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wärmung abgibt und die daher als Kocher-Absorber bezeichnet werden mögen. Sie liegen in einem Metallgehäuse, dessen Wandungen 29, 30, 31, 32,34 auf dem Behälter 25 sitzen. Die Zylinder 27, 28 sind aurch eine Scheidewand 33 voneinander getrennt, die an den Wandungen 31, 32 befestigt ist.
An diese Zylinder schliesst vorne und oben je ein Rohr 35 für die Ableitung des in ihnen entwickelten Ammoniaks an. Kurz oberhalb des Zylinders sind die Rohre nach der Seite umgebogen und mit dem wagerechtem Teil 36 durch die Scheidewand 33 geführt. Lotrecht über der Mitte des benachbarten Zylinders steigt jedes der Rohre mit einem Teil 37 nach hinten hin aufwärts. Der Teil 37 steht durch einen Krümmer. 39 mit einem nach vorne steigenden Rohr 38 in Verbindung, Die Rohre 37 und 38 bilden einen Trockner.
Oberhalb der Rohre 37 und 38 sind Wasserrohre 41 befestigt. Diese stehen mit einem Wasserkasten 42 in Verbindung, der durch eine Wand 43 in zwei Kammern geteilt ist. Die Böden 44 der beiden Kammern senken sich von der Scheidewand aus nach den Wasserrohren 41 hin. Sie stehen je durch einen Schlitz 45 mit den Rohren 41 in Verbindung (Fig. 4). Die Rohre 41 besitzen auf ihrer Oberseite Bohrungen, durch die Wasser auf die Rohre 37, 38 und die Zylinder 27 bzw. 28 gelangen kann.
Das Wasser wird dem Kasten 42 mittels eines Schlauches 46 zugefuhrt, dessen Auslass 47 in dem gegabelten oberen Ende 48 eines Hebels 49 gehalten wird. Dieser schwingt um einen Zapfen 50, so dass der Auslass 47 nach Bedarf gegen die eine oder andere der Kammern des Wasserkastens 42 gerichtet werden kann.
Unter den Zylindern befindet sich ein Brenner 51 (Fig. 1 und 4), der je nach Bedarf unter einen der beiden Zylinder bewegt werden kann. Er besteht aus einem Längsrohr 52, das in den Wandungen 31, 32 schwingend gelagert ist, und einem Rohr 53, das mit dem Rohr 52 durch
Rohre 54 verbunden ist. Das Rohr 53 ist an beiden Enden geschlossen und besitzt Brenn r- öffnungen 55. Die Flamme kann durch diese Anordnung gegen einen der beiden Zylinder gerichtet werden.
Auf jeder Seite des Brennerrohres ist je ein Trog 56, 57 von dreieckigem Querschnitt angeordnet, der durch Arme 58, 58 mit dem Rohr 52 verbunden ist. Diese Tröge können je unter einen der Zylinder gedreht werden (Fig. 1).
Dem Brenner wird durch das Rohr 52 gasförmiger Brennstoff mittels eines einstellbaren Mischventiles 59 zugeführt (Fig. 12). Ein Rohr 60 verbindet das Gehäuse 61 dieses Mischventiles mit einem zweiten kugelförmigen Ventilgehäuse 62, dessen Ventil 65 mit einer Feder 68 belastet ist. Die Ventilspindel 66 ist beiderseits im Ventilgehäuse geführt und ragt mit einem Ende durch die Wand des Gehäuses hindurch. Das Rohr 60 mündet in eine der Kammern des Gehäuses 62, ein Zuführungsrohr 67 für Brennstoff in die andere Kammer. Durch o f kleine Öffnung ds
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Rückschlagventile 71, durch die verhindert wird, dass Ammoniakgas in die Kocher-Absorber zurückströmt.
Die Rohre 38 stehen durch T-Stücke 72 und vertikale Rohre 73 mit zwang) äuhg und selbsttätig bewegten Rückschlagventilen 74 in Verbindung. Von den Rückschlagventilen 74 führt ein wagerechtes Rohr 75 zum Rohr 70 (Fig. 1 und 3).
Das aus dem Verdampfer zurückströmende Ammoniakgas wird den Kocher-Absorbern durch die folgende Einrichtung wieder zugeführt : Auf dem Boden der Zylinder 27, 28 liegt je ein an seinem hinteren Ende geschlossenes Saugrohr 76, das vorzugsweise auf der Unterseit. mit Bohrungen relu, tell ist. Durch dieses wird das austretende Ammoniakgas nach unten in die Absorptionsflüssigkeit geleitet. Die entstehenden Wirbel begünstigen die Vermischung und Absorption des Gases. Vor der Vorderwand 31 liegen in jedem Saugrohr 76 zwei Rückschlag- ventile 77 und 7. 9, die durch ein Rohr 78 miteinander verbunden sind und ein Rückströmen aus dem Zylinder verhindern.
Die Ventile 79 stehen durch Rohre 80 je mit einem Abscheider (lei- 81 111 Verbindung. In diesem wird die Flüssigkeit abgesetzt, die etwa während der Erhitzung des Zylinders durch die Rückschlagventile entweicht. Die Abscheider sind durch Zwelgrolire mit einer gemeinschaftlichen Rückleitung 83 verbunden, die vom Verdampfer kommt und das entspannte Ammoniak zu demjenigen der Zylinder 27, 2 < S führt, in dem gerade die Absorption stattfindet.
Die Abscheider 81 (Fig. 13) bestehen je aus einem Rohr von grossem Durchmesser, das an seinen Enden 84, 85 abgeschlossen ist und von vorne nach hinten ansteigt. Die Rohre 86 münden vorne in den Abscheidern unterhalb von deren Längsachse, wogegen die Rohre 82 oberhalb der Längsachse im hinteren Ende 85 münden. Die Flüssigkeit, die während der Erhitzung eines Zylinders durch die Rückschlagventile dringt und sich in dem zugehörigen Abscheider
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einen Teil der Rückleitung 80 des anderen Kocher-Absorbers bildet und zwischen den beiden Rückschlagventilen 77 und 79 liegt.
Das Ammoniakgas, das etwa infolge eines Überdruckes in den Schlangen für flüssiges Ammoniak oder aus einem anderen Grunde durch die Rückschlagventile 74 eines Zylinders zurückströmt, folgt nun der Bahn des geringsten Widerstandes und strömt nach unten durch die Rohre 86, 78 und das Rückschlagventil 77 in das Saugrohr 76 des anderen Zylinders, so dass es unter die Oberfläche des Ammoniakwassers gelangt.
Die Rückschlagventile 74 und 79, die zwangläufig und selbsttätig sind, haben die gleiche Bauart. Das Gehäuse 87 des Ventiles 79 steht unten mit dem Rohr 80 in Verbindung (Fig. 11).
Unten im Gehäuse liegt eine Büchse 88, die oben mit einem zugeschärften Sitz für ein Kugelventil 89 versehen ist. Oberhalb dieses Ventiles mündet seitlich das Rohr 78. Infolgedessen kann Gas oder Flüssigkeit aus dem Rohr 80 in das Rohr 78 überströmen, wogegen eine Strömung in entgegengesetzter Richtung unmöglich ist.
Die Ventilkugel 89 kann durch die Spindel 91 auf ihren Sitz gepresst werden. Diese Spindel ist mit einer Membrane 94 verbunden, deren Oberseite mit dem Rohr 97 und deren Unterseite mit der Aussenluft in Verbindung steht.
Das Rohr 97 des zwangiäufig bewegten Rückseblagventiles 79 in der Rückleitung zu einem Kocher-Verdampfer steht durch ein Rohr 102 mit dem Rohr 97 in Verbindung, das in das Membrangehäuse des Rückschlagventiles 74 der Auslassleitung des anderen Kocher-Absorbers mündet (Fig. 3).
Die Rohre 102 stehen unten mit Rohren 103 in Verbindung, die auf beiden Seiten der Scheidewand 33 etwas oberhalb der Bahn des Brennerrohres A3 liegen und an ihren hinteren
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statischen Mittel angefüllt, das bei einer bestimmten Temperatur um ein gewisses Mass expandiert und dadurch mittels der Membranen 94 die kugelventile 98 entgenen dem Drucke der Federn 101 schliesst.
Der Brenner 51 und der Wassereinlass 47 sind derart verstellbar, dass die beiden KocherAbsorber abwechselnd erhitzt und gekühlt werden.
In den Kocher-Absorbern liegt je ein Rohr 104 mit einem thermostatischen Mittel. Jedes Rohr ist an seinem vorderen Ende geschlossen und hinten mit einer mit Membrane versehenen Kapsel lot) verbunden. Durch den im Rohr 104 und in der Kapsel 105 enstehenden Druck kann jede Membrane mittels eines Zapfens 106 einen Schwinghebel 107 niederdrücken, der auf der Kapsel 105 gelagert ist. Die Hebel 107 stehen durch Lenker 108 mit Hebeln 109 in Verbindung,
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der Anschläge 111.
Die Kapseln 10J sitzen aut einer wagerechten Platte 114, die an der Rückwand 32 befestigt Ist. Auf dieser Platte sind ferner wagerechte Hebel 115 mit Gewichten 776 drehbar gelagert (Fig. 1 und 7). Diese Hebel sind je mit einem der Hebel 107 durch einen Lenker 77/verbunden.
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geringsten Sättigung der Absorptionsnüssigkeit entspricht.
Die Rückleitung A'J. die vom Verdampfer zu den Zylindern führt, steht durch ein Rohr 118
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Neben einem der Hebel 109 ist ein in einer lotrechten Ebene schwingender Hebel 126 angeordnet, der vorzugsweise mit dem Hebel 109 auf einem Zapfen sitzt (Fig. 5). Dieser Hebel
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angehoben, so dass die Nase 127 aus der Bahn der Anschläge 128 herausrückt.
Der Brenner 51 wird in seinen Endstellungen durch Stifte 130 gehalten, die in der Bahn
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(Fig. 1, 4 und 5).
Der Kühlwasseraualass 47 wird gleichzeitig mit dem Brenner 51 in entgegengesetzter Richtung verstellt. Der Hebel 49 greift zu diesem Zwecke mit gabelförmigem Ende 134 um einen Stift 135 des Armes 113 (Fig. 5).
Ein Schwingarm 136 mit bogenförmiger Scheibe 137 (Fig. 3 und 6) sitzt vorne auf dem Rohr 52 und vor der Spindel 66 des Brennstoffventiles 65. Die Scheibe 137 besitzt an ihren Enden federnde Anschläge 138, die die Ventilspindel 66 entgegen der Spannung der Feder 68 nach innen drücken und das Ventil 65 von seinem Sitz heben können. Die Anschläge 138 sind derart gegen- über dem Brenner 51 angeordnet, dass einer von beiden sich gegen die Spindel 66 legt, wenn der Brenner unter einem der Zylinder 27 oder 28 liegt.
In dem Auslassrohr 70, das zur Kondensatorschlange 26 führt, ist eine thermostatisch Regelvorrichtung 139 angeordnet (Fig. l, 3 und 19). Mittels dieser kann die Gaszufuhr abgestellt werden, wenn die Temperatur des aus den Trocknern 37, 18 strömenden Ammoniakgases zu hoch ist, wenn also die Erzeugung von Ammoniak so schnell von statten geht, dass eine Abscheidung des Wassers in den Rohren 37, 38 nicht stattfinden kann. Die Regelvorrichtung wirkt durch einen Stift 14. 3 auf einen durch eine Feder 145 belasteten Hebel 144, der an einem Ende des Gehäuses 140 drehbar gelagert ist. Der Hebel kann erst dann angehoben werden, wenn die Temperatur in dem Rohr 70 das zulässige Maximum erreicht hat.
Der Hebel 144 Steht durch einen Lenker : 146 mit dem wagerechten Arm 147 eines Winkelhebels in Verbindung, der auf dem Ventilgehäuse 62 drehbar ist (Fig. 1, 6 und 12). Der lotrechte. gegabelte Arm 148 dieses Hebels umschliesst die Ventilspindel 66. Er liegt zwischen dem Gehäuse und der Bahn der federnden Anschläge 138.
Wenn einer der federnden Anschläge 138 die Ventilspìnde1 66 und das Ventil 65 von seinem Sitz abhebt, wenn also der Brenner einen der Zylinder heizt, liegt der gegabelte Arm 148 unmittelbar auf dem Ventilgehäuse, so dass sich das Ventil ganz öffnen kann. Wenn sich aber das durch das Rohr 70 strömende Ammoniakgas über die zulässige Grenze erhitzt, drückt der zwei-
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scheider 149 eingeschaltet (Fig. l).
Das an die Kapsel 119 angeschlossene Rohr 118 ist so an das Gehäuse 150 dieses Abscheiders angeschlossen, dass das der Kapsel zuströmende Ammoniakgas gleichfalls gefiltert wird. An dem Abscheider befindet sich ein absperrbares Füllrohr 155, das zum Einfüllen dient.
Um die Verbindung zwischen dem Auslassrohr 70 und der Konensatorschlage 26 absperren und um das Ammoniakgas bei zu starkem Druck selbsttätig dem in dem Kühlbehälter 25 befindlichen Wasser zuführen zu können, sind in das Rohr 70 zwei Ventile 169 und 175 eingeschaltet (Fig. 1). Sollte der Druck zu hoch steigen, so entweicht das Ammoniakgas durch das federbelastete Ventil 175, einen Stutzen 179 und ein Rohr 180 unter die Oberfläche des Kühlwassers, Infolge der schnellen Absorption kann das Gas nicht an die Aussenluft treten.
Die unterste Wmdung der Kondensatorschlange 26 steht durch ein Rohr 184 mit dein
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kann das Wasser nicht über die Oberkante der Schlange steigen.
Die Wirkungsweise dieser Maschine ist die folgende : Wenn sie sich in der in allen Figuren mit Ausnahme von Fig. 8 und 9 dargestellten Lage befindet, so heizt der Brenner 53 den Zylinder 28.
Das Wasser aus dem Schlauch 46 wird über den Zylinder 27 geleitet. Das von diesem abströmende Wasser wird in dem linken Trog 56 aufgefangen. In dem rechten Trog 57 befindet sich kein Wasser mehr. Das Brennsto : ffventil 60 ist vollkommen geöffnet, so dass der : Brenner 53 mit voller Flamme
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Lage gebracht, in der die Zufuhr von Kühlwasser zum Zylinder 27 noch andauert. Erst wenn der Druck im Zylinder 27 das vorher bestimmte Mass erreicht, gibt die Nase 127 die Scheibe 112 frei. Das in dem Trog 56 noch befindliche Wasser dreht nun den Brenner aus seiner Zwischenstellung in die Stellung unterhalb des Zylinders 28 und strömt dann aus.
Wenn die Scheibe 112 in ihrer rechten Endstellung anlangt (Fig. 5), legt sich der Ansatz 110 des linken mit dem Zylinder 27 verbundenen Hebels 109 hinter den linken Anschlag 111 der Scheibe. Nun können die Scheibe und der Brenner sich nicht mehr zurückbewegen. Die Nase U7 des Hebels 126 gelangt in die Bahn des linken Anschlages 128 der Scheibe. Sie kann daher wieder die Bewegung des Brenners unterbrechen, wenn die vorher eingestellte Temperatur im Zylinder erreicht wird, ehe der vorher eingestellte Druck in dem absorbierenden Zylinder erreicht ist.
Nun wiederholt sich dasselbe Spiel. Der Kocher-Absorber 27 wird erhitzt und der Zylinder 28 gekühlt, bis der Inhalt des ersteren die vorher eingestellte Temperatur erreicht hat. Der Brenner wird in seine Zwischenstellung verschoben, in der er stehen bleibt, bis der gewünschte Druck in dem Zylinder 28 erreicht ist. Nun wird der Brenner unter den Zylinder 28 geführt und das Kühlwasser strömt über den Zylinder 27.
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die Membranen 94 geschlossen. Das Ammoniak kann nicht in der falschen Richtung strömen.
Es kann also nicht in den Zylinder überfliessen, der gerade absorbiert, und ausserdem kann aus dem Zylinder, der Ammoniakgas entwickelt, keine Flüssigkeit oder Gas m die Saugleitung strömen.
Statt der dargestellten baulichen Ausführung der Einrichtung zum Verstellen des Brenners kann man andere Vorrichtungen wählen. Ein wichtiges Merkmal liegt darin, dass der beheizte Zylinder 27. auf eine vorher eingestellte Temperatur erhitzt wird, die einem bestimmten, der Einnchtung entsprechendell geringsten Sättigungsgrad der Flüssigkeit entspricht, und dass ferner die Kühlung des mit Wasser bespülren Zylinders erst unterbrochen wird, wenn der Druck im Zylinder der gewünschten stärksten Sättigung der Flüssigkeit entspricht. Erst wenn dieser Zustand erreicht ist, wird der bisher zum Absorbieren dienende Zylinder erhitzt, so dass er Gas entwickelt, wogegen der Zylinder, in dem Gas entwickelt wurde, gekühlt wird und Gas absorbiert.
PATENT ANSPRÜCHE : 1. Absorptionskaltemaschine mit zwei abwechselnd geherzten und gekühlten KocherAbsorbern, die mit einer durch die Temperatur des beheizten Kocher-Absorbers geregelten UImstchaltevorrichtung fur Erhitzung und Kühlung ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Beheizung und Kühlung der beiden Kocher-Absorber nicht nur durch die Temperatur des jeweilig beheizten Kuchpr-Absorbcrs geregelt wird, sondern auch durch den dem Grade der Sättigung entsprechenden Druck in dem jeweilig gekühlten Kocher-Absorber.
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