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diese Segmente einander gleich sind, so findet eine Verändenmg des Aufl@gewinkels, d. h. des Winkels, den die nebeneinanderliegenden kleinen Zylinderflächen miteinander einschliessen, nicht statt.
Um nun während der Hin- und Herbewegung der Rakel ein vollkommen gleichmässiges Abstreichen zu erreichen, ist es zweckmässig, die Feder oder das Gewicht, das die Rakel gegen die Formzylinderoberfläche presst, so anzuordnen, dass der Druck bei einer Rakeldrehung konstant oder annähernd konstant bleibt. Unter dem Druck der Rakelkante gegen die Formobeifläche ist hiebei der Normaldruck zu verstehen, der in radialer Richtung von der Rakel auf die Form- oberfläche ausgeübt wird. Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei Vorrichtungen, bei denen der Druck der Rakel gegen die Formoberfläche konstant gehalten wird und bei denen biedurch eine gleich- mässige Abstreichwirkung erzielt wird.
Die Anordnung nach Fig 3 entspricht im wesentlichen der Anordnung nach Fig 1. Der
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ist, wie sich aus der Zeichnung erkennen lässt, etwa 3 : 2. Mit dieser Verkleinerung des Drehmomentes wird auch die Kraft geringer, mit der die Rakel gegen die Formoberfläche gepresst
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oben erwähnt ist, der Normaldruck der Rakel gegen die Formoberfläche bestimmend, also die Komponente q z bzw. r z'der Kraft q y bzw. r y'. Sie ist, wie aus der Zeichnung zu erkennen ist, bei der Verschiebung der Rakelkante von dem Punkte q nach dem Punkte r annähernd konstant
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Fig. 4 zeigt eine weitere Anordnung, bei der das gleiche Ziel erreicht wird. Der Mittelpunkt der Rakeldrehspindel ist bei dieser Anordnung in einem Kreuzkopf f' gelagert, der sich in einem
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fläche ausübt, so erhält man den Normaldruck q t bzw. r t', den die Rakel auf die Formoberfläche ausübt. Wie man aus der Zeichnung ohneweiters erkennt, bleibt dieser Normaldruck und damit die Abstreicbwirkung bei einer Yerschtcbung der Rakcl aus der Lage a in die Lage a' fast unverändert. Die beiden Kräfte o s bzw. p s' fallen bei dieser Anordnung annähernd in die Richtung
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Zweckmässig wind vlan ferner der Rakel in bekannter Weise auch eine Verschiebung in Richtung der Achse des Formzylinders erteilen. Durch die Vereinigung der 8chv. ngenden Bewegung und der seitlichen Verschiebung wird eine ungleichmässige Abnutzung der Rakel weiterhin vermindert. Die Bewegung der Rakel kann, wie in dem Ausführungsbeispiel beschrieben, in der Weise erfolgen, dass die Rakel sich von der Anfangsstellung a in die Endstellung a'und hierauf in genau gleicher Weise wieder von der Endstellung a'in die Anfangsstellung a zurückbewegt ; die Bewegung kann aber auch nur in einer Richtung erfolgen, etwa in der Weise, dass die Rakel von der Lage a langsam in die Lage a'verschoben wird, um dann unter Federwirkung gleich in die Lage a zurückzugleiten.
Es ist auch nicht erforderlich, dass die Rakel bei ihrer Rückkehr aus der Endstellung a'wieder in die Anfangsstellung a zurückkehrt ; sie kann beispielsweise in eine Zwischenstellung zurückgeführt werden. Eine beliebige Steuerung der Rakel kann man durch eine entsprechende Ausgestaltung des Steuerexzenters ni erreichen.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, 3 und 4 zeigt eine Anordnung mit zylindrischer Druckform ; die Erfindung lässt sich ebenso gut auf Maschinen mit ebener Druckform anwenden.
P. ATENT-ANSPR ÛCHE :
1. Rakelanordnung für Tiefdruckmaschinen, gekennzeichnet durch eine derartige kontinuierlich oder absatzweise erfolgende Veränderung der Rakelstellung relativ zur Oberfläche des Formzylinders, dass sich die Abstreichfläche des Rakelblattes auf der Oberfläche des Formzylinders abwälzt.