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Die Anlage arbeitet in folgender Weise :
Der zwischen die Heizvorrichtung 4 und die Heizkammer 3 eingebaute Schieber 23 wird geschlossen und die im Rauchrohre 24 vorgesehene Klappe 25 wi : d geöffnet, worauf der Ofen 4 mit Holz angeheizt und mit Koks weitergehend wird. Sobald der Koks soweit durchgebrannt ist, dass keine starke Rauchentwicklung mehr zu befürchten ist, wird der Schieber 23 geöffnet und die Klappe 25 geschlossen, worauf der Luftàbsauger 6 in Betrieb gesetzt wird.
Um vorerst noch zu verhindern, dass die noch unreinen, mit Rauch gemischten Heizgase mit dem Trommelinneren in Berührung kommen, wird die Umschaltklappe S im Verteilerkanale 5 und die Klappe 9 vor den Luftabsauger 6 so gestellt, dass die Heizgase durch den Kanal 13 abgesaugt werden, wobei die Klappe 9 den Stutzen 14 abschliesst.
Ist der Koks richtig in Glut und hat die Rauchentwicklung aufgehört, so wird die Klappe 9 umgelegt, so dass sie den Kanal 13 abschliesst und ebenso wird auch die Umschaltklappe 8 im Verteilerkanale 5 umgelegt, so dass die Heizgase nunmehr aus der Heizkammer 3 durch den Kanal 11, die obere Rösttrommel 2 und den Kanal 7 zum Absauger gelangen, worauf das im Einschüttrichter 17 befindliche Röstgut durch Öffnen des Schiebers 26 in die obere Trommel 2 befördert wird.
Sobald sich das Röstgut in der oberen Trommel 2 zu färben beginnt, wird die Klappe 8 im Verteilerkanale 5 wieder umgeschaltet, so dass die Röstgase nunmehr durch den Kanal 10 zur unteren Trommel 1 gelangen, diese durchziehen und durch die Kanäle 25 und 22 der oberen Trommel 2 zugeführt werden, worauf sie auch diese durchziehen und durch den Kanal 7 zum Absauger 6 gelangen. Nunmehr wird die obere Trommel 2 durch Öffnen der Entleert klappe 18 in die untere entleert und die obere Trommel mit neuem Gut beschickt, das vorgeröstet wird, während das Gut in der unteren Trommel fertiggeröstet wird.
Hat das Röstgut in der unteren Trommel die gewünschte Röststufe erreicht, so wird die Klappe 8 wieder umgeschaltet, so dass die Röstgase von der unteren Trommel ausgeschlossen werden und wieder zur oberen Trommel gehen. Ist das Röstgut in der unteren Trommel fertig, so wird deren Entleerungsklappe 20 geöffnet und das Röstgut gelangt durch den Stutzen 22 in das Kühlsieb 22, worauf die obere Trommel 2 1Il die untere entleert und sofort wieder mit frischem Gute beschickt wird. Die Klappe 8 wird hierauf wieder umgestellt, so dass die Röstgase wieder beide Trommeln durchziehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Röstanlage mit zwei in einem gemeinsamen Gehäuse eingebauten Rösttrommeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Rösttrommeln untereinander und mit dem als Heizkammer dienenden
Gehäuse durch Kanäle (5, 10, 11, 13, 15) in Verbindung stehen, welche die Einschaltung einer oder beider Trommeln in den Lauf der Heizgase ermöglichen.