AT67419B - Ofenelektrode mit metallischem, gekühltem Kopfe. - Google Patents

Ofenelektrode mit metallischem, gekühltem Kopfe.

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  Ofenelektrode   mit metallischem, gekühltem Kopfe.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Elektroden mit metallischem, gekühltem Kopfe und bezweckt, eine leicht lösbare Verbindung zwischen der Elektrode und dem   Elektrodellkopfe   zu schaffen, bei der zugleich die schädlichen Wirkungen von   Funkenbildungen   zwischen der Elektrode und dem Elektrodenkopfe mit Sicherheit beseitigt sind. 



   Auf der Zeichnung ist ein für elektrische Ofen bestimmtes   Ausführungsbeispiel   der Erfindung veranschaulicht, und zwar ist ein Längsschnitt durch den oberen Teil der Elektrode, des Elektrodenkopfes und des zugehörigen Lagers dargestellt. 



   Mit der aus Kohle bestehenden Elektrode A ist der durch Wasser   gekühlte   metallische Kopf B, welcher in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise ausgebildet ist, mittels eines ebenfalls durch das Kühlwasser bespülten Gewindezapfens b1 verbunden, und zwar ragt der Gewindezapfen   lf   mit Spielraum in einen mit entsprechendem Gewinde versehenen Hohlraum der Kohle hinein. Der Spielraum ist mit einem leichtschmelzenden Metalle C, dessen Schmelzpunkt zweckmässig unter   1000   C liegt, z. B. mit Woodschem Metalle, ausgefüllt. Der Elektrodenkopf B ist an einem Arme D gelagert, der an einer - nicht dargestellten - Säule auf- und niederbewegt werden kann. 



   Ist die Berührung zwischen der Kohle und der   Metallfüllung   C oder zwischen dem Zapfen   b1   und der   Metallfüllung   C an irgend einer Stelle keine vollständige, so dass beim   Durchgange   des elektrischen Stromes Funken entstehen, so schmilzt infolge der hiedurch entstehenden Hitze das der Stelle benachbarte Metall sofort und füllt die Lücke aus. Die Funkenbildung hört somit sofort wieder auf, ehe eine Beschädigung des Gewindes eintreten kann. Soll die Verbindung zwischen der Kohle und dem Kopfe B gelöst werden, so wird während des Stromdurchganges die Kühlung abgestellt. Infolgedessen tritt eine so hohe Erwärmung ein, dass das Metall C schmilzt. 



  Die Kohle kann nunmehr leicht abgeschraubt werden. Das Metall C sammelt sich auf dem Grunde des Hohlraumes der Kohle und kann ohne Verlust wiederbenutzt werden. 



   Es sei noch darauf hingewiesen, dass   Ofenelektroden   mit metallischem, gekühlten Kopfe bereits bekannt sind, bei denen der Kopf mit der Elektrode mittels eines Zapfens   verbunden   ist, der mit Spielraum in einen entsprechend gestalteten Hohlraum hineinragt und der Spielraum zwischen dem Zapfen und der Wandung des Hohlraumes durch   hineingegossenes MetaU   ausgefüllt ist. Bei diesen bekannten Elektroden ist jedoch der Zapfen so ausgebildet, dass er den Elektrodenkörper bei   unausgefülltem   Spielraume nicht zu tragen vermag und daher das Gewicht des   Elektrodenkörpers   durch das   Füllmetall   übertragen werden muss. Es kann daher nur ein 
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 einen hohen Schmelzpunkt besitzt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ofenelektrode mit metallischem, gekühltem Kopfe, bei welcher der Kopf mit der Elektrode mittels eines Zapfens verbunden ist, der mit Spielraum in einen entsprechend gestalteten Hohlraum hineinragt, welcher SpHlrau1l1 durch eingegosselcH Metall ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausfüllung des Spielraumes ein leichtschmelzbares Metall (C) verwendet wird und der Zapfen (bl) so ausgebildet ist, dass die Elektrode (A) auch bei unausgefülltem Spielraume getragen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67419D 1912-09-18 1913-07-30 Ofenelektrode mit metallischem, gekühltem Kopfe. AT67419B (de)

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