AT66070B - Einrichtung zur Justierung von Elektrizitätszählern. - Google Patents

Einrichtung zur Justierung von Elektrizitätszählern.

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AT66070B
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Otto Titus Blathy
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Otto Titus Blathy
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  Einrichtung zur justierung von Elektrizitätszählern. 



     Die Justierung der Elektrizitätszähler   durch Änderung der Bremskraft der auf die Bremsscheibe wirkenden Stahlmagnete erfolgte bisher entweder durch Verstellung des   Bremsmagnetcs   selbst oder aber durch Verstellung eines an den oder gegenüber den Schenkeln des Bremsmagnets angebrachten, einen Nebenschluss für das Feld des Bremsmagneten bildenden Ankers. Diese Justierungsmethoden erheischten jedoch einen verhältnismässig bedeutenden Zeit-und Arbeitsaufwand, da ein mehrmaliges Verstellen der Teile und   nachträgliches   Prüfen des Zählers erforderlich war, um die richtige Justierung des Zählers erreichen zu können- Wurde aber die Einstellung mittels Mikrometerschraube bewirkt, so trat eine Verteuerung des Zählers ein. weiche durch die Vereinfachung der Einstellung des Bremsfeldes nicht aufgewogen wurde. 



   Durch die vorliegende Erfindung kann hingegen das richtige Justieren des Zählers nach einmaligem Vergleich mit einem   Normalzähler   durch einen einmaligen Handgriff ausgeführt werden, ohne dass an dem Zähler irgend welche Eisntellvorrichtungen angebracht werden müssten, so dass nicht nur eine wesentliche Vereinfachung der Justierung eintritt. sondern auch die Her-   tellungskosten   des Zählers vermindert werden. 



     Gemäss   der Erfindung werden nach Bestimmung der Nacheilung der mit etwas zu starken Bremsmagneten versehenen   Zähler   (z. B. durch Vergleich mit einem Normalzähler) auf eine bestimmte Stelle der Pole des Bremsmagneten, zur Schwächung der Bremswirkung, Anker-   sch ! ussstücke von vorausbestimmter,   zum Ausgleiche der festgestellten   Xacbei ! ung geeigneter   Abmessung aufgelegt. 



   Hiedurch lässt sich zuverlässig eine Nacheilung bis zu   etwa 20  ausgliehen :   da jedoch die Bremsmagnete vor dem Einbau ohnedies geprüft werden müssen, so werden zweckmässig bloss Magnete eingebaut, die nur bis zu etwa 5%   stärker sind,   als zur Erzielung der richtigen Bremsung erforderlich ist. Es werden Ankerschlussstücke von verschiedenen Abmessungen in grossen Mengen erzeugt, welche auf die Polflächen der Bremsmagnete aufgelegt, je nach ihren Abmessungen eine bestimmte Schwächung bewirken. Die Abmessungen der verschiedenen   Ankersehlussstucke   sind derart gewählt, dass innerhalb des Bereiches der zu korrigierenden 
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  Die Ankerschlussstücke werden entsprechend sortiert vorrätig gehalten. Die Ankerschlussstücke erhalten alle die gleiche Länge und verschiedene Querschnittsgrösse (sie werden z. B. aus verschieden 
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   Schenkel des Magnets m anschmiegen, während die rechtwinkelig niedergebogenen Lappen b, b des Ankerstückes Anschläge bilden, die an die obere und untere Flachseite der Magnetschenkel aufliegen und eine Verschiebung des Ankerschlussstückes verhindern. Die Anziehungskraft des Magnets genügt, um das Ankerstück in seiner Stellung unbedingt zu sichern. 



  Die zum Ausgleich verschiedener Nacheilungen dienenden Ankerschlussstücke können sich   voneinander entweder in der Stärke des zur Herstellung der   Ankerschlussstücke   benutzten Bleches in der Breitenahmessung, mit einem Wort in der Grösse des Querschnittes oder gegebenenfalls 
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 stücke angewendet werden. 



     An der Seitennäche   des Bremsmagnets m ist eine Blechmulde n aus unmagnetischem Metall angebracht. in die. je nach der Grösse der bestimmten Nacheilung des Zählers, eine geringere oder   grössere Anzahl von gleich langen   und starken Eisen- oder Nickeldrähten a eingelegt wird. Die DrähtewerdendurchdieAnziehungskraftdesMagnetsfestgehalten. 



   Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 10 und 11 im Grundriss bzw.   lotrechtem   Schnitt dargestellt. 



   Hier sind die beiden Schenkel des   Bremsmagnets M)   in   der Nähe   der vor der Bremsscheibe liegenden freien Ecke mit einer Bohrung o versehen, welche den unteren Magnetschenkel nicht ganz durchsetzt. In diese Bohrung o werden die aus Nickeldraht geschnittenen Ankerschlussstücke a eingelegt und durch die Anziehungskraft   ffsthalten.   
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    PATENT-ANSPRÜCHE:   1.   Einrichtung   an Elektrizitätszählern zur Justierung durch Änderung der Bremskraft 
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      irken soll, ohneweiters eingesetzt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung an Elektrizitätszählern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der zur Korrektion des Zählers erforderlichen Schwächung des Bremsfeldes eine der Nacheilung des unkorrigierten Zählers entsprechende grössere oder geringere Anzahl drahtförmiger Ankerschlussstückedient. EMI2.5
AT66070D 1912-06-26 1912-06-26 Einrichtung zur Justierung von Elektrizitätszählern. AT66070B (de)

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