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Bei elektrischen Maschinen erreicht man eine besonders wirksame Kühlung, wenn man die Kühlluft von radialen Luftschlitzen her, die in erforderlicher Anzahl im wirksamen Eisen angeordnet sind, in achsiale, gleichfalls im wirksamen Eisen liegende Kühlkanäle leitet und von dort wiederum in radialer Richtung wegführt. Eine solche Führung der Kühlluft ist z.
B. im österreichischen Patente Nr. 41221 beschrieben, nach welcher die radialen Einströmungsluft- schlitze gegen den Luftspalt zwischen Ständer und Läufer abgeschlossen sind, so dass für das
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dieser Konstruktion ist auch schon vorgeschlagen worden, die achsialen Kühlkanäle unmittelbar an der Wicklung entlangzuführen, so dass durch diese besondere Lage der achsialen Kühlkanäle
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Feldmagnete beschrieben. bei welcher die die Spulenhalterfüsse aufnehmenden Nuten im Läuferkörper radial tiefer sind, als es der Spulenhalterfuss bedingt, so dass sie als Zuführungskanäle
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stücke bzw.
besonders gebogene Führungsbleehe so eingebaut, dass durch sie die radialen Luftschlitze in in der Umfangsrichtung nebeneinanderliegende Räume geteilt werden. Eine Gruppe
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Führungsbleche durch die Zähne oder die Wickl\1ngshalter selbst gebildete Führungsstücke verwendet. Dies erreicht man dadurch, dass nur am Fuss und Kopf der Zähne Material weggelassen oder fortgenonunen wird, derart, dass an den Zähnen Öffnungen gebildet werden, von denen
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tretenden Kühlluft stattfindet.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist die Kühleinrichtung mit in die radialen Luftschlitze eingebauten, besonders gestalteten Führungastücken bzw. besonders gebogenen Führungsblechen beispielsweise an dem Läufer einer elektrischen Maschine erläutert. Fig. 1 stellt einen Querschnitt durch den Läufer in Richtung der Schnittlinie A-B, Fig. 2 einen Längsschnitt in Richtung der Schnittlinie C-D und Fig. 3 links einen solchen in Richtung der Schnittlinie E-F dar, während die rechte Seite dieser Figur die Ansicht von oben zeigt.
In den Fig. 4 bis 13 sind drei Ausführungsbeispiele dargestellt, bei denen beispielsweise die Zähne durch aneinandergereihte eingesetzte Wicklungshalter gebildet werden. Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den Läufer einer elektrischen Maschine, in welchem die den Zahn bildenden Wicklungshalter in den drei Ausführungsformen I, Il und III eingezeichnet sind.
Die Fig. 4 bis 13 veranschaulichen die einzelnen Ausführungsformen der Wicklungshalterpakete, jede derselben dargestellt in Seitenansicht, Ansicht von oben und im Schaubild. Bei den verschiedenen Ausführungsformen sind für die Bezeichnung gleicher Teile die gleichen Buchstaben verwendet.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 wird den radialen Luftschlitzen die Kühl-
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eingebaut. Es wird die Teilung des radialen Lüftungsschlitzes in zwei Gruppen von Räumen in einfacher Weise dadurch erreicht, dass ein Blech von der ungefähren Form der die Wicklunghalterpakete bildenden BlechlameUen mit seinem oberen Teil am Wicklungahatterkopf des einen Paketes auf der ganzen Breite anliegt, während in ähnlicher Weise der untere Teil am Fuss des
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Ausströmungsräume f. Beide Räume stehen mit den an der Wicklung h entlanggeführten achsialen Kühlkanälen g in Verbindung.
Die Kühlluft tritt, wie die in Fig. 2 und 3 eingezeichneten Pfeillinien andeuten. aus dem achsialen zuführungskanal c radial in die Ein-
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radialdurchdenAusströmungsraumfdesfolgendenLuftschlitzesindenLuftspaltzwischen Ständer und Läufer aus.
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die achsialen Kühlkanäle saugt.
In den Fig. 1 bis 3 ist, wie die Pfeile andeuten, die oben erwähnte Strömung der aus den realen Lüftungsschlitzen eintretenden Luft nur in einer Richtung angenommen. Man kann aher auch. wenn man der Luft eine einseitige Strömungsrichtung in den achsialen Kühlkanälen nicht vorschreibt, erreichen. dass sich die aus den Radialschlitzen kommende Luft nach beiden
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wirkung begünstigende Lage besitzen.
Je nach der Lage der Kühlkanäle zu der Lage der achsialen Luftzuführungskanäle ergibt sich die Gestaltung der in die radialen Luftschlitze eingebauten Führungsstücke. Das Wesen der Erfindung ist darin zu erblicken, dass die Führungsstücke derart eingebaut sind, dass durch sie die radialen Luftschlitze in in der Umfangsrichtung nebeneinanderliegende Räume, nämlich Einstömungs- und Ausströmungsräume geteilt werden, derart, dass in ein und demselben radialen Luftschlitz der Kühlluft einerseits der Eintritt von den Zuführung- kanälen zum achsialen Kühlkanal und andererseits der Austritt aus letzterem in den Luftspalt zwischen Ständer und Läufer abwechselnd freigemacht oder abgesperrt uird, ohne dass hiedurch eine Unterbrechung des durchgehenden achsialen Kühlkanales erfolgt.
Statt die Trennungsstücke in der in den Figuren angedeuteten Weise am Kopf bzw. Fuss der Wicklungahalterpakete anliegen zu lassen und den dazwischenliegenden Teil zu verwinden, können auch Trennungsstücke angewandt werden, deren Ebene senkrecht oder nahezu senkrecht zur Stirnebene der Wicklungshalterpakete steht.
Bei der Anordnung nach den Fig. 4 bis 13 ist die Wicklung A durch in schwalbenschwanzförmige Nuten des wirksamen Eisens n eingesetzte Spulenhalter b und zwischen diese eingepresste Keile n auf dem Läuferkörper befestigt. Die in einer Nute aneinandergereihten Wicklungshalter
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der Wicklung A entlang führen arheiale Kühlkanäle g, in welche die von den Luftzuführtinab- kanälen herkommende Kühlluft eingeleitet und, nachdem sie ein Stück achsial geströmt ist, radial in den Luftspalt zwischen Läufer und Ständer abgeleitet wird.
Die Ein-und Ausströmungs- öffnungen werden der vorliegenden Erfindung gemäss dadurch gebildet, dass entsprechend den ausgeführten Figuren bei den Wicklungshaltern b an Stellen p des Zahnfusses und Stellen 0 des Zahnkopfes Material weggelassen oder fortgenommen wird. Diese Wicklungshalter werden dann. wie die Fig. 4 bis 13 zeigen, derart aneinandergereiht, dass die zu einem achsialen Kühlkanal gehörigen Einströmungs- und Ausströmungsöffnungen achsial gegeneinander versetzt sind, so dass die vom Zuführungskanal durch die Einströmungsöffnungen in die Kühlkanäle 9 eintretende Kühlluft gezwungen wird, zunächst ein Stück achsial an der Wicklung 11 entlang zu fliessen. bevor
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hier durch Fortlassen bzw.
Wegnahme von Material am Zahnkopf in der Mitter der achsialen Länge desselben hergestellt Es ist nicht unbedingt erforderhch. zur Bildung der Einstromungs-
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v-iehnehr, wie dies die Fig. is 10 zeigen, entsprechend der Anordnung II der Fig. 4, auch nur so viel Material am Zahnfuss weglassen oder fortnehmen, als zur Bildung ausreichender Ein- 8trÏmungsöffnungen gerade erforderlich ist. Statt die Einstromungsönnungen p an beiden Enden. die Ausströmungsöffnungen o abr in der Mitte des Wicklungshalterpaketes, wie bei der Aus-
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in den Luftspalt zwischen Ständer und Läufer abgeführt.
Der von den Zufiihrungskanälen in die achsialen Kühlkanäle eingeführte Luftstrom kann ausserdem von einem in achsialer Richtung unmittelbar in die Kühlkanäle eingeführten Luftstrom in seiner Kühlwirkung unterstützt werden.
Dieser direkte Luftstrom ist in allen drei in Fig. 4 bis 13 ausgeführten Beispielen durch einen horizontalen Pfeil angedeutet.
In welcher dieser Ausführungsformen die Erfindung zur Anwendung kommt, ist für das Wesen derselben belanglos. Das Neue ist darin zu erblicken, dass bei der Kühlung nach Fig. 4 bis 13 gegenüber bekannten Anordnungen weniger magnetisches Material verloren geht.
Obgleich in den Figuren die Erfindung nur an Ausführungsbeispielen für den Läufer elektrischer Maschinen dargestellt ist, beschränkt sie sich nicht auf diesen, sondern kann unter sinngemässer Abänderung auch für den Ständer elektrischer Maschinen verwendet werden. Ebenso kann die Erfindung auch auf Maschinen zur Anwendung kommen, bei denen die Zähne nicht eingesetzt sind, sondern aus einem Stück mit dem wirksamen Eisen bestehen, gleichgiltig, ob der Ständer bzw. Läufer massiv oder aus Blechen geschichtet ist.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Kühlungseinrichtung für elektrische Maschinen mit achsialen Luftzuführungskanälen (c) und mit diesen durch radiale Lüftungsschlitze (a) verbundenen, durchgehenden achsialen Kühlkanälen (gj, dadurch gekennzeichnet, dass in die radialen Luftschlitze besonders gestaltete Führungsstücke bzw. besonders gebogene Führungsbleche (d) so eingebaut sind, dass durch sie die radialen Luftschlitze in in der Unifangsrichtung nebeneinanderliegende Räume geteilt werden.
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