AT65766B - Druckerzeugendes Mittel für Wärmemeßinstrumente, Wärmeregler, Feuermelder und dgl. - Google Patents

Druckerzeugendes Mittel für Wärmemeßinstrumente, Wärmeregler, Feuermelder und dgl.

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AT65766B
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Austria
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pressure
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Peder Joergensen Steenbjerg
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Peder Joergensen Steenbjerg
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  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Druckerzeugendes Mittel für Wärmemessinstrumente, Wärmeregler, Feuermelder und dgl. 



   Bekanntlich sind verschiedene Flüssigkeiten in der Nähe ihrer Siedetemperatur für weitere Wärmezufuhr sehr empfindlich, insofern als in der Nähe des Siedepunktes den Wärmeschwankungen grosse Schwankungen der Dampfspannung entsprechen. Die Wirkungsweise von Thermumerern. 



    Wärmereglern   und anderen Apparaten, welche solche Flüssigkeiten als wirksames Mittel benutzen, ist indessen sehr unzuverlässig, indem zum Teil ungesättigter Dampf gebildet, andererseits der gesättigte Dampf wieder verdichtet wird. 



   Nach   vorliegender Erfindung wird nun   an Stelle einer Dämpfe   abgehenden,   an sich selbst verdampfbaren   Flüssigkeit   als druckerzeugendes Mittel für die erwähnten   Zwecke eln Material   gewählt, welches aus einem an sich selbst möglichst unverdampfbaren Stoff besteht. aber bei der Erhitzung ein Gas in ausgiebiger, der jeweiligen Temperatur genau entsprechenden Menge abgibt. Der jeweilig erzeugte Druck entspricht bei solchen Gasen daher genau der jeweiligen Temperatur. Durch Regelung des Gegendruckes lässt sich die Reaktionstemperatur einer solche Materialien benutzenden Vorrichtung beliebig einstellen. 



   Die betreffenden Materialien stellen also   chemische Verbindungen dar. dif durch zunehmende   
 EMI1.1 
 dem Gas   gege@über wie ein Absorptionsmittel verhält, kann   auch flüssig   (z. B.   ein geschmolzenes Metall) sein. Bel den in Betracht kommenden Temperaturen und Spannungen muss er aber unverdampfhar sein, d. h. nach Möglichkeit keine merkbare eigene Dampfspannung aufweisen. 



  Das Wesen der Erfindung wird z. B.   klar, wenn   man die Verbindung des Silberchlorids mit Ammoniakgas einer wässerigen Ammoniakgaslösung gegenüberstellt. Bei letzterer macht-sieh neben der Spannung   ds Ammoniakgaes   auch bald jene des überhitzten, sich leicht verdichtenden Wasserdampfes geltend, während beim Silberchloridammoniak das nach   Massgabe   der Erhitzung freiwerdendeAmmonmakgasdeneinzigenDruckerzeugerdarstellt. 



   Zur   Erläuterung   der Erfindung sind in der Zeichnung einige Ausführungsbeispiele von 
 EMI1.2 
   zuführung8kanal. 4, 5.   6 die Membrane   ï,   ein   Kolben oder dgl. ventilartig   eingeschaltet und in dem betreffenden, durch die   Ga8ssammt.   heizten Raum der das druckerzeugende Mittel aufnehmende Behälter 8 als Thermometer   ang.     @racht. Als druckerzeugendes Mittel mag z. B.   ein 
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 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 

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 zuführungsrohr (6) verstellen und hiedurch die einzuhaltende Temperatur höher oder niedriger   wählen.   Eine Bohrung 23 in der Wandung des Rohres 6 dient zur Speisung einer   Zündftamme.   



   Das Reguliermaterial 9 wird durch   einen   Pfropfen aus Watte, Glaswolle, Asbest oder dgl. an seinem Platz in dem Behälter 8 gehalten. 



   Bei den in Fig. 2 und 3   dargestellten Vomchtungen   wird durch die Temperaturschwankungen bzw. die diesen genau entsprechenden Druckschwankungen das im Behälter 8 eingeschlossene 
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 hiedurch bei der Ausführung nach Fig. 2 der Hebel oder Wagebalken   15   gedreht oder nach Fig. 3 der elektrische Kontakt 16   (Maximum- und Minimumkontakt) geschlossen   und alsdann diese Bewegung oder der elektrische Strom in beliebiger Weise auf bekannte   Überwachungs-oder   Anzeigevorrichtungen übertragen. Durch die Bewegung des Wagebalkens 15 könnten ebenfalls elektrische Kontakte geschlossen bzw. Stromkreise umgeschaltet werden. 



   Bei Verwendung von Quecksilber zum Zweck einer   Schwerpunkt Verlegung, Kontakt-     bildeg   oder dgl. und andererseits von Chlorsilber als Träger des Ammoniakgases ist dafür Sorge zu tragen, dass der Übertritt des Quecksilbers in den   Silbersalzbehälter   8 verhindert wird, damit das Silbersalz nicht zersetzt wird. Zu diesem Zweck ist dem Behälter 8 eine Kugel 17 von solcher Grösse vorgeschaltet, dass die ganze in dem Apparat eingeschlossene Quecksilbermenge diese Kugel nicht zur Hälfte füllt. Dabei mündet das zum Behälter 8 führende Rohr 11 mit einer feinen Spitze 18 in die Kugel 17 ein, so dass das Quecksilber niemals Zutritt zum Rohr   11 bekommt.   



  Sollte bei Erschütterungen, bei wagerecht liegendem oder auf den Kopf gestelltem Apparat, dennoch ein Quecksilbertropfen in das Rohr 11, 18 gelangen, so würde diese in einer zweiten. dem Behälter   8   vorgeschalteten Kugel 79 aufgehalten werden können, um bei normaler Lage des Apparates wieder in die Kugel 17 zu fallen. Das Rohr 11 kann als Druckfernleitung ausgebildet sein. 



   Das mit der Kugel 19 (dem Druckraum) verbundene Heizrohr 20 steht andererseits   nut   einem geschlossenen Raum (z. B. der Kugel   21)   von solchem   Fassungsraum   in Verbindung, dass bei den in Betracht kommenden Bewegungen des Flüssigkeitsstranges der Druck des in diesem Raum eingeschlossenen Gases kaum merklich verändert wird. Der ganze Apparat ISt somit völlig geschlossen, und das absorbierte bzw. druckerzeugende Gas wird bei konstantem Gegendruck (gegebenenfalls Vakuum) entwickelt. Zweckmässig ist das druckerzeugende Gas 
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 liegendem oder auf den Kopf gestelltem Apparat mehr oder weniger Gas aus der Druckseite des Apparates (dem Behälter 8) nach dessen Gegendruckseite (Behälter 21) übergeführt wird, lässt sich die Reaktionstemperatur des Apparates beliebig regeln. 



   Die Reaktionstemperatur lässt sich auch dadurch veiandern, dass für die Arbeitslage des   Apparate f ! ne   mehr oder weniger schräge Lage gewählt wird. Zu diesem Zweck Ist der in der Fig. 2 dargestellte Apparat mittels der Halter 22 drehbar auf dem Wagebalken 7J angebracht. 



  Der Apparat könnte auch um eine zur Schwingungsebene des Wagebalkens senkrechte Achse gedreht werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Druckerzeugendes   Mittel für Messinstrumente, Wärmeregler,   Feuermelder und dgl., 
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 dampffähiges   Material, weiches   solche Gase gebunden oder absorbiert enthält, die bei der ErwÅarmung frei werden und bei den in Betracht kommenden Temperatur-und Druckdifferenzen in vollem Gaszustand verbleiben.

Claims (1)

  1. 2. Druckerzeugendes Mtttei nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dasselbe aufnehmende Behälter (8) mit emem Raum (10 bzw. 17) verbunden ist, in dem beliebige be- weghche Teile (eine Membrane, Fiüssigkeitsmasse usw.) nach Massgabe des der Temperatur entsprechenden Druckes eingestellt werden können.
    3. Druckerzeugendes Mittel nach A aspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den dasselbe enthaltenden Raum (8) ein CI, Flüssigkeitsmasse aufnehmendes Rohr oder dgl. angeschlossen und dieses andererseits mit einem Gefäss (21) verbunden ist, in dem ein konstanter Gegendruck bzw. Vakuum vorhanden ist.
    4. Wärmemesser, Wärmeregler usw. unter Benutzung des druckerzeugenden Mittels nach Anspruch 1, in der Ausführung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der das Mittel (9) aufnehmende Behälter (8) und das die verschiebbare Flüssigkeitmasse (14) enthaltende Rohr oder dgl. durch eine den übertritt der Flüssigkeit verhindernde Sicherheitsvorrichtung (17, 18) miteinander verbunden sind.
AT65766D 1913-05-10 1913-05-10 Druckerzeugendes Mittel für Wärmemeßinstrumente, Wärmeregler, Feuermelder und dgl. AT65766B (de)

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