerkbar, weil dort die Gefahr der Zerstörung des   Glühkörpers   infolge der fortwährenden Erschütterungen bei der Fahrt eine sehr grosse ist und weil dort noch mehr als sonst wenigstens eine Notbeleuchtung wünschenswert ist. Weiters wird bei Zerstörung des   Glübkörpers,   insbesondere bei Ölgasbetreib, infolge des hohen Druckes, mit welchem das Gas-Luftgemisch aus dem Brenner strömt, die Flamme von diesem abgehoben, so dass sie gänzlich erlischt, oder es wird, wie z.

   B. bei Azetylengas, wo die Flamme nicht abgehoben wird, die nach Abfallen des Hängeglühkörpers entstehende   Stichflammo   die gläserne Schutzglocke der Lampe arg   gefährden   und sie in den meisten Fällen zersprengen. 



     Diese Übetatände werden   durch die vorliegende Erfindung beseitigt, die sich auf einen Hängeglühkorper bezieht, bei   welchem   innerhalb des Glühstrumpfes unabhängig von diesem und ohne   Berührung   mit ihm in   korbartiges Fadenbündel   aus Asbest oder anderen   feuerbestäudtgen   Stoffen angeordnet ist, dessen Elemente,   Fäden, Drähte   oder   dgl.,   an ihrer tiefsten Stelle miteinander verschlungen und in solcher Zahl und Ausführung hergestellt sind, dass sie die Lichtwirkung des eigentlichen Glühkörpers, solange dieser 
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 Stichflamme verhindert wird.

   Dieses korbartige Fadenbündel wird überdies nach Abfallen   des Hängeglühkörpers durch die nicht leuchtende Flamme zum Glühen gebracht und ergibt daher auch eine In vielen Fällen genügende Notbeleuchtung. Diese Notbeleuchtung   kann dadurch verstärkt werden, dass man die Fäden dieses korbartigen Fadenbündels mit   l'borium- und Ceriumoxyd   imprägniert, so dass also gleichsam ein Hilfsglükörper entsteht, der aber von dem Hauptglühkörper gänzlich unabhängig ist, eine hohe Festigkeit besitzt und unter allen Umständen nach Abfallen des Hauptglühkörpers seinen Dienst tut. 



   Es ist wohl schon vorgeschlagen worden, den Glühkörper durch Abbestfäden zu ver festigen, die jedoch in das Glühstrumpfgewebe eingelagert oder mit diesem sonst in irgend einer Art verbunden sind. Sowie aber das Strumpfgewebe mit irgend welchen anderen Fäden, Fedenbündeln oder Geweben anderen Materials in irgend einer Verbindung steht, so ist wegen der ungleichen Ausdehnung der verschiedenen Materialien der eigentliche Strumpf immer gefährdet und wird auch nach kurzer Dauer gänzlich zerstört. Aus diesem Grunde ist das korbartige Fadenbündel gemäss der vorliegenden Erfindung innerhalb des   Glühstrumpfes   von diesem unabhängig und ohne jede Berührung mit ihm angeordnet.

   Es ist auch bereits   für Hangegasglühlicht vorgeschlagen   worden, den oberen Rand des   Glüh-   strumpfes nach innen umzustülpen und diesen so geformten Glühkörper mit dem Umstülpungsrand an dem Tragring zu befestigen. Diese Ausgestaltung des Gluhstrumpfes sollte den Zweck haben, mit dem nach innen umgestülpten unten offenen Teil des Glühstrumpfes einen Hilfsglühkörper zu schaffen, der dann nach aussen hin wirken soll, wenn der Hauptteil des Glühstrumpfes abfällt.

   Ein derart   ausgestalteter Glühkörper   unterscheidet sich aber wesentlich von dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung, wenn 

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 auch in beiden Fällen ein mit Thorium- und Geriumoxyd getränkter Hilfsglübkörper vor-   handen   ist, denn vor allem hat der Hilfsglühkörper gemäss der vorliegenden Erfindung nicht nur den Zweck, nach Abfallen des   Hauptglühkörpors   zu   leuenten,   sondern auch das Abheben der Flamme und die Zerstörung der Glasglocke durch die Stichflamme zu verhindern, abgesehen davon, dass er zufolge der Eigenschaften seines Materials von einer solchen Festigkeit ist, dass seine geschilderte Wirkung unter allen Umständen gewährleistet ist.

   Der umgestülpte Teil des Hängeglühstrumpfes nach dem erwähnten bekanntgewordenen Vorschlage ist aber genau so schwächlicher Natur wie der   Glühkörper   selbst und es ist durch nichts sichergestellt, dass dieser sogenannte   Hilfsglübkörper   nicht schon vor dem   Hauptglühkörper   abfallen könnte. Ausserdem ist dieser   Hufsglühkörper   unten offen und daher nicht imstande, das Abheben der Flamme und die schädliche Wirkung der Stichflamme zu verhindern. Schliesslich ist anzunehmen, dass, da Haupt-und Hilfs-   glühkörper   aus einem Stuck bestehen, das Abfallen des einen Teiles auch das des anderen Teiles im Gefolge haben würde. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des   Hängeglühkörpers   gemäss der vorliegenden Erfindung dargestellt. 



   Der Glühköper besteht aus einem Befestigungsring a, welcher mit Ansätzen b versehen ist, die in einen Bajonettverschluss des Brenners eingreifen und zur Aufhängung 
 EMI2.1 
 aufgehängt, welcher aus veraschter Ramie-, Kunstseidefaser oder dgl. und Thorium-und   Ceriumoxyd   und dgl. besteht. Im Innern des   Glühstrumpfes   d ist ein Bündel von Asbestfäden e angeordnet, welche in beliebiger Weise an dem Glühkörperring a befestigt sind und deren Zahl beliebig gewählt werden kann. Im untersten Teile sind die Asbestfäden e miteinander verschlungen, so dass ein dichter Knoten f sich der beim Abreissen des   Glüh-   strumpfes   d     entstehenden Stichflamme   entgegenstellt, welcher diese zerteilt und gleichzeitig einen stark leuchtenden Körper ergibt.

   Die Anzahl und Form der Asbestfäden wird so gewählt, dass sie die Leuchtkraft des Glühstrumpfes d nicht beeinträchtigen. 



   An Stelle der Asbestfasern können auch andere feuerfeste Stoffe Verwendung finden, ebenso kann das Bündel Asbestfäden beliebig gestaltet sein, ohne dass hiedurch das Wesen der Erfindung geändert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Hängeglühkörper,   bei welchem innerhalb des Glühstrumpfes ein Fadenbündel aus Asbest oder anderen   feuerbe8tändigen   Stoffen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden (e) an ihrer tiefsten Stelle miteinander verschlungen sind und mit dem   Giühkörper   nicht in Berührung treten.

Claims (1)

  1. 2. Glühkörper nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden (e) mit Thorium-und Ceriumoxyd oder dgl. durchsetzt sind. EMI2.2
AT68687D 1913-12-30 1913-12-30 Hängeglühkörper. AT68687B (de)

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